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Was die Schelme nicht stehlen

Spruchbild: Was die Schelme nicht stehlen,  das verderben die Narren.

Was die Schelme nicht stehlen, das verderben die Narren.

Bedeutung

Droste-Hülshoff stellt zwei Formen von Schaden nebeneinander: Schelme stehlen, Narren verderben. Was die einen nicht durch Absicht wegnehmen, zerstören die anderen durch Dummheit oder Unfähigkeit. Die Pointe ist bitter, weil Gefahr nicht nur von Bosheit kommt, sondern auch von Torheit. Der Satz beschreibt eine Welt, in der selbst das Gerettete nicht sicher ist, wenn Unverstand, Eitelkeit, Übermut, Unachtsamkeit, Leichtsinn, Unfähigkeit und Nachlässigkeit weiterwirken können.

Verwendung

Passend für Texte über Verantwortung, Verwaltung, Besitz, politische Kritik oder organisatorisches Scheitern. Der Spruch eignet sich, wenn nicht nur böswilliges Handeln, sondern auch gedankenloses Verderben kritisiert werden soll. Sein Ton ist scharf und eher skeptisch als versöhnlich oder tröstend.

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Über Annette von Droste-Hülshoff

Über den Autor

Schriftsteller · Deutsch · 1797 - 1848

Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848) war eine deutsche Schriftstellerin und Komponistin, geboren auf Burg Hülshoff bei Münster und gestorben auf Burg Meersburg.

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Als Freiin von Droste zu Hülshoff trug sie einen der längsten Adelsnamen der deutschen Literaturgeschichte: Anna Elisabeth Francisca Adolphina Wilhelmina Ludovica. Sie wirkte nicht nur als Dichterin, sondern auch als Komponistin – eine seltene Doppelbegabung unter den Schriftstellerinnen ihrer Zeit.

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Quadratisches Spruchbild: Was die Schelme nicht stehlen,  das verderben die Narren.

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