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Sprüche über Hoffnung

699 Sprüche — Seite 3

Wenn Gewissheit fehlt und Dunkelheit übermächtig scheint, bleibt oft nur die Hoffnung als leise, aber tragende Kraft. Sie verspricht nicht, dass alles leicht wird, doch sie bewahrt den Menschen davor, innerlich aufzugeben. Deshalb gehört dieses Thema zu den tiefsten Quellen von Trost und Widerstandsfähigkeit.

Ihre Stärke liegt gerade darin, dass sie auch ohne Beweis weiterwirkt und Zukunft denkbar hält. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen Hoffnung nicht als blinden Optimismus, sondern als innere Haltung, die selbst in schweren Zeiten Richtung, Würde und ein Morgen bewahren kann.

  1. Der Mensch würde nicht verzweifeln, wenn er nicht hoffen würde.

    Giacomo Leopardi

  2. Möge nach jedem Gewitter ein Regenbogen über Deinem Haus stehen.

  3. Weihnachten - Das sind Festtage, die mir in freundlichem Schimmer lange entgegenleuchten.

    E.T.A. Hoffmann

  4. Auch der Pfahl hofft bei des Frühlings Rückkehr, dass er grünen werde.

  5. Wenn er und sie sich verloben, verändert sich das ganze Leben, denn sie wollen feierlich geloben, sich als Braut und Bräutigam zu geben. Wir wünschen, dass dies Liebesstück münden wird in ewigem …

  6. Die zweite Ehe ist der Triumph der Hoffnung über die Erfahrung.

    Samuel Johnson

  7. Alle Lichter, die wir anzünden, zeugen von dem Licht, das da erschienen ist in der Dunkelheit

    Friedrich von Bodelschwingh

  8. Hoffnung ist ein gutes Frühstück, aber ein schlechtes Abendbrot.

    Francis Bacon

  9. Der überlegene Mensch lebt still und ruhig. Er wartet auf den Willen des Himmels. Der niedrige Mensch begibt sich in Gefahr und hofft auf die Wendung des Glücks

    Konfuzius

  10. Die Hoffnung durch einen Stern ausdrücken - die Sehnsucht der Seele durch einen strahlenden Sonnenuntergang.

    Vincent van Gogh

  11. Hoffnungslosigkeit ist ein echter Grund für Misserfolg

    Dalai Lama

  12. Hoffnung ist unbeständige Lust, entsprungen aus der Idee einer zukünftigen oder vergangenen Sache, über deren Ausgang wir in gewisser Hinsicht im Zweifel sind.

    Baruch de Spinoza

  13. Durch einen neuen Nachfolger wird jede Liebe überwunden.

    Ovid

  14. In der Kinderwelt steht die ganze Nachwelt vor uns, in die wir, wie Moses ins Gelobte Land, nur schauen, nicht kommen.

    Jean Paul

  15. Man darf am Wetter nie verzweifeln, solange noch ein blauer Fleck am Himmel steht.

    Arthur Schopenhauer

  16. Jeden Augenblick des Lebens, er falle aus welcher Hand des Schicksals er wolle, den günstigsten sowie den ungünstigsten, zum bestmöglichen zu machen, darin besteht die Kunst des Lebens und das eigentl …

    Georg Christoph Lichtenberg

  17. Nur zwei Tugenden gibt's. O wären sie immer vereinigt, immer die Güte auch groß, immer die Größe auch gut!

    Friedrich von Schiller

  18. Die Ursache, die den Aberglauben hervorbringt, erhält und ernährt, ist die Furcht.

    Baruch de Spinoza

  19. Aus der Ferne diesen Wunsch: Glückliche Sterne und guten Punsch.

    Theodor Fontane

  20. Wenn sich eine Tür schließt, so öffnet sich eine andere. Aber allzu oft, blicken so lange voller Bedauern auf die verschlossene Tür, dass wir die, die sich für uns geöffnet hat gar nicht erst bemerk …

    Alexander Graham Bell

  21. Hoffe wenig, wirke viel, das ist der kürzeste Weg zum Ziel.

  22. Setze den Gott, mit dem du unzufrieden bist, immerhin ab, sorg aber für einen würdigeren Thronfolger.

    Emil Gött

  23. Fanatismus ist das Paradies für eine Sekte.

    John Keats

  24. Zum Erwachsen werden haben wir die zwei Sekunden vor unserem Tod. Solange bleibe Kind und lebe deine Träume

  25. Man darf die Hoffnung, selbst an der Grenze der Verzweiflung nicht sinken lassen, mag sie uns auch noch so oft verhöhnt, geäfft und sich schnöde von uns gewendet haben.

    Heinrich Martin

  26. Der Geist, der unverrückbar an ein fernes schönes Ziel glaubt, vermag die Lebenskraft sich zu erhalten, die ihn über den Alltag hinwegführt.

