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Sprüche über Glück und Unglück

595 Sprüche — Seite 6

  1. Das Glück des Lebens besteht nicht darin, wenig oder keine Schwierigkeiten zu haben, sondern sie alle siegreich zu überwinden.

    Carl Hilty

  2. Menschen zu finden, die mit uns fühlen und empfinden, ist wohl das schönste Glück auf Erden.

    Carl Spitteler

  3. Im Glück sei nicht übermütig, im Unglück nicht verzagt.

    Diogenes Laertius

  4. Und im Glück, im Genuss wird der Mensch nicht wachsen, in dem will er immer stillestehen.

    Bettina von Arnim

  5. Wenn es auf der Erde nur ein einziges Beispiel des Glücks gibt, so findet es sich im rechtschaffenen Menschen.

    Jean-Jacques Rousseau

  6. Das Glück kauft man nirgends an, das muß man schon selber mitbringen.

    Carl Spitteler

  7. Das Unglück kann die Weisheit nicht - doch Weisheit kann das Unglück tragen.

    Friedrich von Bodenstedt

  8. Zum Glück gibts nur zwei Wege; entweder sich so hoch erheben, dass einem die Welt kleinwinzig erscheint, oder sich niederlassen in eine tiefe Furche, wo einem jeder Grashalm als etwas Grosses ersc …

    Johann Nepomuk Nestroy

  9. Dunkel ist des Glückes launenhafter Gang, ein ungreifbar, unergründliches Rätselspiel.

    Euripides

  10. Es gibt Regeln für das Glück: Denn für den Klugen ist nicht alles Zufall. Die Bemühung kann dem Glücke nachhelfen.

    Baltasar Gracián y Morales

  11. Ist nicht jede Stufe, die man augenblicklich aufwärts steigend betritt, ein Glück?

    Wilhelm Raabe

  12. Die Hoffnung ist eine Vorwegnahme erwünschten Glücks.

    Sully Prudhomme

  13. Von kleinen Dingen nur den Kopf, von großen sich das Herz erfüllen lassen, das Glück mit keckem Griff beim Schopf, das Unglück an der Gurgel fassen!

    Franz Edler von Pernwald Schönthan

  14. Am reichsten sind die Menschen, die auf das meiste verzichten können

    Rabindranath Tagore

  15. Uns gehört nur die Stunde. Und eine Stunde, wenn sie glücklich ist, ist viel. Nicht das Maß der Zeit entscheidet, wohl aber das Maß des Glücks.

    Theodor Fontane

  16. Glück ist jeder neue Morgen, Glück ist bunte Blumenpracht, Glück sind Tage ohne Sorgen, Glück ist, wenn man fröhlich lacht

    Clemens Brentano

  17. Es würde wenig Glückliche geben, wenn es anderen zustünde, unsere Beschäftigungen und Vergnügungen uns vorzuschreiben.

    Marquis de Vauvenargues

  18. Die Sterne sind nur der Vater deines Schicksals. Die Mutter ist deine eigene Seele

    Johannes Kepler

  19. Musst dich nur vom Neide reinigen, dann verzehnfachst du dein Glück, machst in jedem Augenblick fremde Freuden zu den deinigen

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  20. Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich, wenn sie nicht unglücklich sind.

    Jean Anouilh

  21. Das Glück besteht nicht darin, dass du tun kannst, was du willst, sondern darin, dass du immer willst, was du tust.

    Leo Tolstoi

  22. Es gibt erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche

    Dietrich Bonhoeffer

  23. Ich danke Gott und freue mich wie's Kind zur Weihnachtsgabe, dass ich bin, bin! und dass ich dich schön menschlich Antlitz habe; dass ich die Sonne,Berg und Meer und Laub und Gras kann sehen und …

    Matthias Claudius

  24. Gewiss ist der allein glücklich und groß, der weder zu herrschen noch zu befehlen braucht, um etwas zu sein.

    Johann Wolfgang von Goethe

  25. Die Welt, obgleich sie wunderlich, ist mehr als gut genug für mich.

    Wilhelm Busch

  26. Aus den Wolken muss es fallen, Aus der Götter Schoß, das Glück.

    Friedrich von Schiller

  27. Wer an das Glück glaubt, der hat Glück.

    Christian Friedrich Hebbel

  28. Es genügt nicht, selbst glücklich zu sein, die anderen müssen dazu noch unglücklich sein.

    Jules Renard

  29. Das Glück erstreckt seine Herrschaft über alle Dinge: Es erhebt die einen und stürzt die anderen, nicht nach Wert und Verdienst, sondern nach seiner Laune.

