
Das Glück ist eine leichtfertige Person, die sich stark schminkt und von ferne schön ist.
Bedeutung
Johann Nepomuk Nestroy, der Wiener Satiriker, formuliert in diesem Zitat eine desillusionierte Metapher für das Glück: Es ist wie eine Frau, die sich stark schminkt – von weitem schön, bei näherer Betrachtung enttäuschend. Das Glück täuscht durch Oberfläche und Distanz; wer es wirklich ergreift, entdeckt oft, dass es nicht hält, was es versprach. Nestroy, der Meister des Wiener Volkstheaters und der bissigen Gesellschaftskritik, beschreibt damit eine zynisch-realistische Sicht auf das Glücksversprechen: Es wirbt, bleibt aber flüchtig und oberflächlich wie Schminke.
Verwendung
Passend als Nestroy-Zitat in ironischen und nachdenklichen Texten über das Glück, seine Täuschungen und die Desillusionierung des Begehrens sowie für Beiträge über Wiener Volkstheater, Gesellschaftskritik und die Natur flüchtiger Freuden. Auch geeignet als augenzwinkerndes Wort in Reden über Glücksversprechen und die Tücken des Scheins.
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Über Johann Nepomuk Nestroy
Über den Autor
Dramatiker · Österreichisch · 1801 - 1862
Johann Nepomuk Nestroy (1801–1862) war österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Opernsänger (Bass), dessen Werk den literarischen Höhepunkt des Alt-Wiener Volkstheaters bildet.
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Johann Nepomuk Nestroy steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Johann Nepomuk Nestroy wird häufig als österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Opernsänger eingeordnet. Johann Nepomuk Nestroy war als österreichischer dramatiker prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Johann Nepomuk Nestroy wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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