gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Menschen

1311 Sprüche — Seite 6

In keinem anderen Bereich wird so viel vom eigenen Wesen sichtbar wie im Umgang mit anderen Menschen. Beziehungen enthüllen, was allein verborgen bleibt: Geduld und Jähzorn, Großzügigkeit und Kleinlichkeit, die Fähigkeit zur Bindung und die Neigung zum Rückzug. Deshalb ist das Miteinander eine der aufschlussreichsten Schulen des Lebens.

Was Menschen füreinander bedeuten können, erschließt sich nie vollständig im ersten Blick. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten das vielschichtige Wesen menschlicher Begegnung: die Nähe, die trägt, den Widerstand, der reift, und jenes stille Erstaunen, das entsteht, wenn ein anderer einem das zeigt, was man allein nicht sehen konnte.

  1. Drei Menschen auf einmal verdirbt Verleumdungsgift: Den, der sie spricht, den, der sie hört, den, so sie trifft.

    Friedrich Rückert

  2. Ein Kamel macht sich nicht über den Buckel eines anderen lustig

  3. Misstraue demjenigen, der dich Böses lehrt; er wird dich eines Tages verraten

  4. Alle Revolutionen haben bisher nur eines bewiesen, nämlich, daß sich vieles ändern läßt, bloß nicht die Menschen

    Karl Marx

  5. Es gibt kaum eine größere Enttäuschung, als wenn du mit einer recht großen Freude im Herzen zu gleichgültigen Menschen kommst

    Christian Morgenstern

  6. Nur über die Begegnung mit anderen Menschen ist es möglich, zu neuen Ufern zu gelangen

  7. Man bekommt den Korb mit Reden nicht voll.

  8. Was der Mensch sei, sagt ihm die Geschichte.

    Wilhelm Dilthey

  9. Die Menschen zu Freiheit zu bringen, das heißt, sie zum Miteinanderreden zu bringen.

    Karl Theodor Jaspers

  10. Die meisten Menschen machen das Glück zur Bedingung. Aber das Glück findet sich nur ein, wenn man keine Bedingungen stellt.

    Arthur Rubinstein

  11. Sehr viele und vielleicht die meisten Menschen müssen, um etwas zu finden, erst wissen, dass etwas da ist.

    Georg Christoph Lichtenberg

  12. Wenn wir uns nur auf Menschen stützen, auf Begabung und Glück, dann wird Gott uns verlassen.

    Vinzenz von Paul

  13. Von allen Werken der Literatur Schönheit oder ein moralisches Ziel zu verlangen, wäre dasselbe, wie von jedem Staatsbürger makellosen Lebenswandel und Bildung zu verlangen.

    Alexander Puschkin

  14. Alle edlen Eigenschaften machen den Menschen einsam.

    Theresa Keiter

  15. Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen!

  16. Von dem Ruhm der berühmtesten Menschen gehört immer etwas der Blödsinnigkeit der Bewunderer zu

    Georg Christoph Lichtenberg

  17. Die gelehrtesten Menschen sind oft die engstirngsten.

    William Hazlitt

  18. Sollte ich glücklich sein, so müssten es erst alle anderen Menschen um mich her sein.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  19. Unmenschen gibt es, aber keine Untiere

    Karl Julius Weber

  20. Die Klarheit seines Innern ist für die Menschen das höchste Gut.

    Friedrich von Schiller

  21. Die Liebe im Menschen spricht das rechte Wort aus. Das rechte Wort entzündet im Menschen die Liebe.

    Ferdinand Ebner

  22. Die meisten Menschen verpassen Gelegenheiten, weil die im Overall daherkommen und nach Arbeit aussehen.

    Thomas Alva Edison

  23. Das Beste im Menschen sind seine jungen Gefühle und seine alten Gedanken.

    Joseph Joubert

  24. In jedem Menschen steckt ein Wespennest

  25. Menschen, die der Versuchung widerstehen, verschieben nur ihre Kapitulation auf morgen.

    Charles de Talleyrand

  26. Die Herzen sind so ungleich wie die Gesichter.

  27. Ehrgeiz ist nur eine besondere Form der allgemeinen Menschensehnsucht nach Glück.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  28. Die Sonne besucht jedes Dorf.

