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Sprüche über Reichtum

629 Sprüche — Seite 10

Was ein Leben reich macht, lässt sich nicht allein in Zahlen, Besitz oder Ansehen fassen. Reichtum kann ebenso in Beziehungen, Zeit, Gesundheit, innerer Freiheit oder in der Fähigkeit liegen, das Wesentliche zu schätzen. Gerade deshalb besitzt dieses Thema eine Tiefe, die weit über materiellen Gewinn hinausreicht.

Seine entscheidende Frage lautet nicht nur, was jemand hat, sondern wodurch er sich wirklich erfüllt fühlt. Die Sprüche zu diesem Thema stellen äußeren Wohlstand und inneren Gehalt nebeneinander und zeigen, warum echter Reichtum oft dort beginnt, wo Gier endet und Dankbarkeit einsetzt.

  1. Wer will verderben, der borge Geld und kaufe Erben.

  2. Was du mit Gelde nicht bezahlen kannst, bezahle wenigstens mit Dank.

  3. Alte Diener, Hund und Pferd sind bei Hof in gleichem Wert.

  4. Leichter ein Dorf vertan als ein Haus erworben

  5. Ein Edelstein gilt so viel, als ein reicher Narr dafür geben will

  6. Ehrlich macht reich, aber langsam geht's her.

  7. Wer sein eigner Herr kann sein, geh' keinen Dienst bei Herren ein.

  8. E i n Pfennig in der Sparbüchse macht mehr Gerassel, als wenn sie voll wäre

  9. Das beste Einkommen ist Redlichkeit

  10. Wer will wohl und selig sterben, lass sein Gut den rechten Erben

  11. Viele Erben machen schmale Teile.

  12. Wer einen Heller erbt, muss einen Taler bezahlen.

  13. Du hast noch kein Erbe mit ihnen geteilt!

  14. Wenn nicht viel im Fass ist, kann man nicht viel daraus zapfen

  15. Man soll nicht feilschen, was man nicht kaufen will

  16. Gib nie das Fell, wo du mit der Wolle zahlen kannst

  17. Selig sind die Rücksichtslosen, denn sie werden das Erdreich besitzen.

    Peter Hille

  18. Gebet des Armen ist scheue Erbittung, der Reiche indessen wünscht eine Quittung.

    Emanuel Wertheimer

  19. Wo ein schöner Fleck ist, da schmeißt der Teufel ein Kloster hin oder einen Edelmann

  20. Was die Frau erspart, ist so gut, als was der Mann erwirbt

  21. Wenn der Mann einlöffelt und die Frau ausscheffelt, muss die Wirtschaft zugrunde gehen

  22. Die Frau kann mit der Schürze mehr aus dem Hause tragen, als der Mann mit dem Erntewagen einfährt.

  23. Man muss mit fremden Sachen behutsamer umgehen als mit seinen eigenen

  24. Besser ein Ei im Frieden als ein Ochs im Kriege

  25. Fried und ein neugebautes Haus sind nimmer zu teuer

  26. Kunst, Kultur, Natur und alles, was sich nicht rechnet, bereichern das Leben, lassen ahnen, wie heil sein ist.

    Else Pannek

  27. Ein Reicher ohne Freigebigkeit ist ein Baum, der weder Früchte noch Schatten gibt.

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

  28. Ohne Liebe ist der Reiche arm. Den Armen macht sie reich.

    Augustinus

  29. Luxus muss sein. Wenn die Reichen nichts verschwenden, verhungern die Armen.

    Charles-Louis de Montesquieu

  30. Reich ist, wer viel hat. Reicher ist, wer wenig braucht. Am reichsten ist, wer viel geben kann.

    Gerhard Tersteegen

  31. Dürftigkeit öffnet Augen, die Reichtum verschlossen hat.

    Giovanni Boccaccio

  32. Den Geist? Als ob es Weiber gäbe, die ihn liebten. Schöne Gestalt gefällt ihnen und Reichtum.

