gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Natur

1369 Sprüche — Seite 11

In der Natur begegnet dem Menschen eine Ordnung, die älter ist als jedes Denken und größer als jedes eigene Vorhaben. Berge, Wälder, Wasser und Himmel erinnern daran, dass Schönheit und Gesetz, Werden und Vergehen untrennbar zusammengehören. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur die Sinne, sondern auch das Bewusstsein für Maß und Herkunft.

Ihre eigentliche Größe zeigt sich darin, dass sie sich nicht beherrschen lässt, sondern Achtung verlangt. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie eng Mensch und Natur verbunden bleiben und warum in ihrer Betrachtung oft Demut, Trost und eine Ahnung vom Ganzen zugleich aufscheinen.

  1. Krieg'n im Mai die Büsche Blätter, wirkt die Landschaft gleich viel netter.

  2. Schenke das, was du selbst gern empfangen würdest, und der Geist der Natur wird dich mit seinen Wohltaten überschütten an jedem Tag deines Lebens.

  3. Das Huhn ist schlau und stellt sich dumm; beim Hahn, da ist es andersrum

  4. Große Kälte am Antoniustag, manchmal nicht lange halten mag. (17. Jan.)

  5. Die Kälte, die kommt angegangen, wenn bei Theobald die Tage langen. (16. Jan.)

  6. An Amalie Sonnenschein, bringt viel Korn und Weizen ein. (10. Jan.)

  7. Mit tiefer Ehrfurcht schau' ich die Schöpfung an, denn du, Namenloser, du schufest sie!

    Friedrich Gottlieb Klopstock

  8. Nach St. Veit wendet sich die Zeit, alles geht auf die andere Seit'.

  9. Jede sprossende Pflanze, die mit Düften sich füllt, trägt im Kelche das ganze Weltgeheimnis verhüllt.

    Franz Emanuel August Geibel

  10. Der Adler heckt keine Zeislein.

  11. Kein Vieh verbüßt Gewette.

  12. Man findet manchen Esel, der nie Säcke trug.

  13. Die Gewohnheit ist eine zweite Natur.

    Marcus Tullius Cicero

  14. Wer freit Nachbars Kind, der weiss, was er find.

  15. Die Blume ist das Lächeln der Pflanze.

    Peter Hille

  16. St. Erhard mit der Hack', steckt die Feiertag' in den Sack. (08. Jan.)

  17. So wie Martin es will, zeigt sich dann der ganze April. (13. April)

  18. Kommt, lasst uns ausspazieren, zu hören durch den Wald die Vögel musizieren, dass Berg und Tal erschallt.

    Martin Opitz

  19. Sonne hat sich müd' gelaufen, spricht: »Nun lass ich's sein!« Geht zu Bett und schließt die Augen und schläft ruhig ein.

    Robert Reinick

  20. Wir haben auch Arbeit, und gar zu zweit, und haben die Sonne und Regen und Wind. Und uns fehlt nur eine Kleinigkeit, um so frei zu sein, wie die Vögel sind: nur Zeit.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  21. Die Gesetze der Natur sind wunderbar, aber ihr Räderwerk zermalmt viele Insekten wie die Regierungen viele Menschen.

    Antoine de Rivarol

  22. Wenn an Antonius die Luft ist klar, gibt's bestimmt ein trockenes Jahr. (17. Jan.)

  23. Die Größe und unendliche Weisheit des Schöpfers wird nur derjenige wirklich erkennen, der sich bestrebt, aus dem gewaltigen Buche, das wir Natur nennen, seine Gedanken herauszulesen

    Justus Freiherr von Liebig

  24. Die Liebe ist der Stoff der Natur, den die Vorstellungskraft gewoben hat.

    Georges-Louis Leclerc de Buffon

  25. 2 Bauern gingen in den Wald, der Eine macht den Anderen kalt. Willst Du kalten Bauern seh'n, mußt Du in den Wald reingeh'n.