    Sallust

  30. Verständig zu sein, ist der Hauptteil des Glücks

    Sophokles

  31. Wer sich keine Annehmlichkeiten versagen kann, wird sich nie ein Glück erobern.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  32. Es gibt nur einen Weg zum Glück und der bedeutet, aufzuhören mit der Sorge um Dinge, die jenseits der Grenzen unseres Einflussvermögens liegen.

    Epiktet

  33. Wenn ich Narr genug wäre, noch an das Glück zu glauben, so würde ich es in der Gewohnheit suchen.

    Francois René de Chateaubriand

  34. Glückskinder sind Menschen, die alles schaffen. Pechvögel solche, die von allem geschafft werden.

    Eugène Labiche

  35. Man muss lachen, bevor man glücklich ist, weil man sonst sterben könnte, ohne gelacht zu haben.

    Jean de la Bruyère

  36. Glück ist gut für den Körper, denn Kummer stört den Geist.

    Marcel Proust

  37. Das Reden tut dem Menschen gut; wenn man es nämlich selber tut ...

    Wilhelm Busch

  38. Ei ja! - da bin ich wirklich froh! Denn, Gott sei Dank! ich bin nicht so!

    Wilhelm Busch

  39. Gib dem Leid Ausdruck und es wächst Dir ans Herz. Gib der Freude Ausdruck und sie versetzt dich in Taumel.

    Oscar Wilde

  40. Die Erde ist ein Himmel, wenn man Friede sucht, recht tut und wenig wünscht.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  41. Es ist eine Verwandtschaft zwischen den glücklichen Gedanken und den Gaben des Augenblicks: Beide fallen vom Himmel.

    Friedrich von Schiller

  42. Man muss etwas zu wünschen übrig haben, um nicht vor lauter Glück unglücklich zu sein.

    Baltasar Gracián y Morales

  43. Dauerndes Glück ist Langeweile.

    Oswald Spengler

  44. Aus Müßigkeit entspringt reines Glück.

    Johann Wolfgang von Goethe

  45. Ein jeder Wechsel schreckt den Glücklichen: Wo kein Gewinn zu hoffen, droht Verlust.

    Friedrich von Schiller

  46. Das höchste Glück ist immer das, welches unsere Mängel verbessert und unsere Fehler ausgleicht.

    Johann Wolfgang von Goethe

  47. An anderer Pech sich zu erfreuen hilft das eigene Glück erneuen.

    Franz Emanuel August Geibel

  48. Fortuna ist ein Weib, und wenn man sie unterwerfen will, muß man mit ihr streiten und kämpfen.

    Nicolaus Machiavelli

  49. Wie eine Musik aus der Luft überrascht uns das hohe Glück, erscheint und verschwindet.

    Friedrich von Schlegel

  50. Der Unglückliche braucht Tätigkeit wie der Glückliche Ruhe.

    Jean Paul

  51. Dem armen Herzen bringt das kleinste Glück Beklemmung, wie dem Ameisenhaus ein Tautropf Überschwemmung.

    Friedrich Rückert

  52. Ein langes Glück verliert schon allein durch seine Dauer.

    Georg Christoph Lichtenberg

  53. Glück ist nie genau das, was man sich darunter vorgestellt hat.

    William Somerset Maugham

  54. Wenn Menschen Glück kaufen könnten, würden sie es bestimmt eine Nummer zu gross wählen.

    Pearl S. Buck

  55. Eines nur ist Glück hienieden, eins: des Innern stiller Frieden und die schuldbefreite Brust.

    Franz Grillparzer

  56. Die Bescheidenheit glücklicher Menschen kommt von der Gelassenheit, welche das Glück ihren Gemütern verleiht.

    François de la Rochefoucauld

  57. Auf Tugend gegründetes Glück wird durch nichts zerstört.

    Leo Tolstoi

  58. Es gehört Mut zu dem Bekenntnis, glücklich zu sein, die meisten sind nur aus Furcht bescheiden. Der alte Aberglaube an den Neid der Götter macht viele zu Heuchlern und Verleugnern ihres Frohsinns.

    Carl Ludwig Schleich

  59. Wer Freude vervielfachen will, muss sie teilen.

    Pythagoras

  60. Man braucht nur mit Liebe einer Sache nachzugehen, so gesellt sich das Glück hinzu.

    Johannes Trojan