    Ulrich von Hutten

  33. Gegenseitige Hilfe macht selbst arme Leute reich

  34. Des reichen Mannes Beschützer, des armen Mannes Freund, mit seinem Herrn auf ewig treu vereint.

    George Crabbe

  35. Hör auf, dein Geld zu zählen. Gib den Armen, und du wirst reich

  36. Werde nie so reich an Geist, dass arm du würdest am Herzen!

    Otto Ludwig

  37. Der Mensch schafft Reichtum, aber nicht der Reichtum Menschen

  38. Das köstlichste Gut, das ein vernünftiger Mensch besitzt, ist seine freie Zeit

    Carl Friedrich Paul Ernst

  39. Sonst waren die reichsten Länder, wo die Natur am gütigsten war, jetzt sind es die, wo der Mensch am tätigsten ist.

    Henry Thomas Buckle

  40. Reichtümer sind nicht das Ziel des Lebens, sondern ein Mittel zum Leben.

    Henry Ward Beecher

  41. Die Kunst, reich zu werden, ist im Grunde nichts anderes, als die Kunst, sich des Eigentums anderer Leute mit ihrem guten Willen zu bemächtigen.

    Christoph Martin Wieland

  42. Wer reich wird, wird ärmer, denn er verliert viele Wünsche.

    Wilhelm Raabe

  43. Der Gelehrte ist der Schatz des Reiches, der Literat eine Perle an der Gästetafel.

  44. Die, welche durch Geiz zu Reichtum gelangen, werden ihn nicht lange genießen

  45. Achte auf das Kleine in der Welt, das macht das Leben reicher und zufriedener.

    Carl Hilty

  46. Im Handel steckt der ganze Reichtum, im Ackerbau der halbe, im Fürstendienst ein Viertel davon, im Betteln ist keine Spur von ihm.

  47. Wer Geld hat, ist ein Drache, wer keines hat, ein Wurm

  48. Der Arme soll sparsam sein, der Reiche soll ausgeben

    Carl Friedrich Paul Ernst

  49. Damit die Bürger wohlhabend werden, ist zweierlei nötig: Arbeit und Sparsamkeit.

    Thomas Hobbes

  50. Ein Ziel im Leben ist das einzige Vermögen, das sich zu erwerben lohnt.

    Robert Louis Stevenson

  51. Wenn du fragen musst, wieviel es kostet, kannst du es dir nicht leisten.

    John Pierpont Morgan

  52. Die Stimmung ist alles im menschlichen Leben. Sie macht aus Steinen Gold und macht aus Gold Steine.

    Heinrich Laube

  53. Geld ist eine Art Instinkt. Geld machen ist eine Art Naturveranlagung im Menschen.

    David Herbert Lawrence

  54. Einer Gesetzgebung ist es wohl möglich, den Reichen arm zu machen, aber es ist ihr vollständig unmöglich, den Armen reich zu machen.

    Thomas Babington Macaulay

  55. Es ist die Natur des Reichtums, dass mit seinem Wachsen auch der Durst nach ihm, die Armut, wächst

    Francesco Petrarca

  56. Welcher Reichtum ist größer als der des Bedürfnislosen? Welche Macht ist großer als die des Unabhängigen?

    Francesco Petrarca

  57. Wer die See beherrscht, beherrscht den Handel dieser Welt; wer den Handel der Welt beherrscht, herrscht über die Reichtümer dieser Welt und damit über sie selbst

    Sir Walter Raleigh

  58. Lieber ein Haus voller Männer als ein Haus voller Reichtum.

  59. Niemand, der es schafft, 360 Tage im Jahr vor Sonnenaufgang aufzustehen, wird scheitern, seine Familie reich zu machen

    Edward C. Simmons

  60. Arme Menschen gibt's, die nichts – nichts! – besitzen als ihren Reichtum.

    Otto Weiss