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Sprüche über Menschen

1311 Sprüche — Seite 16

In keinem anderen Bereich wird so viel vom eigenen Wesen sichtbar wie im Umgang mit anderen Menschen. Beziehungen enthüllen, was allein verborgen bleibt: Geduld und Jähzorn, Großzügigkeit und Kleinlichkeit, die Fähigkeit zur Bindung und die Neigung zum Rückzug. Deshalb ist das Miteinander eine der aufschlussreichsten Schulen des Lebens.

Was Menschen füreinander bedeuten können, erschließt sich nie vollständig im ersten Blick. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten das vielschichtige Wesen menschlicher Begegnung: die Nähe, die trägt, den Widerstand, der reift, und jenes stille Erstaunen, das entsteht, wenn ein anderer einem das zeigt, was man allein nicht sehen konnte.

  1. Jungs sind wie Waschmaschinen, wenn man sie anmacht, drehen sie durch

  2. Geh durch den Menschen, und du gelangst zu Gott

    Augustinus

  3. Man darf nur die meisten Menschen bestimmt nötig haben, um sogleich ihre Bösartigkeit zu wecken.

    Johann Gottfried Seume

  4. Ländliche Einsamkeit ziehet also ab von allem, was uns an den Menschen mißfällt, verändert oft die bittersten Empfindungen in freundliche Gefühle, gibt so manche hohe Begeisterung und so manche kleine …

    Johann Georg Zimmermann

  5. Lieber Gott, bitte mach, dass die Vitamine aus dem Spinat in den Vanillepudding kommen!

  6. Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad.

  7. Schmerz und Freude liegt in einer Schale; ihre Mischung ist der Menschen Los.

    Johann Gottfried Seume

  8. Jede Stadt hat ihre besondere Art, Hühner aufzuschneiden.

  9. Lieber ein Lied auf den Lippen als ein Pfeifen im Ohr.

  10. Anfänger behandeln Frauen wie Gummibärchentütchen: aufreißen, vernaschen, wegschmeißen

  11. Was du nicht willst, dass man dir tu das füg auch keinem andern zu.

  12. Eine Frau sagt nein und nickt ja.

  13. Unvorsichtigkeit ist eine hervorragende Eigenschaft derjenigen Menschen, welche morgen genau wissen, was sie heute zu tun haben.

    Wilhelm Busch

  14. Wie doch Freude und Glück einen Menschen schön machen!

    Fjodor M. Dostojewski

  15. Pferdeverstand: das, was Pferde davon abhält, auf künftiges Verhalten der Menschen zu wetten.

    Oscar Wilde

  16. Das Rationale am Menschen sind seine Einsichten; das Irrationale, dass er nicht danach handelt

    Friedrich Dürrenmatt

  17. Wer schläft, sündigt nicht - wer vorher sündigt, schläft besser.

  18. Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg!

