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Sprüche über Reichtum

629 Sprüche — Seite 5

Was ein Leben reich macht, lässt sich nicht allein in Zahlen, Besitz oder Ansehen fassen. Reichtum kann ebenso in Beziehungen, Zeit, Gesundheit, innerer Freiheit oder in der Fähigkeit liegen, das Wesentliche zu schätzen. Gerade deshalb besitzt dieses Thema eine Tiefe, die weit über materiellen Gewinn hinausreicht.

Seine entscheidende Frage lautet nicht nur, was jemand hat, sondern wodurch er sich wirklich erfüllt fühlt. Die Sprüche zu diesem Thema stellen äußeren Wohlstand und inneren Gehalt nebeneinander und zeigen, warum echter Reichtum oft dort beginnt, wo Gier endet und Dankbarkeit einsetzt.

  1. Wer Liebe austeilt, wird nicht ärmer, sondern reicher.

  2. Frauen leben in der Hoffnung, dass Männer, die mit Geld gut umgehen können, auch gut mit Frauen umgehen werden

    Jean-Paul Sartre

  3. Es bedarf des demokratischen Regiments, damit die Armen eine Zuflucht und die Reichen einen Zügel haben.

    Thukydides

  4. Die Armut hat ihre Freiheiten, der Reichtum seine Zwänge.

    Denis Diderot

  5. Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.

  6. Der Pfennig gilt nirgend mehr, als wo er geschlagen ist.

  7. Geh zu deines reichen Freundes Haus, wenn du gerufen bist! Zu des armen Freundes Haus geh ungerufen!

  8. Der Reichtum dient dem weisen Mann, den Dummkopf aber regiert er.

  9. Miss deinen Besitz nach seinem Wert — und du bist arm. Miss ihn an dem, was er dir bedeutet — und du bist reich.

    Else Pannek

  10. Nur ein genialer Reicher kann sich die Armut vorstellen.

    Charles Péguy

  11. Zwei Dinge können im Alter Talent und Lebensgenuß zur Not ersetzen: Ruf oder Reichtum.

    Marquis de Vauvenargues

  12. Nur wenigen ist ihre Glaubwürdigkeit mehr wert als Geld.

    Sallust

  13. Leben bringt Leben hervor. Energie schafft Energie. Indem man sich verschenkt, wird man reich.

    Sarah Bernhardt

  14. Wo der Geldbeutel anfängt, hört die Gemütlichkeit auf.

  15. Kein bescheidener Mann hat jemals und wird jemals ein Vermögen machen.

    Mary Wortley Montagu

  16. Wer kein Geld hat, muss mit der Haut bezahlen.

  17. Ein Pfund Mut ist mehr wert als eine Tonne Glück.

    James A. Garfield

  18. Es ist nicht schwer, Menschen zu finden, die mit sechzig zehnmal so reich sind, als sie es mit zwanzig waren. Aber nicht einer von ihnen behauptet, er sei zehnmal so glücklich.

    George Bernard Shaw

  19. Das größte Glück auf dieser Welt ist nicht Reichtum und viel Geld. Das Größte, das will ich dir nennen, ist, einen Menschen wie dich zu kennen

  20. Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen

  21. Die wertvollste Investition überhaupt, ist die in den Menschen

    Jean-Jacques Rousseau

  22. Die Reichen haben Medizin, die Armen Gesundheit

  23. Ohne Freunde möchte niemand leben, auch wenn er alle übrigen Güter besäße.

    Aristoteles

  24. Friede möge dich umgeben wie ein kostbarer Ring, er möge dich umschliessen von Anfang bis zum Ende, und für das Böse bleibe keine Lücke.

  25. Wer wenig bedarf, kommt nicht in die Lage, auf vieles verzichten zu müssen

    Plutarch

  26. Jeder Mensch kommt mit einer sehr großen Sehnsucht nach Herrschaft, Reichtum und Vergnügen sowie einem starken Hang zum Nichtstun auf die Welt.

    Voltaire

  27. Wer auf Grund seines Reichtums und seiner Ehrenstellung einen höheren Rang einnimmt, ist nicht groß. Warum erscheint er aber als groß? Weil man ihn mit dem Sockel misst.

