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Sprüche über Menschen

1311 Sprüche — Seite 11

In keinem anderen Bereich wird so viel vom eigenen Wesen sichtbar wie im Umgang mit anderen Menschen. Beziehungen enthüllen, was allein verborgen bleibt: Geduld und Jähzorn, Großzügigkeit und Kleinlichkeit, die Fähigkeit zur Bindung und die Neigung zum Rückzug. Deshalb ist das Miteinander eine der aufschlussreichsten Schulen des Lebens.

Was Menschen füreinander bedeuten können, erschließt sich nie vollständig im ersten Blick. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten das vielschichtige Wesen menschlicher Begegnung: die Nähe, die trägt, den Widerstand, der reift, und jenes stille Erstaunen, das entsteht, wenn ein anderer einem das zeigt, was man allein nicht sehen konnte.

  1. Der höhere Mensch ist mehr verbittert, wenn ihn die Menschen nicht beachten.

  2. Wer hier Wurzeln schlägt, muss sich nicht wundern, wenn er zurechtgestutzt wird!

  3. Ein Spekulant ist ein Mensch, der weiter denkt als ein Politiker.

  4. Lieber von Picasso gemalt als vom Schicksal gezeichnet

  5. Auch ein Tritt in den Hintern kann ein Denkanstoß sein!

  6. Frauen sind wie Elektrizität - fasst man sie an, kriegt man eine gewischt

  7. Die größte Nachsicht mit einem Menschen entspringt aus der Verzweiflung an ihm.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  8. Nur bei Handys streiten sich Männer darum, wer das kleinere hat.

  9. Was an einem Menschen wirklich wertvoll ist, ist der Teil, den wir nicht verstehen.

    George Bernard Shaw

  10. Viele Menschen sehen die Tugend mehr im Bereuen der Fehler als im Vermeiden.

    Georg Christoph Lichtenberg

  11. Beurteile einen Menschen nie nach seinem Lebenslauf, denn er könnte mal dein bester Freund werden

  12. Brüder wir wünschen den Frieden. Alle roten Menschen wünschen Frieden. Aber wo die Weißen hinkommen, da gibt es keinen Frieden, außer im Inneren unserer Mutter Erde.

  13. Lieber über Nacht versumpfen als im Sumpf übernachten.

  14. Wir haben unsere Probleme im Griff! ... im Würgegriff!!!

  15. Wer mit den Füssen am Boden bleibt, erspart sich die Bauchlandung

  16. Adam hat es der Eva geklagt: "Wir Menschen sind doch schrecklich geplagt!" "Eine alte Geschichte!" hat Eva gesagt.

    Daniel Sanders

  17. Die meisten Menschen sind in dem Maße glücklich, wie sie es sich selbst gestatten.

    Abraham Lincoln

  18. Es gibt keine Sünde außer der Dummheit.

    Oscar Wilde

  19. Auf der Welt gibt es nur deshalb Liebe, weil die Menschen an die Unsterblichkeit glauben. Mit dem Aufhören des Glaubens würde die Liebe vernichtet werden.

    Fjodor M. Dostojewski

  20. Die meisten Menschen sind so glücklich, wie sie es sich selbst vorgenommen haben.

    Abraham Lincoln

  21. Die angenehmsten Menschen sind jene, die nie gelebt haben.

    Edgar Allan Poe

  22. Höheres gibt es nicht, als der Gottheit sich mehr als andere Menschen zu nähern und von hier aus die Strahlen der Gottheit unter das Menschengeschlecht zu verbreiten