  19. Nur die wertvollen Menschen bleiben bei ihresgleichen in guter Stimmung.

    Charles-Louis de Montesquieu

  20. Der Kluge fragt sich selbst, der Dumme andere.

  21. Wer meint, Jesus sei freiwillig zu den Menschen gekommen, kennt seinen Vater schlecht.

    Gilbert Keith Chesterton

  22. Je dümmer, je unsittlicher es ist, was die Menschen tun, um so feierlicher wirkt es.

    Leo Tolstoi

  23. Sind das Deine Augen? Ich habe sie in meinem Ausschnitt gefunden.

  24. Lieber Schweißperlen als gar keinen Schmuck.

  25. Lieber 'ne ausgekochte Intrige als 'n lauwarmes Gerücht.

  26. Lieber hochschwanger - als niederträchtig.

  27. Ordnung ist ein Durcheinander, an das man sich gewöhnt hat

  28. Man kann die Menschen entbehren, aber es bedarf eines Freundes.

  29. Keine Angst, die Frau ist der beste Freund des Menschen!

  30. Nur Religion macht ein Volk; wo die Menschen keine Religion haben, da ist nur Masse

    Carl Friedrich Paul Ernst

  31. Ein Auto ist eine Vorrichtung, mit der man die Werkstatt schneller erreicht, als es zu Fuß je möglich wäre

  32. Ein deutscher Mann mißtraut allem Fremden; es sei denn, es läßt sich trinken.

  33. Bei euch Menschen ist der immer willkommen, der sich unentbehrlich zu machen weiß.

    Johann Gottfried Herder

  34. Der Schmerz ist ein heiliger Engel, durch ihn werden Menschen größer als durch aller Freuden.

    Adalbert Stifter

  35. Schlagfertige Menschen sind meistens oberflächlich oder sie werden es infolge ihrer Begabung, die ihnen den äußeren Erfolg mühelos erwirbt.

    Jakob Bosshart

  36. Es ist schmerzlich, einem Menschen seine Grenzen anzusehen

    Christian Morgenstern

  37. Ich glaube,dass die Bibel das beste Geschenk ist, das Gott den Menschen jemals gegeben hat. Alles gute von dem Erlöser der Welt wird uns durch dieses Buch weiter gesagt.

    Abraham Lincoln

  38. Wer ist ein Snob? Jemand, der sich die Petersilie mit Fleurop schicken lässt.

  39. Vor dem Schießen kommt das Zielen.

  40. Was versteht man unter Morgengrauen? Das ist das Gefühl, wenn man morgens aufwacht und weiß, dass man in die Schule muß.

  41. Das Prinzip, auf dem viele rumreiten, ist ein lahmer Gaul!

  42. Ein Fest der Freude und der Freundschaft soll es sein. Denn Freundschaft ist das schönste Geschenk, das Menschen sich machen können.

  43. Es gibt Menschen, die sich mangels eigenen Gewichts überall beschweren müssen.

  44. Über Geschmack lässt sich nicht streiten

  45. Die großen Taten der Menschen sind nicht die, welche lärmen. Das Große geschieht so schlicht wie das Rieseln des Wassers, das Fließen der Luft, das Wachsen des Getreides.

    Adalbert Stifter

  46. Schlage die Trommel drinnen, dass sie draußen keiner hören kann.

  47. Was ist der Unterschied, wenn sie zum Bund gehen? Man schläft mit weniger Menschen in einem Zimmer und die Springerstiefel werden nicht mehr von Mutti bezahlt!

  48. Um die Menschen klug zu machen, muss man klug sein; sie dumm zu machen, muss man dumm scheinen.

    Ludwig Börne

  49. Opa hat Zähne wie Sterne - Nachts kommen sie raus.

  50. Die Menschen pflegen denen am dankbarsten zu sein, die ihnen helfen, sich selbst zu betrügen.

    Peter Sirius

  51. Alle Menschen sind klug. Die einen vorher, die anderen nachher.

  52. Wer später bremst ist länger schnell

  53. Männer sind wie Wolken: Wenn sie sich verziehen, kann der Tag noch schön werden

  54. Dass andere Leute kein Glück haben, finden wir sehr natürlich, dass wir selber keins haben, erscheint uns immer unfassbar.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  55. Wir müssen die Menschen dort abholen, wo sie stehen, und dorthin rudern, wo sie nicht mehr stehen können.

  56. Die Welt ist so voller Schwachköpfe und Narren, dass man nicht nötig hat, sie im Tollhause zu suchen.

    Johann Peter Eckermann

  57. Hast du eine schlimme Alte, geh' mit ihr zur Gletscherspalte. Fällt sie nicht von selbst hinein, musst du ihr behilflich sein.

  58. Frag mich nicht - ich benütze mein Gehirn nur, um meine Ohren auseinander zu halten!

  59. Die größte Ersparnis, die sich im Bereich des Denkens erzielen lässt, besteht darin, die Nicht-Verstehbarkeit der Welt hinzunehmen und sich um die Menschen zu kümmern.

    Albert Camus

  60. Wer von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, kann immer noch die erste Geige spielen.