
Wer glücklich ist, kann glücklich machen. Wer's tut, vermehrt sein eigenes Glück.
Bedeutung
Gleim versteht Glück nicht als privaten Besitz, sondern als Kraft, die sich durch Teilen vermehrt. Wer selbst froh ist, kann andere anstecken, trösten oder stärken, und gewinnt dadurch wiederum eigenes Glück. Der Spruch verbindet Freude mit Tätigkeit: Glücklich machen ist kein Zufall, sondern eine Haltung im Umgang mit Menschen. Seine moralische Pointe ist freundlich und praktisch, weil sie Glück als Kreislauf von Geben, Empfangen und gegenseitiger Erhellung beschreibt. So entsteht aus privater Freude eine soziale Bewegung.
Verwendung
Sehr passend für Glückwunschkarten, Dankesbriefe, Freundschaftstexte, ehrenamtliche Projekte oder Reden bei Feiern. Der Ton ist herzlich, klassisch und positiv. Auch für Kalender oder kleine Geschenkanhänger eignet sich der Spruch gut. Besonders geeignet, wenn jemand für seine positive, ansteckende Art gewürdigt werden soll. Auch für gemeinnützige Projekte ist er gut geeignet.
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Über Johann Wilhelm Ludwig Gleim
Über den Autor
Dichter · 1719 - 1803
Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719–1803) war Dichter der Aufklärung, der als Anakreontiker „deutscher Anakreon" und als Autor patriotischer Kriegslyrik „preußischer Grenadier" genannt wurde.
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Gleim wirkte als Literaturmäzen und Sammler in Halberstadt und galt am Ende des 18. Jahrhunderts als Patriarch der deutschen Literatur, weshalb man ihn liebevoll „Vater Gleim" nannte. Er war ein zentraler Vertreter der Freundschaftskultur der Aufklärung und pflegte ein weitreichendes Netzwerk zu den bedeutendsten Dichtern seiner Zeit.

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— Johann Wilhelm Ludwig Gleim
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