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Sprüche über Reichtum

629 Sprüche — Seite 3

Was ein Leben reich macht, lässt sich nicht allein in Zahlen, Besitz oder Ansehen fassen. Reichtum kann ebenso in Beziehungen, Zeit, Gesundheit, innerer Freiheit oder in der Fähigkeit liegen, das Wesentliche zu schätzen. Gerade deshalb besitzt dieses Thema eine Tiefe, die weit über materiellen Gewinn hinausreicht.

Seine entscheidende Frage lautet nicht nur, was jemand hat, sondern wodurch er sich wirklich erfüllt fühlt. Die Sprüche zu diesem Thema stellen äußeren Wohlstand und inneren Gehalt nebeneinander und zeigen, warum echter Reichtum oft dort beginnt, wo Gier endet und Dankbarkeit einsetzt.

  1. Was Ungeduld ist, kann nur der ermessen, der einen steinreichen, kranken Erbonkel hat.

    Mark Twain

  2. Mit tierischer Geschäftigkeit häuft man einen Berg von Reichtum an, das Leben aber bleibt dabei arm.

    Epikur

  3. Ich würde gern leben wie ein armer Mann mit einem Haufen Geld

    Pythagoras

  4. Der Arme kennt seine Verwandten besser als der Reiche

  5. Über die Armut braucht man sich nicht zu schämen, es gibt mehr Leute, die sich über ihren Reichtum schämen sollten.

    Johann Nepomuk Nestroy

  6. Es gibt zählbare und fühlbare Reichtümer

    Else Pannek

  7. Der Erde köstlichster Gewinn ist frohes Herz und reiner Sinn.

    Johann Gottfried Seume

  8. Ohne die bittere chinesische Coptis gegessen zu haben versteht man nicht, die Süße des Zuckers zu schätzen.

  9. Vorhandenes Vermögen soll man betrachten als eine Schutzmauer gegen die vielen möglichen Übel und Unfälle, nicht als eine Erlaubnis oder gar Verpflichtung, die Plaisiers der Welt heranzuschaffen.

    Arthur Schopenhauer

  10. Reich ist, wer so viel besitzt, dass er nichts mehr wünscht.

    Marcus Tullius Cicero

  11. Missgunst ist die Trauer, die wir bei fremden Reichtümern empfinden.

    Zenon von Kition

  12. Ein wirklich eigener Gedanke ist immer noch so selten wie ein Goldstück im Rinnstein.

    Christian Morgenstern

  13. Gerechtigkeit herrscht, wenn es in einem Volk weder übermäßig Reiche noch übermäßig Arme gibt.

    Thales von Milet

  14. Reich macht dich nicht die Summe deiner Einkünfte - sondern die Summe der von dir gebrachten Opfer.

    Antoine de Saint-Exupéry

  15. Reich ist, wer mit Freude leben kann.

    Else Pannek

  16. Almosen, das von Herzen kommt, dem Geber wie dem Nehmer frommt.

  17. Ein guter Minister sollte an seinem Lebensende reicher an Ruhm und guten Taten geworden sein als an Vermögen.

    Nicolaus Machiavelli

  18. Wohlstand ist eine Grundlage, aber kein Leitbild für die Lebensgestaltung. Ihn zu bewahren ist noch schwerer, als ihn zu erwerben.

    Ludwig Erhard

  19. Arm und vergnügt ist reich und überreich.

    William Shakespeare

  20. Eine ausgewählte Büchersammlung ist und bleibt der Brautschatz des Geistes und Gemütes

    Karl Julius Weber

  21. Hab e i n e n Pfennig lieb wie vier, fehlt's Dir an Wein, so trinke Bier.

  22. Die schönen Tage sind das Privileg der Reichen, aber die schönen Nächte sind das Monopol der Glücklichen.

    Johann Nepomuk Nestroy

  23. Friede macht Reichtum, Reichtum macht Übermut, Übermut bringt Krieg, Krieg bringt Armut, Armut macht Demut, Demut macht wieder Frieden.

    Johann Geiler von Kayserberg

  24. Der höchste Sinn von Kapital ist nicht, mehr Geld zu machen, sondern das Geld dazu zu bringen, mehr für die Verbesserung des Lebens zu tun

    Henry Ford

  25. Vermögen um den Preis der Gesundheit zu erwerben, heißt, sich die Füße abschneiden, um dafür ein paar Stiefel zu kaufen.