  26. Fährt der Bauer raus zum Jauchen, wird er nachts ein Deo brauchen

  27. Die Kraft der Natur steckt auch in dir.

  28. Er sitzt wie eine Laus zwischen zwei Nägeln.

  29. Schraubt der Knecht am Traktor hin und her, gibt es bald wohl keinen Bauern mehr

  30. Ist der Bauer ständig umnebelt von Dampf wächst auf seinen Feldern sicher Hanf.

  31. Lachende Kunigunde bringt frohe Kunde. (03. März)

  32. Am Neujahrstag Sonnenschein, läßt das Jahr uns fruchtbar sein.

  33. An Mariä Namen kommen die Schwalben zusammen.

  34. Reinigt die Bäurin den Bauern die Pfeife, schmeckt der Tabak so komisch nach Seife!

  35. Die Stimmung der äußeren Natur ist stets nur ein Spiegel unseres Gemüts.

    Peter Rosegger

  36. Geht die Sonne auf im Westen, lässt der Bauer seinen Kompass testen.

  37. Gibt's im Mai viel Regenwetter, wird auch das Getreide fetter.

  38. Sieh das Lindenblatt, du wirst es wie ein Herz gestaltet finden. Drum sitzen die Verliebten am liebsten unter Linden.

    Christian Johann Heinrich Heine

  39. Die kleinen Krebse und Fische sind die besten, wenn man große nicht haben kann.

  40. Markarius das Wetter prophezeit für die ganze Erntezeit. (04. Jan.)

  41. Der heilige Leopold ist dem Altweibersommer hold. (15. Nov.)

  42. Es kann nicht immer so bleiben, hier unter dem wechselnden Mond, es blüht eine Zeit und verwelket, was mit uns die Erde bewohnt.

    August von Kotzebue

  43. Alte Krähen sind schwer zu fangen.

  44. Dreikönigsabend hell und klar, verspricht ein gutes Erntejahr. (06. Jan.)

  45. Gewitter am St. Georgstag, ein kühles Jahr bedeuten mag. (23. April)

  46. Ein guter Hirt schert die Schafe, schindet sie aber nicht.

    Jean Baptiste Colbert

  47. St. Valentin nimmt die Feiertag hin. (07. Jan.)

  48. Der geringe Schaden, welchen der Igel anrichtet, kann gegenüber dem von ihm gebrachten Nutzen kaum in Betracht kommen, zumal jener noch keineswegs genügend erwiesen ist.

    Alfred Edmund Brehm

  49. Wenn der Mensch keine anderen Fähigkeiten hätte, außer Rosen zu ziehen, so wäre er dennoch vollkommen!

    William Wilkie Collins

  50. Die Heiligen Drei Könige kommen oder gehen im Wasser. (06. Jan.)

  51. Wie hoch auch ein Vogel fliegen mag, seine Nahrung sucht er auf der Erde.

  52. Seine Hühner legen Eier mit zwei Dottern.

  53. Einen Regenbogen, der eine Viertelstunde steht, sieht man nicht mehr.

    Johann Wolfgang von Goethe

  54. Die Naturgesetze lehren uns, was möglich ist, aber nicht, was richtig ist

  55. Nun laß den Sommer gehen, Laß Sturm und Winde wehen. Bleibt diese Rose mein, Wie könnt ich traurig sein?

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  56. Menschen essen alle Arten von Fischen, aber dem Hai machen sie einen Vorwurf daraus.

  57. Zu Philip und Jakobi Regen, bedeutet viel Erntesegen. (01. Mai)

  58. Sobald ein frisches Kelchlein blüht, es fordert neue Lieder; und wenn die Zeit verrauschend flieht, Jahrszeiten kommen wieder.

    Johann Wolfgang von Goethe

  59. Glüh'n Johanniswürmchen helle, schöner Juni ist zur Stelle. (24. Juni)

  60. Kein Fluss kann seine Quelle überstiegen - kein Volk besser sein als seine Frauen