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Sprüche über Glück und Unglück

595 Sprüche — Seite 3

  1. Glück ist nur möglich unter der Bedingung, dass man sich von allem persönlichen egoistischen Glück losmacht.

    Leo Tolstoi

  2. Die im Leben glücklich gestellten sollten wissen oder bedenken, dass die Not die Fühlfäden des inneren Menschen nicht abstumpft, sondern verfeinert.

    Christian Friedrich Hebbel

  3. Auf das Schöne, das keine Freude bringt, verzichte ich gern und verachte auch seine törichten Anbeter.

    Epikur

  4. Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche ruhig zu verehren.

    Johann Wolfgang von Goethe

  5. Glück besteht darin, die Eigenschaften zu haben, die von der Zeit verlangt werden

    Henry Ford

  6. Das Glück trägt den eigenen Sturz schon in sich selbst.

    Seneca

  7. Sei, wer du sein sollst, und tue das Deine! So wird dich das Glück, das gute Schicksal, ungestört finden.

    Johann Gottfried Herder

  8. Glück betört mehr Leute als Unglück.

    Martin Luther

  9. Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung.

    Wilhelm Busch

  10. Glückselig also ist ein Leben, welches mit seiner Natur im Einklang steht.

    Seneca

  11. Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech

    Charles de Talleyrand

  12. Zum Glück gehört auch ein bißchen Überfluß. Knapp bemessenes Glück ist selten von langer Dauer.

    Victor-Marie Hugo

  13. Die einfachen Freuden der Seele sind die süßesten. Sie lassen sich nicht motivieren, zergliedern, deuten, beschreiben, sie sind als Elemente unseres Glücksgefühls unzerlegbar und eben darum so mächt …

    Paul Keller

  14. Unter den Dummen findet man wenige Unglückliche.

    George Bernard Shaw

  15. Das Glück ist eine leichtfertige Person, die sich stark schminkt und von ferne schön ist.

    Johann Nepomuk Nestroy

  16. Der Mensch ist nicht eher glücklich, als bis sein unbedingtes Streben sich selbst seine Begrenzung bestimmt.

    Johann Wolfgang von Goethe

  17. Das Geld, das man besitzt ist das Mittel zur Freiheit - dasjenige, dem man nachjagt, das Mittel zur Knechtschaft.

    Jean-Jacques Rousseau

  18. Zuviel Vertrauen ist häufig eine Dummheit, zuviel Mißtrauen ist immer ein Unglück.

    Johann Nepomuk Nestroy

  19. Es ist ein ungeheures Glück, wenn man fähig ist, sich zu freuen.

    George Bernard Shaw

  20. Sollte ich glücklich sein, so müssten es erst alle anderen Menschen um mich her sein.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  21. Denn im Unglück pflegen die Menschen früher zu altem.

    Hesiod

  22. Unglück hat mich gelehrt, Unglücklichen Hilfe zu leisten.

    Vergil

  23. Alles, was die Seele durcheinanderrüttelt, ist Glück

    Arthur Schnitzler

  24. Ein Herz muß dann und wann an seinem Glück sich laben, es muß der Liebe viel und etwas Frohsinn haben.

  25. Ein ungestörtes Glück verlangen, heißt Mondeslicht mit Netzen fangen, den Sonnenstrahl mit Ketten fesseln und Rosen fordern von den Nesseln.

    Otto von Leixner

  26. Alles, was war, ist nicht mehr. Alles, was sein wird, ist noch nicht. Das ist unser Unglück.

    Alfred de Musset

  27. Unverhofft wird dereinst die glückliche Stunde dir kommen

    Horaz

  28. Die Natur gibt einem Menschen seine Fähigkeiten, und das Glück bringt sie zur Wirkung.

    François de la Rochefoucauld

  29. Wenn ich auf mein Unglück trete, stehe ich höher.

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  30. Wir halten oft manchen Menschen wegen seiner Mängel und Fehler für unglücklich, ich aber sage, dass derjenige der unglücklichste Mensch ist, welchem kein Mensch gefällt

    Abraham a Sancta Clara

  31. Es ist nichts widerwärtiger als ein Dummkopf, der Glück hat.

    Marcus Tullius Cicero

  32. Alles Göttliche und alles Schöne ist schnell und leicht. Oder sammelt die Freude sich etwa so wie Geld und andere Materien durch ein konsequentes Betragen?

