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Sprüche über Hoffnung

699 Sprüche — Seite 7

Wenn Gewissheit fehlt und Dunkelheit übermächtig scheint, bleibt oft nur die Hoffnung als leise, aber tragende Kraft. Sie verspricht nicht, dass alles leicht wird, doch sie bewahrt den Menschen davor, innerlich aufzugeben. Deshalb gehört dieses Thema zu den tiefsten Quellen von Trost und Widerstandsfähigkeit.

Ihre Stärke liegt gerade darin, dass sie auch ohne Beweis weiterwirkt und Zukunft denkbar hält. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen Hoffnung nicht als blinden Optimismus, sondern als innere Haltung, die selbst in schweren Zeiten Richtung, Würde und ein Morgen bewahren kann.

  1. Wer glaubt, ist entbunden. Wer nicht glaubt, ist gebunden.

    Ulrich Zwingli

  2. Erinnerung, Sehnsucht, Hoffnung sind die Begleiter der ersten Frühlingsboten, und Sehnsucht beglückt oft mehr als Besitz.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  3. Du erleuchtest alles gar, was jetzt ist und kommt und war. Voller Pracht wird die Nacht, weil dein Glanz sie angelacht.

    Angelus Silesius

  4. Jedes Kind ist ein Zeichen der Hoffnung für diese Welt.

  5. Jeder neue Tag ist eine neue Chance, sich zu finden, in sich fündig zu werden, aus sich heraus zu geben

  6. Der Tod ist das Tor zum Leben.

  7. Lass dir dein Glauben von niemanden rauben. Lass dir dein Lieben von keinem trüben. Halte stets offen dein Herze dem Hoffen.

  8. Sonnenschein erhelle deine Tage, vertreibe stets Kummer und Klage. Regen wasche dein Herze rein mit vielend tausend Tröpfelein. Wind wehe dich hinein ins Glück und eines Tags zu mir zurück!

  9. Ich lenke meine Gedanken himmelwärts und hoffe, dass mir ein Engel entgegen kommt.

  10. Fasse deinen Mut zusammen! Es ist kein Elend in der Welt von beständiger Dauer.

    Adolph Freiherr von Knigge

  11. Die Jugend hat Heimweh nach der Zukunft.

    Jean-Paul Sartre

  12. Der Mensch verzweifelt leicht, aber im Hoffen ist er doch noch größer.

    Theodor Fontane

  13. In düsterer Nacht macht auch das kleinste Glühwürmchen helle Freude.

  14. Das ist ein Leben! Man verbringt es hoffend, um es mit einem Tode zu beschließen, an den man wieder Hoffnungen knüpft.

    Voltaire

  15. Eigentlich solle ich mich schämen, Gott mit meiner Person zu behelligen. Aber seltsam, ich fühle, dass sich Gott mit mir beschäftigt.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  16. Da mir mein Sein so unbekannt, so steht es wohl in Gottes Hand, die führet mich so aus wie ein, so darf ich wohl getröstet sein.

    Ludwig Thoma

  17. Aller Anfang erfüllt das Herz mit Hoffnung.

  18. Gelübde beginnen, wenn die Hoffnung tot ist.

    Leonardo da Vinci

  19. Das Weib erzieht ein Bäumchen um der Blüten willen, der Mann hofft auf Früchte

    August von Kotzebue

  20. Ich weiß nicht, wohin Gott mich führt, aber ich weiß, dass er mich führt.

    Gorch Fock

  21. Es gibt zwei Arten von Christen: Den Nachfolger Jesu, und dann die billigere Ausgabe davon, den Bewunderer Jesu.

    Sören Kierkegaard

  22. Im Licht des Glaubens bin ich stark, standhaft und beharrlich. Im Licht des Glaubens hoffe ich. Das läßt mich nicht schwach werden auf meinem Lebensweg.

    Katharina von Siena

  23. Die Hälfte der Menschheit ist immer unglücklich, weil sie das nicht bekommen kann, womit die andere Hälfte unglücklich ist.

  24. Das Jahr ist nun zu Ende, doch Deine Liebe nicht; noch segnen Deine Hände, noch scheint Dein Gnadenlicht.

  25. Es ist ein frommer Wunsch aller Väter, das, was ihnen selbst abgegangen, an den Söhnen realisiert zu sehen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  26. Es gibt eine Vollkommenheit tief inmitten alles Unzulänglichen. Es gibt eine Stille, tief inmitten aller Ratlosigkeit. Es gibt ein Ziel, tief inmitten aller weltlichen Sorgen und Nöte.

    Buddha

  27. Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.

    Voltaire

  28. Mögest du erkennen, dass die Gestalt deiner Seele einzigartig ist, dass hier ein besonderes Schicksal beschieden ist, dass sich hinter der Fassade deines Lebens etwas Schönes, Gutes und Ewiges er …

  29. Stösst du einmal an Grenzen, so sollen sie nicht das Ende deiner Träume bedeuten. Mögest du eine offene Tür finden, durch die du hindurchgehen kannst.

