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Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht

Spruchbild: Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht,  nennt sie sich Pech

Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech

Bedeutung

Talleyrand formuliert eine bissige Entlarvung von Ausreden. Wenn Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech. Der Satz trennt echtes Unglück von vorgeschobener Erklärung: Nicht jedes Scheitern ist Zufall, manchmal wird mangelndes Können nur hinter dem Wort Pech versteckt. Die Schärfe liegt im Begriff Deckname, der Täuschung und Selbstschutz andeutet. Der Ton ist elegant, aber hart, kühl, spöttisch, politisch, schneidend und wenig nachsichtig formuliert.

Verwendung

Geeignet für Essays über Verantwortung, Führung, Leistung, Fehlerkultur oder Selbsttäuschung. Der Spruch passt, wenn Ausreden kritisch hinterfragt werden sollen. In persönlicher Ansprache kann er verletzend wirken und sollte eher allgemein oder mit deutlichem Abstand verwendet werden, etwa in Analysen.

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Über Charles de Talleyrand

Über den Autor

Französisch · 1754 - 1838

Charles de Talleyrand (1754–1838) war französischer Diplomat, der die Französische Revolution, die Napoleonischen Kriege und den Wiener Kongress als einflussreicher Staatsmann überlebte.

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Talleyrand diente unter jedem Regime seiner Zeit in hohen Ämtern – ein Umstand, der seinen Namen zum Inbegriff politischen Opportunismus machte. Napoleon ernannte ihn 1806 zum Fürsten von Benevent und 1807 zum Herzog von Talleyrand-Périgord. Er starb 1838 in dem nach ihm benannten Pariser Stadtpalais Hôtel Talleyrand.

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Quadratisches Spruchbild: Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht,  nennt sie sich Pech

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