    Gustav Stresemann

  27. Wenn die Vertreter der Kirche Christen sind, dann bin ich kein Christ; und umgekehrt.

    Leo Tolstoi

  28. Ein Glaube, der nicht froh macht, ist des Glaubens nicht wert.

    Else Pannek

  29. Wer Unverhofftes nicht erhofft, kann es nicht finden.

    Heraklit von Ephesos

  30. Der Mund betet nicht, sondern ist nur des betenden Herzens Dolmetscher.

    Julius Wilhelm Zincgref

  31. Die menschliche Existenz ohne den Glauben an Gott für erträglich zu halten, beruht auf Gedankenlosigkeit.

    Richard Rothe

  32. Gottes Mühlen mahlen langsam, mahlen aber trefflich klein; ob aus Langmut er sich säumet, bringt mit Schärf' er alles ein.

    Friedrich von Logau

  33. Wer in Glaubensfragen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten

    Wilhelm Busch

  34. Kann man ein Heiliger sein ohne Gott? Das ist das einzige konkrete Problem, das ich heute kenne.

    Albert Camus

  35. Aber unwillkürlich blickt der Mensch in die Zukunft, wie er, wenn er am Fenster steht, zum Himmel blickt, und wie an dem Wölkchen oder Gestirne auftauchen und dahin ziehen, so dämmern in ihr Bilder de …

    Ida Hahn - Hahn

  36. Ohne den Staub, worin er aufleuchtet, wäre der Sonnenstrahl nicht sichtbar

    André Gide

  37. Wir haben Fröhlichkeit nötig und Glück, Hoffnung und Liebe.

    Vincent van Gogh

  38. Frühling, Frühling! Welche Zunge vermöchte ihn auszusaugen, den Zauber, der schon im Worte liegt, und das Herz schlagen lässt voll süßer Sehnsucht und seliger Hoffnung.

    Sophie Alberti

  39. Man soll an keinem Kranken verzagen, dieweil er noch Atem holt.

  40. Es liegt eine wunderbare Heilkraft in der Natur. Oft gibt der Anblick eines schönen Abendhimmels, der Duft einer Blume, der bedrückten Seele Hoffnung und Lebensmut zurück.

    Sophie Alberti

  41. Denn Liebe, sagt man, ist nur Hoffen und wird, gewährt, vom Tod betroffen.

    Carl Leberecht Immermann

  42. Es ist nur eine wahre Religion, aber es kann vielerlei Arten des Glaubens geben.

    Immanuel Kant

  43. Nur in der Träne des Schmerzes spiegelt sich der Regenbogen einer besseren Welt.

    Christian Friedrich Hebbel

  44. Dem Armen ist nicht mehr gegeben als gute Hoffnung, übles Leben

    Bernhard Freidank

  45. Gutes von sich selber aus tun, das heißt Religion.

    Martin Opitz

  46. Ich habe einen Platz in Gottes Plan, auf Gottes Erde, den keiner anderer hat.

    John Henry Newman

  47. Glauben können ist die größte Kraft.

    Nikolaus von Kues

  48. Die Hoffnung freuet manchen Mann, der Herzensfreude nie gewann.

    Bernhard Freidank

  49. Das Alter ist nicht trübe, weil darin unsere Freuden, sondern weil unsere Hoffnungen aufhören

    Jean Paul

  50. Wer von den ungewissen Ereignissen der Zukunft nichts erhofft und nichts befürchtet, ist wahrhaft klug.

    Anatole France

  51. Den Nächsten lieben heißt Gott in seinem Bilde lieben.

    Nikolaus von Kues

  52. Zu hoffen und zu handeln - das ist unsere Pflicht im Unglück.

    Boris Pasternak

  53. Entzünde ein Licht, baue die Brücke Hoffnung. Niemand tut es für dich.

    Else Pannek

  54. Unverhofft wird dereinst die glückliche Stunde dir kommen

    Horaz

  55. Eine Religion, wie immer sie auch beschaffen sein möge, wird sich vor der Lächerlichkeit immer durch 'gute Werke' retten.

    Henry de Montherlant

  56. Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?

    Friedrich Nietzsche

  57. Das einzige, was Gott davon abhält, noch eine Sintflut zu senden, ist die Tatsache, dass die erste nutzlos war

    Nicolas Chamfort

  58. Die Selbstzufriedenheit ist in Wahrheit das Größte, was man erhoffen kann.

    Baruch de Spinoza

  59. Gott leitet seine Kinder, die er auserwählt hat, wunderliche Wege.

    Mechthild von Magdeburg

  60. Die Hoffnung ist die Blüte des Wunsches, der Glaube die Frucht der Gewissheit.

    Honoré de Balzac