  29. Uns selbst anzulügen ist tiefer in uns drin als andere anzulügen

    Fjodor M. Dostojewski

  30. Gewöhnlich erlebt der Mensch am andern Menschen nur die chinesische Mauer seines eigenen Ich's.

    Ferdinand Ebner

  31. Die Gottesvorstellung der Menschen ist ihr ideal verwirklichtes Streben nach Vollkommenheit.

    Alfred Adler

  32. Wer den Menschen verachtet, ist kein großer Mensch.

    Marquis de Vauvenargues

  33. Alle Klüfte, die zwischen Menschen entstehen können, kommen von der Unaufrichtigkeit zwischen ihnen

    Anton Wildgans

  34. Von allen Qualen, die den Menschen heimsuchen, ist die Selbstverachtung die höchste.

    Berthold Auerbach

  35. Sprich zu den Menschen über sie selbst, und sie werden dir stundenlang zuhören.

    Benjamin Disraeli

  36. Alle Menschen haben eine Ahnung und Idee der Wahrheit in sich.

    Matthias Claudius

  37. Jedermann hat sich zu bemühen, sich den Menschen anzupassen.

    Thomas Hobbes

  38. Wer einen guten Freund hat, kann nicht verkommen, er findet immer Unterkommen und Auskommen.

  39. Dem Löwen sieht man seine Wildheit aus der Ferne an, dem Menschen nicht

  40. Kunst ist das Mirkoskop, das der Künstler auf die Geheimnisse seiner Seele einstellt, um diese allen Menschen gemeinsamen Geheimnisse allen zu zeigen

    Leo Tolstoi

  41. Das Huhn der Armen brütet wie das Huhn der Reichen

  42. Lästere nicht über diejenigen, die ins Dickicht eindringen; jedenfalls schlagen sie uns einen Pfad.

  43. Die Welt wandelt sich: Die Katze frißt Salat

  44. Die Tatsache, daß die Menschen mit zwei Augen und zwei Ohren, aber nur mit einem Mund geboren werden, läßt darauf schließen, daß sie zweimal soviel sehen und hören als reden sollten.

    Marie Marquise de Sévigné

  45. Liegt das Maisfeld ab vom Haus, fallen die Vögel darüber her.

  46. Um den Kot des Leoparden kreisen die schönsten Schmetterlinge.

  47. Aus allen Hütten qualmt es; jeder hat seine Sorgen.

  48. Alles, was existiert, muss einen Namen tragen. Was nicht benannt ist, existiert nicht für den Menschen.

    Oswald Spengler

  49. Träume verhauchen - und nackte, geschundene Menschen erwachen

    Emil Gött

  50. Das vollkommene Glück ist unbekannt; für den Menschen ist es nicht geschaffen.

    Voltaire

  51. Wehe der Liebe, die an den Blicken der Menschen stirbt.

    Frank Wedekind

  52. Es gibt keine unbiegsameren und härteren Menschen als diejenigen, die immer mit der Betrachtung ihres Unglücks beschäftigt sind.

    Heinrich von Kleist

  53. Kleine Hunde und kleine Menschen tragen die Nase hoch.

  54. Ich bin für die Rechte der Tiere genauso wie für die Menschenrechte. Denn das erst macht den ganzen Menschen aus

    Abraham Lincoln

  55. Am Tage, da einer alles weiß, laß ihn ruhig sterben!

  56. Wir leben alle von dem, was uns Menschen in bedeutungsvollen Stunden gegeben haben

    Novalis

  57. Der gute Jäger wartet, bis der Wolf zu ihm kommt

  58. Je mehr Macht die Menschen haben, um so mehr mißbrauchen sie diese und werden übermütig.

    Nicolaus Machiavelli

  59. Der Wille nämlich ist es, der dem Menschen Leiden verursacht.

    Katharina von Siena

  60. Was ist alles, was in Jahrtausenden die Menschen taten und dachten, gegen einen Augenblick der Liebe?

    Johann Christian Friedrich Hölderlin