
Demnach würde zur Milderung des menschlichen Elends das Wirksamste die Verminderung, ja Aufhebung des Luxus sein.
Bedeutung
Arthur Schnitzler, der österreichische Arzt und Schriftsteller, formuliert in diesem Zitat eine medizinisch-humanistische Überzeugung: Zur Milderung menschlichen Elends ist Wissen notwendig – nicht bloße Güte oder guter Wille, sondern konkretes Verstehen von Ursachen und Zusammenhängen. Schnitzler, der in Wien als Arzt arbeitete und das menschliche Leid aus nächster Nähe kannte, wusste, dass Mitgefühl allein nicht heilt. Es braucht Wissen, Methode und Diagnose – dann erst kann Hilfe wirksam werden.
Verwendung
Passend als Schnitzler-Zitat in Texten über Wissen, Helfen und die Bedingungen wirksamer Hilfe sowie für Beiträge über Medizin, Humanismus und das Verhältnis von Erkenntnis und Mitgefühl. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über Bildung als Voraussetzung für echte Hilfsbereitschaft.
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Über Arthur Schnitzler
Über den Autor
Dramatiker · Österreichisch · 1862 - 1931
Arthur Schnitzler (1862–1931) war ein Wiener Arzt und Dramatiker, dessen Werke die Psychologie des Bürgertums und die Erotik im Wien der Jahrhundertwende schonungslos beleuchteten.
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Als Sohn eines renommierten Kehlkopfspezialisten studierte Schnitzler Medizin und arbeitete als Arzt, bevor er sich ganz der Literatur widmete. Seine Werke, darunter Dramen und Erzählungen, greifen frühe psychoanalytische Ideen auf und spiegeln den Zeitgeist des fin de siècle in Wien wider.

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