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Man soll an keinem Kranken verzagen, dieweil er noch Atem holt

Spruchbild: Man soll an keinem Kranken verzagen, dieweil er noch Atem holt.

Man soll an keinem Kranken verzagen, dieweil er noch Atem holt.

Bedeutung

Dieses deutsche Sprichwort formuliert eine tröstliche und pragmatische Haltung gegenüber Krankheit und Tod: Solange ein Kranker noch atmet, ist Hoffnung berechtigt. Das Verzagen – also die vorzeitige Aufgabe der Hoffnung – wird als falsch und verfrüht bezeichnet. Das Sprichwort gehört zur volksfrömmigen Tradition, die Leben als zähes Ringen begreift und Durchhaltewillen honoriert. Es ermutigt Pflegende, Ärzte und Angehörige, nicht aufzugeben, solange Lebenszeichen vorhanden sind.

Verwendung

Passend für volkskundliche Spruchsammlungen sowie Texte über Hoffnung, Krankheit und den Lebenswillen. Auch geeignet als Trostwort in persönlichen Botschaften oder Reden über Durchhaltebereitschaft, Pflege und die Überzeugung, dass Hoffnung bis zum letzten Atemzug berechtigt ist. Für volkskundliche Sammlungen oder Trosttexte über Krankheit bietet dieses Sprichwort einen einprägsamen Beitrag über die Berechtigung der Hoffnung bis zum letzten Moment.

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Quadratisches Spruchbild: Man soll an keinem Kranken verzagen, dieweil er noch Atem holt.

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