  30. Deinen Gläubigen, o Herr, wird das Leben nicht genommen, es wird nur neu gestaltet.

  31. Es sind nicht die Vollkommenen, sondern die Unvollkommenen, welche der Liebe bedürfen. Wurde einem eine Wunde zugefügt, sei es durch die eigene oder die fremde Hand, dann sollte die Liebe herannahen …

    Oscar Wilde

  32. "Ich hatte mich so gefreut!", sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast dich gefreut, ist das denn gar nichts?

    Marie von Ebner-Eschenbach

  33. Oh Schwesterherz, ich schreibe fein, in dein Poesiealbum mich ein. Auch wenn wir uns mal zoffen und streiten, du hast auch deine guten Seiten! Ich hoffe, wenn die Jahre vergehen, wir immer noch …

  34. Der Wissende weiß, daß er glauben muß.

    Friedrich Dürrenmatt

  35. Ich bin die Heimat durchzogen, und ich habe sie reicher gefunden, als ich zu hoffen gewagt hatte.

    Theodor Fontane

  36. Das Unerwartete zu erwarten, verrät einen durchaus modernen Geist.

    Oscar Wilde

  37. Harre, hoffe. Nicht vergebens zählest du der Stunden Schlag: Wechsel ist das Los des Lebens, und - es kommt ein andrer Tag.

    Theodor Fontane

  38. Nur durch die Hoffnung bleibt alles bereit, immer wieder neu zu beginnen.

    Charles Péguy

  39. Herr, lasse uns niemals glauben, wir könnten alleine bestehen und bedüften deiner nicht.

    John Donne

  40. Schwach ist die Liebe, die mit dem Schwinden der Hoffnung selber schwindet oder gar erlischt.

    Bernhard von Clairvaux

  41. Es ist nicht schlecht, seinem Nachbarn Gefälligkeiten zu erweisen, aber töricht, selber solche zu erheischen.

    Emil Gött

  42. Wer seinen Glauben mit Gründen verteidigt, kann mit Gründen widerlegt werden.

    Rupert Johann Hammerling

  43. Der Christus der Liebe, voll der Gnade des Vaters, möge mich heute bei der Arbeit zum Guten anleiten - wo ich auch bin.

  44. Möge dich dein Schutzengel auf allen Wegen begleiten und dir dort, wo er dir nicht folgen kann, einen deftigen Knotenstock in die Hand geben.

  45. Das Gelobte Land liegt immer jenseits der Berge.

    Washington Irving

  46. Weihnachten Markt und Straßen stehn verlassen, still erleuchtet jedes Haus, sinnend geh ich durch die Gassen, alles sieht so festlich aus. An den Fenstern haben Frauen buntes Spielzeug fromm …

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  47. Männer, die in Stiefeln zu sterben hoffen, verunglücken gar zu oft in Pantoffeln.

  48. Ein Jahr ist nichts,wenn man`s, verputzt, ein Jahr ist viel,wenn man es nutzt. Ein Jahr ist nichts, wenn man`s verflucht, ein Jahr ist viel, wenn man es ganz durchdacht. Ein leeres Jahr ist Wahn,e …

  49. Ein glückseliges Leben ist der Genuss der Gegenwart; das ewige Leben ist die Hoffnung der Zukunft.

    Ambrosius

  50. Die Einheit Europas war ein Traum weniger. Sie wurde eine Hoffnung für viele. Sie ist heute eine Notwendigkeit für alle.

    Konrad Adenauer

  51. Wo das Leid ist, da kommen leicht auch die Liebe und der Glaube.

    Peter Rosegger

  52. Oft nach einem Tag, oft schon nach einer Stunde belächelst du den Schmerz und fühlst nicht mehr die Wunde.

    Friedrich Rückert

  53. Möge dein Weg dir freundlich entgegenkommen, möge der Wind dir den Rücken stärken. Möge die Sonne dein Gesicht erhellen und der Regen um dich her die Felder tränken. Und bis wir beide, du und ich, …

  54. Wir hoffen immer, und in allen Dingen ist besser hoffen als verzweifeln.

    Johann Wolfgang von Goethe

  55. Auf den Enkel blickt man voll Hoffnung.

    Charles-Louis de Secondat

  56. Anfangs willst du fast verzagen, und du denkst, du trägst es nie; und du wirst es doch ertragen, aber mit zerschundnem Knie.

  57. Wofür ein Mensch auch beten mag - er betet um Wunder

    Iwan Turgenjew

  58. Du bist die Sonne, die nicht untergeht; du bist der Mond, der stets am Himmel steht; du bist der Stern, der wenn die anderen dunkeln noch überstrahlt den Tag mit seinem Funkeln; du bist das sonne …

    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  59. Gelübde beginnen, wenn die Hoffnung tot ist

    Leonardo da Vinci

  60. Ob du arm bist oder reich, ob du schwarz bist oder weiß, niemals soll uns etwas trennen, wir werden uns immer Freunde nennen.