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Ohne den Staub

Spruchbild: Ohne den Staub, worin er aufleuchtet, wäre der Sonnenstrahl nicht sichtbar

Ohne den Staub, worin er aufleuchtet, wäre der Sonnenstrahl nicht sichtbar

Bedeutung

André Gide zeigt Schönheit als etwas, das erst im Unvollkommenen sichtbar wird. Der Sonnenstrahl braucht Staub, um aufzuleuchten; ohne die kleinen Partikel bliebe er unsichtbar. Das Bild kehrt die übliche Abwertung des Staubs um. Gerade das Trübe, Alltägliche oder Störende kann Licht wahrnehmbar machen. Der Spruch spricht deshalb von einer feinen Verbindung zwischen Glück und Wirklichkeit. Vollkommene Reinheit wäre nicht unbedingt heller, sondern vielleicht sogar weniger sichtbar.

Verwendung

Der Spruch passt zu Trosttexten, Fotografie, Naturbetrachtungen, Lebensweisheiten oder Reflexionen über Schönheit im Unvollkommenen. Er eignet sich, wenn Schwierigkeiten nicht schön geredet, aber als Hintergrund verstanden werden sollen, vor dem Licht, Hoffnung, Dankbarkeit oder Erkenntnis überhaupt erst erkennbar werden.

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Über André Gide

Über den Autor

Schriftsteller · Französisch · 1869 - 1951

André Gide (1869–1951) war ein französischer Schriftsteller, der 1947 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde.

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André Gide steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. André Gide wird häufig als französischer Schriftsteller; Literaturnobelpreisträger 1947 eingeordnet. André Gide war als französischer schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von André Gide wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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Quadratisches Spruchbild: Ohne den Staub, worin er aufleuchtet, wäre der Sonnenstrahl nicht sichtbar

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