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Reich ist, wer so viel besitzt

Spruchbild: Reich ist, wer so viel besitzt, dass er nichts mehr wünscht.

Reich ist, wer so viel besitzt, dass er nichts mehr wünscht.

Bedeutung

Cicero definiert Reichtum nicht über Menge, sondern über das Ende des Begehrens. Reich ist, wer genug besitzt, weil keine weiteren Wünsche mehr drängen. Der Satz verschiebt den Blick von äußerem Besitz zu innerer Zufriedenheit: Wer immer mehr will, bleibt trotz Vermögen bedürftig; wer sein Maß gefunden hat, gewinnt Freiheit. Reichtum erscheint dadurch als Zustand der Genügsamkeit, nicht als Kontostand, und Zufriedenheit als eigentliche Grenze des Mangels.

Verwendung

Das Zitat passt zu Texten über Zufriedenheit, Minimalismus, finanzielle Freiheit oder Geburtstagswünsche ohne Konsumton. Es eignet sich auch für eine Rede zum Ruhestand, wenn ein erfülltes Leben nicht über Besitz, sondern über Maß, Dankbarkeit und innere Ruhe beschrieben werden soll.

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Über Marcus Tullius Cicero

Über den Autor

Philosoph und Schriftsteller · Römisch · 106 - 43 v. Chr.

Marcus Tullius Cicero (106–43 v. Chr.) war der berühmteste Redner Roms, der 63 v. Chr. als Konsul die Verschwörung des Catilina niederschlug und dafür den Titel „Vater des Vaterlandes" erhielt.

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Als Schriftsteller galt Cicero schon in der Antike als stilistisches Vorbild „goldener" Latinität und begründete damit den Ciceronianismus. Philosophisch machte er sich vor allem als Vermittler griechischen Gedankenguts für die lateinischsprachige Welt verdient. Sein umfangreicher Briefwechsel, besonders die Briefe an Atticus, prägte nachhaltig die europäische Briefkultur.

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Quadratisches Spruchbild: Reich ist, wer so viel besitzt, dass er nichts mehr wünscht.

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