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Wer gar zu viel bedenkt

Spruchbild: Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten.

Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten.

Bedeutung

Schiller stellt übermäßiges Bedenken gegen tatsächliches Handeln. Wer jede Möglichkeit, jedes Risiko und jede Folge zu lange abwägt, kommt kaum noch ins Tun. Der Satz richtet sich nicht gegen Nachdenken an sich, sondern gegen Grübeln, das Tatkraft bindet und Entscheidungen lähmt. Die knappe Gegenüberstellung von viel bedenken und wenig leisten macht den Zusammenhang hart und klar: Leistung entsteht erst, wenn Denken in einen Entschluss und in Arbeit übergeht.

Verwendung

Passend für Motivationstexte, Projektstarts, Prüfungsphasen oder Reden über Mut zur Entscheidung. Der Spruch eignet sich besonders, wenn Perfektionismus, Zögern oder endloses Planen freundlich, aber bestimmt gebremst werden sollen. In Coaching, Schule oder Teamarbeit kann er einen überfälligen ersten Schritt markieren.

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Über Friedrich von Schiller

Über den Autor

Philosoph · Deutsch · 1759 - 1805

Friedrich von Schiller (1759–1805) war deutscher Dichter, Historiker und Arzt, der Dramen, Lyrik und Essays in der Weimarer Klassik vereinte.

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Geboren in Marbach am Neckar, erhielt Schiller 1802 den Adelstitel „von Schiller". Er starb 1805 in Weimar, wo er eng mit Goethe zusammenarbeitete. Als Arzt ausgebildet, widmete er den Großteil seines Lebens dem literarischen und philosophischen Schaffen.

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Quadratisches Spruchbild: Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten.

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