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Sprüche über Menschen

1311 Sprüche — Seite 18

In keinem anderen Bereich wird so viel vom eigenen Wesen sichtbar wie im Umgang mit anderen Menschen. Beziehungen enthüllen, was allein verborgen bleibt: Geduld und Jähzorn, Großzügigkeit und Kleinlichkeit, die Fähigkeit zur Bindung und die Neigung zum Rückzug. Deshalb ist das Miteinander eine der aufschlussreichsten Schulen des Lebens.

Was Menschen füreinander bedeuten können, erschließt sich nie vollständig im ersten Blick. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten das vielschichtige Wesen menschlicher Begegnung: die Nähe, die trägt, den Widerstand, der reift, und jenes stille Erstaunen, das entsteht, wenn ein anderer einem das zeigt, was man allein nicht sehen konnte.

  1. Der Student geht solange zur Mensa, bis er bricht.

  2. Dem Menschen ist ein Mensch noch immer lieber als ein Engel.

    Gotthold Ephraim Lessing

  3. Sommersprossen sind oft die einzigen Gesichtspunkte, die jemand hat.

  4. Ich wollte, ich stände auf einem hohen Berge, von wo aus ich auf der ganzen Welt gehört werden könnte; ich würde rufen mit solcher Stimme, daß alle es hörten: O ihr Menschenkinder, betet, betet, …

    Theresia von Avila

  5. Doppelt genäht hält besser

  6. Jedes Ding hat zwei Seiten

  7. Wer die Eitelkeit der Menschen gründlich kennen lernen will, braucht nur die Ursachen und die Wirkungen der Liebe betrachten.

    Blaise Pascal

  8. Die Zunge einer Frau ist so scharf wie ein Messer

  9. Die Leute, die das Gras wachsen hören, sind meist dieselben, die es gesät haben.

  10. Die Menschen kommen durch nichts den Göttern näher, als wenn sie Menschen glücklich machen.

    Marcus Tullius Cicero

  11. Lieber ein Blatt vor dem Mund als ein Brett vor dem Kopf

  12. Nicht alle, denen etwas zu Kopf steigt, haben einen.

  13. Die Natur auffassen und sie unmittelbar benutzen, ist wenig Menschen gegeben

    Francois Rabelais

  14. Lieber Sechs im Lotto, als 'ne Acht im Fahrrad.

  15. Ein anständiges Mädchen geht um 8 Uhr ins Bett, damit es um 10 Uhr zu Hause ist

  16. Wer Wahrheit sucht, der darf nicht die Stimmen zählen.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  17. Der Mensch liebt seine eigenen Fehler.

  18. Lieber ein Ende mit Scheck als Mahnungen ohne Ende!

  19. Die schlimmste Strafe für Bigamie sind zwei Schwiegermütter.

  20. Optimismus ist: Aus einem Weizenkorn wird irgendwann ein Fass Bier!

  21. Lieber Hochstapler als Tiefflieger

  22. Alte Wunde blutet leicht

  23. Wenn Du zeigen willst, was in Dir steckt, lass die Sau raus!

  24. Umsonst ist gut. Es sei denn, du bezahlst damit.

  25. Während eine Flasche Champagner in eines Menschen Organismus wirkt, was kümmert es ihn, wie andere über ihn (oder sein Alter) denken! - Solchen Zustand berauschter Unbekümmertheit sollte man stets aus …

    Prentice Mulford

  26. Lieber Wurstfinger als Knoblauchzehen

  27. Die häuslichen Freuden der Menschen sind die schönsten der Erde, und die Freuden der Eltern über ihre Kinder ist die heilige Freude der Menschheit.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  28. Eine Frau, die sich entblaettert, muss nicht unbedingt im Herbst des Lebens stehen.

  29. Seit man geboren ist, ist man seines Lebens nicht mehr sicher.

  30. Wenn du einen Menschen zum Nachdenken anregst, kannst du heimlich seinen Reis essen.

  31. Der Klügere gibt nach

  32. Alles klar .... aber keiner weiß Bescheid!

  33. Schlechte Nerven sind erblich. Man erbt sie von seinen Kindern.

  34. Als Gott dem Menschen die Intelligenz gab, war die Frau gerade gegangen um sich frisch zu machen

  35. Wer seine Nase in alles reinsteckt, hat meist nur einen schlechten Riecher!

  36. Rettet Radkäpchen vor dem bösen Golf!

  37. Lieber Kies in der Tasche als Sand im Getriebe.

  38. Wenn eine Frau zu dir spricht, so lächle, aber höre ihr nicht zu.

  39. Traue niemandem, der fünf Tage lang blutete und immer noch lebt.

  40. Lieber ein Loch in der Hose als ein Gewitter im Anzug!

  41. Lieber mit 'ner Flamme im Bett, als mit 'ner Leuchte am Schreibtisch.

  42. Träume sind Schäume

  43. Ja! Ein göttlich Wesen ist das Kind, solang es nicht in die Chamäleonsfarbe der Menschen getaucht ist. Es ist ganz, was es ist, und darum ist es so schön. Der Zwang des Gesetzes und des Schicksals …

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  44. Mancher hat auf den Putz, und glaubt, er treffe den Nagel auf den Kopf.

  45. Instinktiv habe ich mich immer dagegen gewehrt, das zu werden, was man gewöhnlich unter einem "reifen Menschen" versteht.

    Albert Schweitzer

  46. Wir sprechen niemals mit vollem Mund ... ... lieber mit leerem Kopf.

  47. Manchen Menschen fehlen nur einige Laster, um vollkommen zu sein.

    Marie Marquise de Sévigné

  48. Alle Menschen in der Welt streben nur nach Gut und Geld, und wenn sie es dann erwerben, legen sie sich hin und sterben.

  49. Musst dich an eignem Tun ergötzen, was andre tun, das wirst du schätzen, besonders keinen Menschen hassen und das übrige Gott überlassen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  50. Wenn das Glück den Menschen sucht, so hilft er sich wohl.

  51. Sehen's die Menschen nicht, so sieht es Gott.

  52. Gott läßt sich seine Uhr von keinem Menschen stellen.

  53. Wenn Gott ein Ding verdrießt, so verdrießt es auch bald die Menschen.

  54. Vieh und Menschen muss man nicht zusammenrechnen.

  55. Wenn die Menschen nicht danach sind, oben und unten, hilft die Verfassung nicht, und wäre sie vom Himmel gefallen.

    Adolph Kolping

  56. Ob der Mensch seine Pläne zustande bringt, der Himmel fügt es.

  57. Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, beim Menschen ist's der Rebensaft, drum danke Gott als guter Christ, dass Du kein Ochs geworden bist

  58. Gott denkt in den Genies, träumt in den Dichtern und schläft in den übrigen Menschen

    Peter Altenberg

  59. Wo etwas Dummes gesagt wird, da wird es hell in den Menschenherzen

    Voltaire

  60. Wer einen Menschen tötet, tötet ein vernünftiges Wesen, Gottes Ebenbild; aber wer ein gutes Buch vernichtet, tötet die Vernunft selbst, tötet das Ebenbild Gottes, sozusagen als Abbild.

    John Milton