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Sprüche über Hoffnung

699 Sprüche — Seite 6

Wenn Gewissheit fehlt und Dunkelheit übermächtig scheint, bleibt oft nur die Hoffnung als leise, aber tragende Kraft. Sie verspricht nicht, dass alles leicht wird, doch sie bewahrt den Menschen davor, innerlich aufzugeben. Deshalb gehört dieses Thema zu den tiefsten Quellen von Trost und Widerstandsfähigkeit.

Ihre Stärke liegt gerade darin, dass sie auch ohne Beweis weiterwirkt und Zukunft denkbar hält. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen Hoffnung nicht als blinden Optimismus, sondern als innere Haltung, die selbst in schweren Zeiten Richtung, Würde und ein Morgen bewahren kann.

  1. Unser Wunsch ist wohl bedacht: Für das sei immer frei und offen, was das Leben sinnvoll macht: zu lieben, zu glauben und zu hoffen! Drei Engel mögen dich begleiten für deine ganze Lebenszeit. Die En …

  2. Ein vollständiger Atheist steht auf der vorletzten Stufe zum vollständigsten Glauben

    Fjodor M. Dostojewski

  3. Glaube und Liebe und Hoffnung sollen nie aus meinem Herzen weichen. Dann gehe ich, wohin es soll, und werde gewiss am Ende sagen: Ich habe gelebt!

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  4. Wenn unsere Tage verdunkelt sind und unsere Nächte finsterer als tausend Mitternächte, so wollen wir stets daran denken, dass es in der Welt eine große, segnende Macht gibt.

    Martin Luther King

  5. Das wachsende Gefühl für Moral bei Frauen macht Ehen zu einer so hoffnungslosen, einseitigen Einrichtung.

    Oscar Wilde

  6. Ein Mensch, der Gott gehorcht, erwählt das beste Teil; ein Mensch, der Gott verlässt, verlässt sein eignes Heil.

    Christian Fürchtegott Gellert

  7. Wo nichts mehr helfen kann, da ruft man Pfaffen! Und das ganz folgerecht. Denn niemand hilft so wenig als ein Pfaffe.

    Christian Dietrich Grabbe

  8. Gebt euch nicht mit Kleinem zufrieden, Gott erwartet Großes!

    Katharina von Siena

  9. Menschengemeinschaften haben, genau wie Einzelmenschen, ihre gesunden und kranken Zeiten, ja auch Jugend und Alter, Hoffnung und Verzagtheit.

    John Steinbeck

  10. Denn in der Freundschaft werden alle Gedanken, alle Wünsche, alle Erwartungen ohne Worte geboren und geteilt, mit Freude, die keinen Beifall braucht.

    Khalil Gibran

  11. Nur ausgesprochene Wünsche werden gehört. Und mit Glück erhört. Auf die Erfüllung stummer Wünsche wird man ein Leben lang vergeblich warten.

    Else Pannek

  12. Das Menschenherz ist ein Kirchhof begrabener Hoffnungen.

    Peter Sirius

  13. Möge der Regen an den Fensterscheiben dich nicht von deinen guten Vorsätzen abhalten.

  14. Überlassen wir uns der göttlichen Vorsehung; sie weiß genau das herbeizuführen, was wir brauchen.

    Vinzenz von Paul

  15. Wohl ist es Herbst, doch warte nur ein Weilchen! Der Frühling kommt, der Himmel lacht, es steht die Welt in Veilchen

    Theodor Storm

  16. Wenn du etwas lieb hast, lass es frei. Kommt es zurück, ist es dein. Kommt es nicht zurück, hast du es nie besessen!

  17. Die Hoffnung ist wie ein Sonnenstrahl, der in ein trauriges Herz dringt. Öffne es weit und lass sie hinein.

    Christian Friedrich Hebbel

  18. Heute ballt man nur die Hände, man faltet sie nicht mehr.

    Hermann Ferdinand Freiligrath

  19. Es kommt mir so vor, als ob ich nichts aus mir heraus willkürlich tun kann, als ob ich geführt werde, sanft, wenn ich mich füge, rauh, wenn ich widerstehe.

    Walter Rathenau

  20. Begnüge dich mit nichts, was weniger ist als Gott.

    Maria Ward

  21. Für jede angenehme Erwartung gibt's mindestens drei unangenehme Möglichkeiten.

    Wilhelm Busch

  22. Wer darf sagen, dass er an der Freude verzweifle, so lange noch Arbeiten lohnen und Hoffnungen einschlagen?

    Friedrich von Schiller

  23. Angst kann die Hoffnung aussperren. Der Glaube kann die Tür wieder öffnen.

  24. Das Leid ist die Feuerprobe des Christentums.

    Adolph Kolping

  25. Auf alle Fälle führt die Hoffnung weiter als die Furcht.

    Friedrich Georg Jünger

  26. Dem Tyrannen steht es wohl an, religiöse Ergebung zu predigen, und die, denen er auf Erden kein Plätzchen verstatten will, an den Himmel zu verweisen.