    Friedrich von Schlegel

  33. Wahre Freude ist eine ernste Sache.

    Seneca

  34. Wer glücklich ist, kann andere glücklich machen - wer's tut, vermehrt sein eigenes Glück.

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  35. Das Glück ist blind, heißt es, aber diejenigen, die ihm hinterherlaufen, sind auch blind. So ist Fortuna denn die Blinde unter den Blinden.

    Christian Friedrich Hebbel

  36. In uns liegen die Sterne des Glücks.

    Theodor Fontane

  37. Jede Freude ist ein Gewinn und bleibt es, auch wenn er noch so klein ist.

    Robert Browning

  38. Ohne den Staub, worin er aufleuchtet, wäre der Sonnenstrahl nicht sichtbar

    André Gide

  39. Glück und Unglück ist doch zuletzt nur Stoff, und menschliche Aufgabe, daran zum Künstler zu werden.

    Alexander von Villers

  40. Lernen Sie den Augenblick begreifen! Das Bewußtsein ist die höchste Lust des Lebens.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  41. Das Glück ist eine Frage des Ausgeschlafenseins. Verschlafe, wenn du Talent hast, die volle Hälfte deines Lebens, du wirst dann die andere doppelt gelebt haben.

    Carl Ludwig Schleich

  42. Jeder hat sein eigen Glück unter den Händen, wie der Künstler eine rohe Materie, die er zu einer Gestalt umbilden will. Aber es ist mit dieser Kunst wie mit allen: nur die Fähigkeit dazu wird uns …

    Johann Wolfgang von Goethe

  43. Länder und Geschlechter verjüngen sich – aber der Frühling des menschlichen Glückes blüht nur einmal. Der Rest ist Asche!

    Ernst Friedr. Ludwig Adolf Eckstein

  44. Alle Gelegenheit, glücklich zu werden, hilft nichts, wenn wer den Verstand nicht hat, sie zu benutzen.

    Johann Peter Hebel

  45. Des Menschen Glück ist nicht an seine Kraft, sondern an seine Laune geknüpft.

    Christian Friedrich Hebbel

  46. Wer sich nicht zu freuen vermag, den schlagt tot! – Der ist des Lebens nicht wert, für den es keinen Reiz hat.

    Richard Wagner

  47. Fortuna lächelt, doch sie mag nur ungern voll beglücken: Schenkt sie uns einen Sommertag, so schenkt sie uns auch Mücken.

    Wilhelm Busch

  48. Das vollkommene Glück ist unbekannt; für den Menschen ist es nicht geschaffen.

    Voltaire

  49. Zu hoffen und zu handeln - das ist unsere Pflicht im Unglück.

    Boris Pasternak

  50. Höhepunkt des Glücks ist es, wenn der Mensch bereit ist, das zu sein, was er ist.

    Erasmus von Rotterdam

  51. Jeder ist seines Glückes Schmied — doch wer hat dieses Handwerk schon erlernt?

    Else Pannek

  52. Nicht in der Erkenntnis liegt das Glück, sondern im Erwerben der Erkenntnis.

    Edgar Allan Poe

  53. Die meisten Menschen machen das Glück zur Bedingung. Aber das Glück findet sich nur ein, wenn man keine Bedingungen stellt.

    Arthur Rubinstein

  54. Wer irdisch' Glück zu hoch geschätzt, wird beim Verlust sehr tief verletzt.

    Heinrich Martin

  55. Es gibt kein Glück im Wohlstand, durch Leiden wird das Glück erkauft

    Fjodor M. Dostojewski

  56. Das Leben ist zu kurz für die Glücklichen und zu lang für die Unglücklichen.

    Apollonius von Rhodos

  57. Hast du Glück in der Faust, so halte sie fest zu, denn es ist sehr schlüpfrig und lässt sich nicht gern wider Willen halten.

    Julius Wilhelm Zincgref

  58. Ehrgeiz ist nur eine besondere Form der allgemeinen Menschensehnsucht nach Glück.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  59. Es gibt keine unbiegsameren und härteren Menschen als diejenigen, die immer mit der Betrachtung ihres Unglücks beschäftigt sind.

    Heinrich von Kleist

  60. Großes Glück ist die Feuerprobe des Menschen, großes Unglück nur die Wasserprobe.

    Jean Paul