    Prentice Mulford

  26. Die Liebe zur Kunst hat noch niemanden reich gemacht.

    Peter Sirius

  27. Das Gesetz macht alle auf erhabene Weise gleich: Es verbietet allen Menschen unter Brücken zu schlafen und Brot zu stehlen - den Armen ebenso wie den Reichen.

    Anatole France

  28. Pfennig ist Pfennigs Bruder.

  29. Geld zu haben heißt, sich dreissig Jahre Würde zuzulegen.

  30. Demnach würde zur Milderung des menschlichen Elends das Wirksamste die Verminderung, ja Aufhebung des Luxus sein.

    Arthur Schnitzler

  31. Besser arm in Ehren als reich mit Schanden.

  32. Die Freude und die Schönheit ist kein Privilegium der Gelehrten, der Adeligen und der Reichen, sie ist ein heiliges Eigentum der Menschheit.

    Friedrich von Schlegel

  33. Großen Frieden trennt ein klein Säcklein mit Gold.

  34. Begeisterung ist alles! Gib einem Menschen alle Gaben der Erde und nimm ihm die Fähigkeit der Begeisterung, und du verdammst ihn zum ewigen Tod.

    Adolf von Wilbrandt

  35. Junges Blut, spar dein Gut. Armut im Alter wehe tut.

  36. Es gibt gebildete Kreise, denen es nicht an Geld fehlt, wohl aber an Bildung.

    Otto Weiss

  37. Denn Liebe ist Überfluss, Überströmen, Überfülle, die verklärend von ihrem Reichtum abgibt, - seelisch ebenso wie leiblich "abgibt" und "überströmt".

    Diotima

  38. Zum Tun gehört Talent - zum Wohltun Vermögen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  39. Der Charme des Geldes liegt in seiner Menge.

  40. Es ist besser, die Armen sitzen vor deiner Tür, als du vor ihrer.

  41. Was der Mensch auch gewinnt, er muss es teuer bezahlen, wär es auch nur mit der Furcht, ob er's nicht wieder verliert.

    Christian Friedrich Hebbel

  42. Die Klarheit seines Innern ist für die Menschen das höchste Gut.

    Friedrich von Schiller

  43. Es gibt kein Glück im Wohlstand, durch Leiden wird das Glück erkauft

    Fjodor M. Dostojewski

  44. Ich freue mich über dein Wort wie jemand, der einen wertvollen Schatz findet

  45. Es wird keiner arm, als der nicht rechnen kann.

  46. Dieses Land kann es sich nicht leisten, materiell reich und geistig arm zu sein.

    John F. Kennedy

  47. Wem nicht wenig genügt, den macht kein Reichtum satt.

    Christoph Martin Wieland

  48. Der eigentliche Sinn des Reichtums ist, freigiebig davon zu spenden.

    Blaise Pascal

  49. Es geht nicht darum, wie viel wir besitzen, sondern wie viel wir genießen, das sorgt für Glücksgefühl.

    Charles Haddon Spurgeon

  50. Ich kann es mir leisten, meine Zeit mit Geldverdienen zu vergeuden.

    Jean Louis Agassiz

  51. Dein Schöpfer hat dir den besten Schatz gegeben, einen lebendigen Schatz, deinen Verstand!

    Hildegard von Bingen

  52. Eigentum ist eine Frucht von Arbeit. Eigentum ist wünschenswert, ein positives Gut in der Welt. Dass einige reich sind, zeigt, dass andere reich werden können, und das ist wiederum eine Ermutigung f …

    Abraham Lincoln

  53. Der Narr lebt arm, um reich zu sterben.

    Barthold Heinrich Brockes

  54. Der eine hat Arbeit und Fleiß, der andere Nutzen und Preis.

  55. Das Geld, das man besitzt ist das Mittel zur Freiheit - dasjenige, dem man nachjagt, das Mittel zur Knechtschaft.

    Jean-Jacques Rousseau

  56. Fröhliche Armut ist großer Reichtum ohne Gut.

    Bernhard Freidank

  57. Man braucht den Appetit des Armen, um das Vermögen des Reichen zu genießen.

    Antoine de Rivarol

  58. Gesundheit geht über's Reichsein.

  59. Die Geiz'gen und die Reichen mag man mit dem Meer vergleichen; Wieviel des Wassers geht zum Meer, doch hätt' es Wassers gern noch mehr.

    Bernhard Freidank

  60. Freundschaft ist ein Geschenk der Götter und die kostbarste Gabe für den Menschen.

    Benjamin Disraeli