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Sprüche über Menschen

1311 Sprüche — Seite 13

In keinem anderen Bereich wird so viel vom eigenen Wesen sichtbar wie im Umgang mit anderen Menschen. Beziehungen enthüllen, was allein verborgen bleibt: Geduld und Jähzorn, Großzügigkeit und Kleinlichkeit, die Fähigkeit zur Bindung und die Neigung zum Rückzug. Deshalb ist das Miteinander eine der aufschlussreichsten Schulen des Lebens.

Was Menschen füreinander bedeuten können, erschließt sich nie vollständig im ersten Blick. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten das vielschichtige Wesen menschlicher Begegnung: die Nähe, die trägt, den Widerstand, der reift, und jenes stille Erstaunen, das entsteht, wenn ein anderer einem das zeigt, was man allein nicht sehen konnte.

  1. Obwohl sie nicht hundert Jahre alt werden, bereiten sich die Menschen Sorgen für tausend Jahre.

  2. Ein Mühlstein und ein Menschen Herz wird stets herumgetrieben: Wo beides nichts zu reiben hat, da wird es selbst zerrieben.

    Friedrich von Bodenstedt

  3. Die Zeit ist für den Menschen da, nicht der Mensch für die Zeit

    Johann Gottfried Seume

  4. Die Menschen glauben, sich mit etwas Wichtigem zu befassen, befassen sich aber nur mit der Fresserei.

    Leo Tolstoi

  5. Von einem Unverheirateten erwartet man nicht, dass er "glücklich" ist - wenn er aber heiratet, sind die Menschen aufs höchste erstaunt, wenn er es nicht ist.

    Rainer Maria Rilke

  6. Alle Menschen sind Ärzte, nachdem sie geheilt worden sind.

  7. Männer sind das beste andere Geschlecht, das es gibt.

  8. Der Glatzkopf, der die Glatze föhnt, hat mit dem Schicksal sich versöhnt.

  9. Es ist immer so: je mehr es um den Menschen tobt und wirbelt, desto stiller wird es in ihm selbst.

    Paul Keller

  10. Was macht ein Holländer, nachdem er die Fußball-Europameisterschaft gewonnen hat? Er macht seine Playstation aus und geht ins Bett!

  11. Schweigen ist halbe Einwilligung.

  12. Ein Bruder ist wie eine Schulter.

  13. Essen und Trinken sind zwei Tätigkeiten, die den Menschen auch ohne Arbeit voll ausfüllen können.

  14. Die meisten Menschen sind unzufrieden, weil die wenigsten wissen, dass der Abstand zwischen Eins und Nichts größer ist als der zwischen Eins und Tausend.

    Ludwig Börne

  15. Der Bauch ist keine Schande; denn es muss sich keiner schämen, wenn ihm etwas schmeckt

  16. Wenn der Fluß sich in die See ergießt, verliert er seinen Namen

  17. Wer sich von seiner Leidenschaft beherrschen läßt, ist ein Sklave

  18. Alle Menschen haben Zugang zu Gott, aber jeder einen anderen

    Martin Buber

  19. Wer Urlaub braucht, hat keinen verdient.

    Abraham Lincoln

  20. Männer sind wie Zwiebeln: Man pellt Schale für Schale ab, und was übrigbleibt, ist zum Heulen.

  21. Stille Wasser gründen tief

  22. Der Wein ist geschaffen, dass er die Menschen soll fröhlich machen.

  23. Die Güte des Menschen wiegt schwerer als ein Gesetz des Königs

  24. Das Glück einer Liebe, besonders einer wahren, vollkommenen Liebe, die frei von beunruhigenden Erwartungen ist, stellt ein Geheimnis dar, ein Geheimnis, das nur zwei Menschen gehört.

    Alexander Herzen

  25. Bedenke, wie niedrig Menschen erscheinen, wenn sie essen oder schlafen! Aber danach nehmen sie eine herrische Haltung an.

    Mark Aurel

  26. Einem Menschen die Hand hinstrecken, heißt, ihn retten.

    Honoré de Balzac

  27. Ich bin der Überzeugung, dass es kaum jemanden gibt, dessen Intimleben die Welt nicht in Staunen und Horror versetzte, wenn es übers Radio gesendet werden würde.

    William Somerset Maugham

  28. Je mehr wir einen Menschen lieben, desto weniger sollten wir ihm schmeicheln.

    Jean-Baptiste Molière

  29. Nichts kann einen Menschen mehr stärken, als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.

    Karl Gustav Adolf von Harnack

  30. Kalorien sind die kleinen Geister, die nachts deine Kleidung enger nähen

  31. Wer sich oft bückt, bleibt krumm

  32. Achtsamkeit ist eine Form der fördernden Liebe

  33. Fliegen lernt, wer aus allen Wolken fällt

  34. An schmutzigen Händen bleibt viel hängen

  35. Des Menschen Wille ist sein Himmelreich

  36. Andere Zeiten, andere Sitten

  37. An den Scherben erkennt man den Topf

  38. Behandle alle Menschen gleich, ob sie arm sind oder reich, denn auch du erwartest im Leben, dass man dir mit Respekt begegne.

  39. Wenn wir eine Freude ganz ungetrübt geniessen sollen, muss sie einem Menschen zuteil werden, den wir lieben.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  40. Was man nicht weiß, das eben braucht man, und was man weiß, kann man nicht brauchen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  41. Auf der falschen Voraussetzung, als könnten zwei Menschen ganz ineinander aufgehen, wurzeln die schlimmsten Übel des Lebens.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  42. Mancher ist so musikalisch, daß er auf seine Schulden pfeift!

  43. Sich selbst erkennen ist von Wert.

  44. Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.

    Johann Wolfgang von Goethe

  45. Wenn zwei Menschen immer dasselbe denken, ist einer von ihnen überflüssig.

    Winston Churchill

  46. Das kleine Wörtchen "muß" ist doch von allen Nüssen, die Menschen knacken müssen, die allerhärt’ste Nuß.

    Ludwig Bechstein

  47. Alle kräftigen Menschen lieben das Leben.

    Christian Johann Heinrich Heine

  48. Wenn Menschen aufhören, an Gott zu glauben, glauben sie nicht an nichts, sondern an alles Mögliche. Das ist die Chance der Propheten - und sie kommen in Scharen.

    Gilbert Keith Chesterton

  49. Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren.

    Benjamin Franklin

  50. Die Leihbibliotheken studiere, wer den Geist des Volkes kennen lernen will.

    Wilhelm Hauff

  51. Semmelbrösel in den Socken, hält den ärgsten Schweißfuß trocken.

  52. Warum halten sich die Menschen für scharfsichtiger, wenn sie das geheime Böse entdecken, als das geheime Gute?

    Jean Paul

  53. Wenn Menschen Glück kaufen könnten, würden sie es bestimmt eine Nummer zu gross wählen.

    Pearl S. Buck

  54. Die Sonne geht an keinem Dorf vorüber.

  55. Wenn du keinen alten Menschen zu Hause hast, so leih dir einen.

  56. Man muss keinem Menschen trauen, der bei seinen Versicherungen die Hand aufs Herz legt.

    Georg Christoph Lichtenberg

  57. Verwandte sind selten mehr als Bekannte.

    August von Kotzebue

  58. Alle Menschen schieben auf und bereuen den Aufschub.

    Georg Christoph Lichtenberg

  59. Schade, dass die Schule nicht wie eine Pizza ist: heiß, knusprig und in 5 Minuten fertig!

  60. Brot und Wasser stillen den Hunger jedes Menschen, aber unsere Kultur hat die Gastronomie erfunden.

    Honoré de Balzac