
In uns liegen die Sterne des Glücks.
Bedeutung
Theodor Fontane, der deutsche Realist und Romancier, formuliert in diesem Satz eine Überzeugung über Glück und Innerlichkeit: Die Sterne des Glücks liegen in uns selbst. Das ist eine Absage an äußerliche Glückssuche: Wer das Glück außen sucht – in Besitz, Erfolg oder anderen Menschen –, sucht am falschen Ort. Fontane, der selbst ein langes Leben voller äußerlicher Widrigkeiten und innerer Reife führte, beschreibt damit eine Überzeugung, die die innere Verfasstheit als Quelle des Glücks begreift. Glück ist nicht etwas, das passiert – es ist etwas, das man in sich trägt.
Verwendung
Passend als Fontane-Zitat in Texten über Glück, Innerlichkeit und die Überzeugung, dass Glück in uns selbst liegt sowie für Beiträge über Lebensweisheit, deutschen Realismus und die philosophische Frage nach den Quellen des Glücks. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über innere Stärke als Fundament des Glücks.
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Über Theodor Fontane
Über den Autor
Schriftsteller · Deutsch · 1819 - 1898
Theodor Fontane (1819–1898) schrieb mit „Effi Briest" und „Der Stechlin" Schlüsselwerke des deutschen Realismus – ausgebildeter Apotheker, der erst im Alter zum Romanautor wurde.
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Fontane wuchs in Neuruppin und Swinemünde auf und absolvierte zunächst eine Apothekerausbildung, bevor er als Balladendichter und Journalist Fuß fasste. Als Regierungspressereferent und Redakteur der Kreuzzeitung erarbeitete er nebenbei die „Wanderungen durch die Mark Brandenburg". Seinen Ruf als Romanautor begründete er erst im fortgeschrittenen Alter – seine hugenottischen Wurzeln und das Berliner Milieu prägten sein Werk nachhaltig.

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