    Ludwig van Beethoven

  23. Zwei Menschen vereinigen sich am innigsten, indem sie zugeben, dass sie niemals eins werden können.

    Hans Carossa

  24. Der Wein ist ein Geschenk der Götter, sie haben den Wein dem Menschen aus Erbarmen gegeben.

    Platon

  25. Wer eine lange Leitung hat, löst bei manchen Menschen einen Kurzschluss aus!

  26. Menschen, die das Leben nicht genießen können, sind wirklich ungenießbar.

    Rainer Haak

  27. Das höchste Glück des Menschen ist die Befreiung von der Furcht.

    Walter Rathenau

  28. Sind zwei Menschen eines Sinnes, vermag ihr Wille, Metall durchzuschneiden.

  29. Der Eilfertige und der Lahme treffen sich auf der Fähre wieder.

  30. Zum Palaver bringt man kein Messer mit.

  31. Der Mensch kennt alle Dinge der Erde, aber den Menschen kennt er nicht.

    Jeremias Gotthelf

  32. Zwischen den Menschen besteht für gewöhnlich so wenig Unterschied, dass kaum Grund zur Eitelkeit vorliegt.

    Charles-Louis de Secondat

  33. Liebe und Freundschaft der meisten Menschen ist ein Füllen der eigenen Leere mit fremden Inhalt.

    Christian Friedrich Hebbel

  34. Es gibt zu viele Sorten von Menschen, als dass man für alle fertige Antworten bereithalten könnte.

    Erasmus von Rotterdam

  35. Für viel Geld bekommt man Luxus, für wenig Geld Abenteuer.

  36. Was dem Enkel sein Mofa, ist dem Opa sein Sofa.

  37. Sei meines Hundes Freund, und du bist auch der meine!

  38. Das Wort, das Dir hilft, kannst Du Dir nicht selber sagen.

  39. Einer Gesellschaft die man damit unterhalten kann, dass zwei Menschen einen Ball hin- und herschlagen, ist alles zuzutrauen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  40. Wer seine Nase hoch trägt wird leicht daran herumgeführt.

  41. Man nannte ihn Armleuchter. Dabei war er nur ein kleines Licht.

  42. Es kommt nicht auf das an, was die Natur aus dem Menschen, sondern was dieser aus sich selbst macht

    Immanuel Kant

  43. Seinem Feind kann man nicht aus dem Weg gehen.

  44. Bildung ist: wissen, wo es steht!

  45. Heimat finden wir überall da, wo Menschen sind, denen wir vertrauen können und die uns vertrauen.

    Rainer Haak

  46. Vergeßt nicht, Kinder, dass es auch heute noch Menschen unter uns gibt, die ihre Weihnachtslieder selbst singen müssen.

  47. Einsamkeit lässt Dichter und Philosophen entstehen.

  48. Überall wird mit Wasser gekocht

  49. Die Dummen werden nicht alle

  50. Mit der Dummheit allein kommt man nicht durch; man braucht auch noch ein bißchen Frechheit dazu.

  51. Es gibt nur ein Mittel, auf den kommenden Tag zu verzichten. Sterben.

    Victor-Marie Hugo

  52. Die Menschen gleichen sich in den Worten, aber an den Taten kann man sie unterscheiden

    Jean-Baptiste Molière

  53. Ist es nicht so, dass die Menschen aus Gewohnheit abergläubisch und aus Instinkt Schurken sind?

    Theodor Fontane

  54. Ohne Gottheit gibt es für den Menschen weder Zweck, noch Hoffnung, nur eine zitternde Zukunft, ein ewiges Bangen vor jeder Dunkelheit.

    Jean Paul

  55. Der beste Arzt ist jederzeit des Menschen eigne Mäßigkeit.

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  56. Böse Menschen hinterlassen ihren Stempel, wohin sie auch gehen

  57. Ein deutliches Zeichen eines im Grunde unedlen Menschen ist die Undankbarkeit. Sie stellt ihn unter die edleren Tiere, die alle dankbar sind.

    Carl Hilty

  58. Bei den meisten Menschen altert das Herz mit dem Körper.

    Guy de Maupassant

  59. Die zuletzt tanzen, bekommen den meisten Beifall.

  60. Vier eigene Wände machen einen Menschen frei.