    Johann Gottlieb Fichte

  27. Mögest du nichts in dein Herz aufnehmen, was dir deinen Anteil an der ewigen Seligkeit des Himmels nimmt.

  28. Wir haben vage Hoffnungen, aber klare Befürchtungen.

    Paul Valéry

  29. Das alte Jahr, es geht, und hat so manchen Wunsch gestillt, doch blieb ein Rest. Sind wir doch dankbar dass es fürs Neue was zu wünschen übrig lässt.

  30. Herr, nun ist es genug, nun nimm mich in Deine Hände. Es war so schwer, als ich mich selber trug. Nun trägst Du mich in Liebe ohne Ende.

  31. Klage nicht, dass dir im Leben ward vereitelt manches Hoffen. Hat, was du gefürchtet eben, doch auch meist dich nicht betroffen.

    Friedrich Rückert

  32. Ich wünsche dir die Eigenschaften, die dich das werden lassen, was du bist und immer werden willst - jeden Tag ein wenig mehr

  33. Der Himmel bewahr dich vor Wetter und Wind, und vor angeblichen Freunden, die keine sind.

  34. Der ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem Anfang in Verbindung setzen kann.

    Johann Wolfgang von Goethe

  35. Das wahre Ziel ist nicht, die äußerste Grenze zu erreichen, sondern eine Vollendung, die grenzenlos ist.

    Rabindranath Tagore

  36. Das Problem unserer Kinder ist, dass sie ihre Eltern erst in einem Alter bekommen, in dem es kaum noch Hoffnung gibt, sie noch ändern zu können.

  37. Ich werde Weihnachten in meinem Herzen ehren und versuchen, es das ganze Jahr hindurch aufzuheben.

    Charles John Huffam Dickens

  38. Der eigentliche Kern der Freundschaft: ein Glaube, ein Hoffen, ein gemeinsames Werk! Es liegt eine große Freude darin.

    Annette von Droste-Hülshoff

  39. Mit dem Klagen, mit dem Zagen, wie verdirbst Du's allzuoft; lerne Trübes heiter tragen, und das Glück kommt unverhofft.

  40. Eine Verlobung ist bedingte Verurteilung zu lebenslänglicher Doppelhaft mit vorläufigem Strafaufschub

    August Strindberg

  41. Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen - und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.

    Albert Einstein

  42. Auch Glatzköpfe können eine Glückssträhne haben!

  43. Erwarte nichts von anderen. Es sei denn, du willst deine Zeit damit verbringen, nur zu warten.

    Else Pannek

  44. Unvermutet, wie zumeist, kommt die Tante zugereist. Herzlich hat man sie geküßt, weil sie sehr vermöglich ist.

    Wilhelm Busch

  45. Begräbt im Schnee der Winterwind die Straßen weit und breit, nie wird der Weg, o liebes Kind, zum Glück dir sein verschneit.

  46. Vor dem Tor eines guten Arztes gibt es immer viele Kranke.

  47. Jede Frau hofft, ihren Mann beherrschen zu können, aber für ihren Sohn hofft sie, dass er seine Frau beherrscht.

  48. Zu Sylvester ein gutes Gewissen ist besser als Punsch und gute Bissen.

  49. So oft die Sonne aufgeht erneuert sich mein Hoffen und bleibt, bis sie untergeht, wie eine Blume offen.

    Gottfried Keller

  50. Die Hoffnung ist eine Vorwegnahme erwünschten Glücks.

    Sully Prudhomme

  51. Wenig ist's was ich begehre, und doch steht es mir so fern, aus dem ganzen Sternenheere einen einz'gen lieben Stern!

    Josef Christian von Zedlitz

  52. Gott segne jeden Schritt, den ich mache und segne den Grund unter meinen Füßen.

  53. Der Herr ist nahe allen, die ihn rufen.

  54. Herr, gib ihm die Erfüllung seiner Sehnsucht und vollende sein Leben in dir. Lass ihn dein Angesicht schauen.

  55. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.

  56. Ich hoffe auf den Herrn, es hofft meine Seele, ich warte voll Vertrauen auf sein Wort.

  57. Wir denken selten bei dem Licht an Finsternis, beim Glück an Elend; bei der Zufriedenheit an Schmerz; aber umgekehrt jederzeit.

    Immanuel Kant

  58. Die Hoffnung sieht, was noch nicht ist, aber doch werden wird.

    Charles Péguy

  59. Wer dem Leben vertraut, wird auch in dunklen Stunden Zeichen der Hoffnung sehen.

    Rainer Haak

  60. Tröste dich, die Stunden eilen, und was all dich drücken mag, auch die schlimmste kann nicht weilen und es kommt ein neuer Tag. In dem ewigen Kommen, Schwinden wie der Schmerz liegt auch das Glück …

    Theodor Fontane