
Wer glücklich ist, kann andere glücklich machen - wer's tut, vermehrt sein eigenes Glück.
Bedeutung
Johann Wilhelm Ludwig Gleim, der Dichter der Anakreontik, formuliert in diesem Vers eine heitere Überzeugung über die Vermehrbarkeit des Glücks: Wer glücklich ist, kann andere glücklich machen – und wer das tut, vermehrt sein eigenes Glück. Das ist eine positive Rückkopplung: Glück ist keine begrenzte Ressource, sondern wächst durch Weitergabe. Gleim, der selbst ein geselliger Mensch war und in seinen Gedichten Freude und Freundschaft besang, beschreibt damit eine Überzeugung über die ansteckende und selbstverstärkende Natur des Glücks.
Verwendung
Passend als Gleim-Zitat in Texten über Glück, Freude und die Vermehrung des eigenen Glücks durch Weitergabe sowie für Beiträge über Freundschaft, Anakreontik und die Überzeugung, dass Glück durch Teilen wächst. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über die selbstverstärkende Natur von Freude und Großzügigkeit.
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Über Johann Wilhelm Ludwig Gleim
Über den Autor
Dichter · 1719 - 1803
Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719–1803) war Dichter der Aufklärung, der als Anakreontiker „deutscher Anakreon" und als Autor patriotischer Kriegslyrik „preußischer Grenadier" genannt wurde.
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Gleim wirkte als Literaturmäzen und Sammler in Halberstadt und galt am Ende des 18. Jahrhunderts als Patriarch der deutschen Literatur, weshalb man ihn liebevoll „Vater Gleim" nannte. Er war ein zentraler Vertreter der Freundschaftskultur der Aufklärung und pflegte ein weitreichendes Netzwerk zu den bedeutendsten Dichtern seiner Zeit.

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— Johann Wilhelm Ludwig Gleim
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