Sprüche über Menschen
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In keinem anderen Bereich wird so viel vom eigenen Wesen sichtbar wie im Umgang mit anderen Menschen. Beziehungen enthüllen, was allein verborgen bleibt: Geduld und Jähzorn, Großzügigkeit und Kleinlichkeit, die Fähigkeit zur Bindung und die Neigung zum Rückzug. Deshalb ist das Miteinander eine der aufschlussreichsten Schulen des Lebens.
Was Menschen füreinander bedeuten können, erschließt sich nie vollständig im ersten Blick. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten das vielschichtige Wesen menschlicher Begegnung: die Nähe, die trägt, den Widerstand, der reift, und jenes stille Erstaunen, das entsteht, wenn ein anderer einem das zeigt, was man allein nicht sehen konnte.
Obwohl sie nicht hundert Jahre alt werden, bereiten sich die Menschen Sorgen für tausend Jahre.
Ein Mühlstein und ein Menschen Herz wird stets herumgetrieben: Wo beides nichts zu reiben hat, da wird es selbst zerrieben.
— Friedrich von Bodenstedt
Die Zeit ist für den Menschen da, nicht der Mensch für die Zeit
— Johann Gottfried Seume
Die Menschen glauben, sich mit etwas Wichtigem zu befassen, befassen sich aber nur mit der Fresserei.
— Leo Tolstoi
Von einem Unverheirateten erwartet man nicht, dass er "glücklich" ist - wenn er aber heiratet, sind die Menschen aufs höchste erstaunt, wenn er es nicht ist.
— Rainer Maria Rilke
Alle Menschen sind Ärzte, nachdem sie geheilt worden sind.
Männer sind das beste andere Geschlecht, das es gibt.
Der Glatzkopf, der die Glatze föhnt, hat mit dem Schicksal sich versöhnt.
Es ist immer so: je mehr es um den Menschen tobt und wirbelt, desto stiller wird es in ihm selbst.
— Paul Keller
Was macht ein Holländer, nachdem er die Fußball-Europameisterschaft gewonnen hat? Er macht seine Playstation aus und geht ins Bett!
Schweigen ist halbe Einwilligung.
Ein Bruder ist wie eine Schulter.
Essen und Trinken sind zwei Tätigkeiten, die den Menschen auch ohne Arbeit voll ausfüllen können.
Die meisten Menschen sind unzufrieden, weil die wenigsten wissen, dass der Abstand zwischen Eins und Nichts größer ist als der zwischen Eins und Tausend.
— Ludwig Börne
Der Bauch ist keine Schande; denn es muss sich keiner schämen, wenn ihm etwas schmeckt
Wenn der Fluß sich in die See ergießt, verliert er seinen Namen
Wer sich von seiner Leidenschaft beherrschen läßt, ist ein Sklave
Alle Menschen haben Zugang zu Gott, aber jeder einen anderen
— Martin Buber
Wer Urlaub braucht, hat keinen verdient.
— Abraham Lincoln
Männer sind wie Zwiebeln: Man pellt Schale für Schale ab, und was übrigbleibt, ist zum Heulen.
Stille Wasser gründen tief
Der Wein ist geschaffen, dass er die Menschen soll fröhlich machen.
Die Güte des Menschen wiegt schwerer als ein Gesetz des Königs
Das Glück einer Liebe, besonders einer wahren, vollkommenen Liebe, die frei von beunruhigenden Erwartungen ist, stellt ein Geheimnis dar, ein Geheimnis, das nur zwei Menschen gehört.
— Alexander Herzen
Bedenke, wie niedrig Menschen erscheinen, wenn sie essen oder schlafen! Aber danach nehmen sie eine herrische Haltung an.
— Mark Aurel
Einem Menschen die Hand hinstrecken, heißt, ihn retten.
— Honoré de Balzac
Ich bin der Überzeugung, dass es kaum jemanden gibt, dessen Intimleben die Welt nicht in Staunen und Horror versetzte, wenn es übers Radio gesendet werden würde.
— William Somerset Maugham
Je mehr wir einen Menschen lieben, desto weniger sollten wir ihm schmeicheln.
— Jean-Baptiste Molière
Nichts kann einen Menschen mehr stärken, als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.
— Karl Gustav Adolf von Harnack
Kalorien sind die kleinen Geister, die nachts deine Kleidung enger nähen
Wer sich oft bückt, bleibt krumm
Achtsamkeit ist eine Form der fördernden Liebe
Fliegen lernt, wer aus allen Wolken fällt
An schmutzigen Händen bleibt viel hängen
Des Menschen Wille ist sein Himmelreich
Andere Zeiten, andere Sitten
An den Scherben erkennt man den Topf
Behandle alle Menschen gleich, ob sie arm sind oder reich, denn auch du erwartest im Leben, dass man dir mit Respekt begegne.
Wenn wir eine Freude ganz ungetrübt geniessen sollen, muss sie einem Menschen zuteil werden, den wir lieben.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Was man nicht weiß, das eben braucht man, und was man weiß, kann man nicht brauchen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Auf der falschen Voraussetzung, als könnten zwei Menschen ganz ineinander aufgehen, wurzeln die schlimmsten Übel des Lebens.
— Gerhart Johann Robert Hauptmann
Mancher ist so musikalisch, daß er auf seine Schulden pfeift!
Sich selbst erkennen ist von Wert.
Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.
— Johann Wolfgang von Goethe
Wenn zwei Menschen immer dasselbe denken, ist einer von ihnen überflüssig.
— Winston Churchill
Das kleine Wörtchen "muß" ist doch von allen Nüssen, die Menschen knacken müssen, die allerhärt’ste Nuß.
— Ludwig Bechstein
Alle kräftigen Menschen lieben das Leben.
— Christian Johann Heinrich Heine
Wenn Menschen aufhören, an Gott zu glauben, glauben sie nicht an nichts, sondern an alles Mögliche. Das ist die Chance der Propheten - und sie kommen in Scharen.
— Gilbert Keith Chesterton
Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren.
— Benjamin Franklin
Die Leihbibliotheken studiere, wer den Geist des Volkes kennen lernen will.
— Wilhelm Hauff
Semmelbrösel in den Socken, hält den ärgsten Schweißfuß trocken.
Warum halten sich die Menschen für scharfsichtiger, wenn sie das geheime Böse entdecken, als das geheime Gute?
— Jean Paul
Wenn Menschen Glück kaufen könnten, würden sie es bestimmt eine Nummer zu gross wählen.
— Pearl S. Buck
Die Sonne geht an keinem Dorf vorüber.
Wenn du keinen alten Menschen zu Hause hast, so leih dir einen.
Man muss keinem Menschen trauen, der bei seinen Versicherungen die Hand aufs Herz legt.
— Georg Christoph Lichtenberg
Verwandte sind selten mehr als Bekannte.
— August von Kotzebue
Alle Menschen schieben auf und bereuen den Aufschub.
— Georg Christoph Lichtenberg
Schade, dass die Schule nicht wie eine Pizza ist: heiß, knusprig und in 5 Minuten fertig!
Brot und Wasser stillen den Hunger jedes Menschen, aber unsere Kultur hat die Gastronomie erfunden.
— Honoré de Balzac