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Sprüche über Reichtum

629 Sprüche — Seite 6

Was ein Leben reich macht, lässt sich nicht allein in Zahlen, Besitz oder Ansehen fassen. Reichtum kann ebenso in Beziehungen, Zeit, Gesundheit, innerer Freiheit oder in der Fähigkeit liegen, das Wesentliche zu schätzen. Gerade deshalb besitzt dieses Thema eine Tiefe, die weit über materiellen Gewinn hinausreicht.

Seine entscheidende Frage lautet nicht nur, was jemand hat, sondern wodurch er sich wirklich erfüllt fühlt. Die Sprüche zu diesem Thema stellen äußeren Wohlstand und inneren Gehalt nebeneinander und zeigen, warum echter Reichtum oft dort beginnt, wo Gier endet und Dankbarkeit einsetzt.

  1. Das erste, das der Mensch im Leben vorfindet, das letzte, wonach er die Hand ausstreckt, das kostbarste, was er im Leben besitzt, ist die Familie.

    Adolph Kolping

  2. Unvermutet, wie zumeist, kommt die Tante zugereist. Herzlich hat man sie geküßt, weil sie sehr vermöglich ist.

    Wilhelm Busch

  3. Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen, und wer sie aufzuheben versteht, hat ein Vermögen.

    Jean Anouilh

  4. Zwei werden nicht satt: Wer Wissen und wer Reichtum sucht.

  5. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es keine größere Unzufriedenheit gibt, als die der Reichen.

    John Steinbeck

  6. Ein Bücherschatz ist wie ein geistiger Baum, der Bestand hat und seine köstlichen Früchte spendet von Jahr zu Jahr, von Geschlecht zu Geschlecht.

    Thomas Carlyle

  7. Am reichsten sind die Menschen, die auf das meiste verzichten können

    Rabindranath Tagore

  8. Es ist nicht alles Gold, was glänzt

  9. Schöner als der vollste Besitz ist die Erwartung des Glücks.

    Franz Emanuel August Geibel

  10. Der Ärzte Fehler werden mit Erde verdeckt, und die der Reichen mit Geld.

  11. Immer in Freude lebt die Seele,die liebt. Kein Schatz der Welt kann ihren Reichtum aufwiegen.

  12. Freunde sind wie Rotwein. Je älter sie werden, um so besser und wertvoller werden sie und um so mehr lernt man sie zu schätzen.

  13. Das Juwel des Himmels ist die Sonne, das Juwel des Hauses ist das Kind.

    Abraham a Sancta Clara

  14. Liebe, die von Herzen liebt, ist am reichsten, wenn sie gibt; Liebe, die von Opfern spricht, ist schon rechte Liebe nicht.

    Franz Emanuel August Geibel

  15. Es passt sich aber nicht, dass einer auf des andem Arbeit hin müßig geht, reich ist und wohllebt, während es dem Arbeitenden übel geht, wie es jetzt die verkehrte Gewohnheit ist.

    Martin Luther

  16. Die Dinge, die uns einmal vertraut gewesen sind, werden es uns leicht wieder, und diese Leichtigkeit zusammen mit der Erinnerung macht sie uns teuer, ohne dass wir wissen warum.

    Alfred de Musset

  17. Hüte dich, alles, was du besitzest, als dein Eigentum zu betrachten!

    Benjamin Franklin

  18. Dankbarkeit macht das Leben erst reich

    Dietrich Bonhoeffer

  19. Im Glanze des Geldes scheint selbst ein Dummkopf klug

  20. Der größte Reichtum ist die Selbstgenügsamkeit.

    Epikur

  21. Dem Satten schmeckt das Beste nicht

  22. Wer den Kreuzer nicht ehrt, ist den Thaler nicht wert

  23. Mit dem Reichtum wächst der Geiz.

  24. Wenn ich bei meiner Liebsten bin, dann geht das Herz mir auf; dann bin ich reich in meinem Sinn und biet' die Welt zum Kauf.