    Seneca

  28. Nur wenige Muscheln haben Perlen

    Theodor Storm

  29. Ein Tag Leben ist wertvoller als ein Berg Gold

  30. Eine schöne Frau gefällt den Augen, eine gute dem Herzen, die eine ist ein Kleinod, die andere ein Schatz.

    Napoleon

  31. Sobald das Geld im Kasten klingt, alsbald die Seel in Himmel springt.

  32. Mit einer Unze Gold kann man keine Unze Zeit kaufen.

    Ferruccio Busoni

  33. Geld vor - Recht nach.

  34. Nicht was du bist ist's, was dich ehrt, wie du es bist, bestimmt den Wert.

  35. Alles was du tun kannst, wird in Anschauung dessen, was getan werden sollte, immer nur ein Tropfen statt eines Stromes sein; aber es gibt deinem Leben den einzigen Sinn, den es haben kann, und mac …

    Albert Schweitzer

  36. Es ist kein Mensch so reich, dass er nicht zuweilen etwas schuldig bliebe und kein Mensch so arm, dass er nicht zuweilen etwas leihen würde.

    Francois Rabelais

  37. Der Augenblick ist kostbar wie das Leben eines Menschen

    Friedrich von Schiller

  38. Arbeit und Sparen macht reiche Knechte.

  39. Die Zeit ist ein so kostbares Gut, dass man sie nicht einmal für Geld kaufen kann

  40. Glücklich ist, wer seine Wünsche in das rechte Verhältnis zu seinen Mitteln zu bringen vermag

    Johann Heinrich Pestalozzi

  41. Zufriedenheit mit seiner Lage ist der größte und sicherste Reichtum.

    Marcus Tullius Cicero

  42. Glücklichsein ist mehr wert als Reichtum.

    John Steinbeck

  43. Mit Geld kannst du die Götter bewegen, ohne Geld nicht einen Mann.

  44. Leicht kommt man an das Bildermalen, doch schwer an Leute, die's bezahlen.

    Wilhelm Busch

  45. Du mögest arm sein an Unglück und reich an Segen, langsam im Zorn, schnell in der Freundschaft. Doch ob arm oder reich, langsam oder schnell, nur das Glück sei dein Begleiter von heute an.

  46. Geld heißt soviel wie: geprägte Willensfreiheit. Es ist daher für den Menschen, der dieser völlig beraubt ist, von zehnfachem Wert.

    Fjodor M. Dostojewski

  47. Armut und Reichtum lassen sich nicht verbergen.

  48. Der Staat sollte vorzüglich nur für die Ärmeren sorgen, die Reichen sorgen leider nur zu sehr für sich selbst.

    Johann Gottfried Seume

  49. Dieselbe Gabe, die einem Mann befähigt Millionen zu erwerben, hindern ihn, sie zu genießen.

    Antoine de Rivarol

  50. Oft sind die Bösen mit Reichtum beglückt und die Redlichen darben, doch wir segnen das Los, welches uns Darbenden fiel.

    Solon

  51. Ruhe, das höchste Gut auf Erden, kommt sehr oft nur durch Einsamkeit in das Herz.

    Johann Georg Zimmermann

  52. Die Phönizier haben das Geld erfunden. Warum bloß so wenig?!

    Johann Nepomuk Nestroy

  53. Wer nicht den tiefen Sinn des Lebens im Herzen sucht, der sucht vergebens, kein Geist und wär er noch so reich, kommt einem edlen Herzen gleich.

    Friedrich von Bodenstedt

  54. Einer hat's, der andere hat's gehabt, der Dritte hätte es gern.

  55. Reich sind die, die wahre Freunde haben.

    Thomas Fuller

  56. Je mehr es abwärts geht, je reicher wird das Leben.

    Friedrich Rückert

  57. Wo Geld vorangeht, da stehn alle Wege offen.

  58. Es gibt jene, die wenig besitzen und alles geben. Das sind diejenigen, die an das Leben und den Überfluss des Lebens glauben, und ihre Hilfsquellen versiegen nie.

    Khalil Gibran

  59. Sparen, das ist die goldene Mitte zwischen Geiz und Verschwendung

    Theodor Heuss

  60. Ein Jahrmarkt ohne Hiebe, ein Jüngling ohne Liebe, ein Ehestand, der wohlbestellt, sind selt'ne Dinge in der Welt.

    Abraham a Sancta Clara