Sprüche über Reichtum
629 Sprüche — Seite 8
Was ein Leben reich macht, lässt sich nicht allein in Zahlen, Besitz oder Ansehen fassen. Reichtum kann ebenso in Beziehungen, Zeit, Gesundheit, innerer Freiheit oder in der Fähigkeit liegen, das Wesentliche zu schätzen. Gerade deshalb besitzt dieses Thema eine Tiefe, die weit über materiellen Gewinn hinausreicht.
Seine entscheidende Frage lautet nicht nur, was jemand hat, sondern wodurch er sich wirklich erfüllt fühlt. Die Sprüche zu diesem Thema stellen äußeren Wohlstand und inneren Gehalt nebeneinander und zeigen, warum echter Reichtum oft dort beginnt, wo Gier endet und Dankbarkeit einsetzt.
Was andre mag ergötzen, das kümmert wenig mich, sie leben in den Schätzen, in Freuden lebe ich.
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Es ist gar nicht auszusprechen, wie schätzenswert es ist, etwas sein Eigen nennen zu dürfen.
— Aristoteles
Ich wünsche Dir ein Leben, 100 000 Ellen lang, alle Säcke voll Dukaten, alle Tage Wurst und Braten.
Wo kein Geld ist, da ist auch keine Vergebung der Sünden.
Für die Reichen ist die Langeweile die große Geißel.
— Jean-Jacques Rousseau
Zwischen Armut und Reichtum ist das beste Leben.
Was aus Armut geschieht, soll man leicht vergeben.
Freund, lerne zweierlei, so wirst du nicht verderben: zum ersten lerne was, um etwas zu erwerben, zum andern lerne das, was niemand dich kann lehren: Gern das, was du nicht kannst erwerben, zu entb …
— Friedrich Rückert
Ob arm oder reich, langsam oder schnell - nur das Glück sei dein Begleiter von heute an
Besser arm zu Lande als reich zur See.
Wer im zwanzigsten Jahr nicht schön, im dreißigsten nicht stark, im vierzigsten nicht klug, im fünfzigsten nicht reich ist, der darf danach nicht hoffen.
— Martin Luther
Ein Tierfreund zu sein gehört zu den größten seelischen Reichtümern des Lebens.
— Richard Wagner
Arbeitsschweiß an den Händen hat mehr Ehre als ein goldener Ring am Finger.
Lieber durch Reichtum dümmer als durch Schaden klug.
Der Weg zum Reichtum hängt hauptsächlich an zwei Wörtern: Arbeit und Sparsamkeit.
— Benjamin Franklin
Reich und arm sind ein untrüglich Maß, wer dein Freund ist und auf wen Verlass.
Es kann nichts Unerträglicheres geben als einen dummen Reichen.
— Benjamin Franklin
Glück allein macht auch nicht reich
Wenn man arbeitet, hat man keine Zeit, Geld zu verdienen
Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld weil ich gute Löhne zahle
— Robert Bosch
Geld kann nicht Unrecht tun.
Weise verfuhr ja der Schöpfer des Alls, doch irrte er zweimal: Einmal, da er das Gold - und zweitens indem er das Weib schuf.
Wo Kinder sind, da ist ein goldenes Zeitalter.
— Novalis
Nimm dir Zeit zum Träumen, das ist der Weg zu den Sternen. Nimm dir Zeit zum Nachdenken, das ist die Quelle der Klarheit. Nimm dir Zeit zum Lachen, das ist die Musik der Seele. Nimm dir Zeit zum Le …
— Alexander Herzen
Nimm dir Zeit, zu lieben und geliebt zu werden - es ist der wahre Reichtum des Lebens
Armut ist des Reichtums Hand und Fuß
Das Geld und der Reichtum machen das Glück nicht aus.
Mit Geld und Worten kann man alles bekommen.
Fettes Leben macht mageres Testament.
Der Teufel scheisst immer dahin, wo schon gedüngt ist.
Der Geizige muss Hunger leiden, weil der Teufel den Schlüssel zum Geldsack hat.
Gesundheit und ein froher Mut, das ist des Menschen höchstes Gut.
Der Kompost ist die Sparbüchse des Bauern.
Alle Menschen in der Welt streben nur nach Gut und Geld, und wenn sie es dann erwerben, legen sie sich hin und sterben.
Viel Fleiss und wenig Gewissen macht den Beutel voll.
Reicher Leute Töchter und armer Leute Kälber kommen bald an Mann.
Dicke Brocken geben fette Vögel.
Hast du Geld, so tritt herfür, hast du keins, so such die Tür.
Wer kein Geld hat, dem entfällt keine Münze.
Wer kein Geld hat, dem fällt es nicht durch die Finger.
Wer kein Geld hat, braucht nicht zu Markt zu gehen.
Für Geld kann man den Teufel tanzen sehen.
Man muss dem Gelde gebieten, nicht gehorchen.
Zwei Schelme braucht Geld und Gut, einen, der's gewinnt, und einen, der's vertut.
Geld hat einen feigen Hals.
Geld hat manchen an den Galgen gebracht.
Am Gelde riecht man es nicht, womit es verdient ist.
Man muss das Geld von den Leuten nehmen, von den Bäumen schütteln kann man es nicht.
Schlechtes Geld kommt immer wieder.
Sein Geld ist so dumm wie er.
Er hat Geld wie Heu, nur nicht so lang.
Man kann sich doch kein Geld aus den Rippen schneiden.
Es ist nicht alles Gold, was da gleißt.
Wenn Gold redet, schweigt alle Welt.
Viel Kreuzer machen den Gulden.
Liebe ist der größte Reichtum.
Mein Pfennig ist deines Pfennigs Bruder.
Der gestohlene Pfennig gilt so viel als ein anderer.
Ein ersparter Pfennig ist zweimal verdient.
Wer den Pfennig nicht achtet, wird keines Gulden Herr.