    Christian Johann Heinrich Heine

  25. Wer den Kreuzer nicht achtet, wird keinen Gulden wechseln.

  26. Mit Geld kann man sogar Götter bestechen.

  27. Geizhälse sind die Plage der Zeitgenossen, aber das Entzücken ihrer Erben

    Theodor Fontane

  28. Ich bin die Heimat durchzogen, und ich habe sie reicher gefunden, als ich zu hoffen gewagt hatte.

    Theodor Fontane

  29. Wer der Meinung ist, dass für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist.

    Benjamin Franklin

  30. Mit dem Reichtum fertig zu werden ist auch ein Problem.

    Ludwig Erhard

  31. Der Wert der menschlichen Arbeit wächst mit der Weite des Wirtschaftsgebietes. Wir müssen uns mit aller Macht aus der Isolierung lösen.

    Ludwig Erhard

  32. Man ist kein Milliardär, wenn man seine Millionen noch zählen kann.

    René Descartes

  33. Wenn alle Leute wären reich, und alle Leute wären gleich, und wären all' zu Tisch gesessen- wer wollt' auftragen Trinken und Essen?

  34. Für ein paar Groschen kann man viel Freundlichkeit und guten Willen kaufen.

    Johann Peter Hebel

  35. Wer seine Wünsche noch zähmen kann, ist reich genug

    Voltaire

  36. Besitz verlockt zur Sünde, und die Anhäufung von Reichtümern entsittlicht den Menschen; nur die einfache Arbeit gibt Glück und Zufriedenheit.

    Leo Tolstoi

  37. Wer den Palast des Sultans sieht, zerstört seine Hütte.

  38. Die Gesellschaft setzt sich aus nur zwei großen Klassen zusammen: die einen haben mehr Mahlzeiten als Appetit, und die andern weit mehr Appetit als Mahlzeiten.

    Nicolas Chamfort

  39. Vermögen zu haben ist ein Stück Freiheit.

    Ludwig Erhard

  40. Gäbe man einem Menschen alle Herrlichkeit der Welt - was hilft's, wenn er keinen Freund hat, dem er es sagen kann?

    Katharina Elisabeth Goethe

  41. Gold ist eine Kostbarkeit. Jedem, der es besitzt, erfüllt es alle Wünsche dieser Welt und verhilft den Seelen ins Paradies

    Christopher Columbus

  42. Mein Kind, es sind allhier die Dinge, gleichviel, ob große, ob geringe, im wesentlichen so verpackt, dass man sie nicht wie Nüsse knackt.

    Wilhelm Busch

  43. Wenn einer Geld hat, darf er so dumm sein wie er will

    Ovid

  44. Ist einer heiter, so ist es einerlei, ob er jung oder alt, gerade oder bucklig, arm oder reich sei; er ist glücklich.

    Arthur Schopenhauer

  45. Früh zu Bett und früh aufstehen macht den Menschen gesund, reich und klug.

    Benjamin Franklin

  46. Wo immer es exzessiven Reichtum gibt, herrscht im Gegenzug auch exzessive Armut.

    Walter Savage Landor

  47. Es ist gut, wenn man reich ist, und es ist gut, wenn man stark ist, aber noch besser ist es, wenn man von vielen Freunden geliebt wird.

    Euripides

  48. Wer früh aufsteht, wird reich.

  49. Wer den Armen leiht, dem zahlt Gott die Zinsen.

  50. Wenn Bescherung ist, soll man den Sack auftun und das Zuknüpfen nicht vergessen.

  51. Ob du arm bist oder reich, ob du schwarz bist oder weiß, niemals soll uns etwas trennen, wir werden uns immer Freunde nennen.

  52. Zu einem Hund, der Geld hat, sagen die Leute "Herr Hund"

  53. Luftschlösser lassen sich leicht aufbauen, aber schwer abreißen

  54. Wo Geld kehrt und wendt, hat die Freundschaft bald ein End.

  55. Schlecht geht der Kranke mit sich selbst um, der den Arzt als Erben einsetzt.

    Publius Syrus

  56. Zufriedenheit ist der Stein der Weisen. Zufriedenheit wandelt in Gold, was immer sie berührt.

    Benjamin Franklin

  57. Jeder weiß, dass Gold und Silber nur Reichtümer der Einbildung sind.

    Charles-Louis de Montesquieu

  58. Reichtum ist nur wirklich schön, wenn man arm ist

    Jean Anouilh

  59. Wir zerstören Millionen Blüten, um ein Schloss zu errichten, dabei ist eine einzige Distelblüte wertvoller als tausend Schlösser.

    Leo Tolstoi

  60. Wenn du nicht Güter hast und dennoch Leibeserben, bring' ihnen Künste bei, sich Güter zu erwerben.

    Martin Opitz