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Sprüche über Besitz

707 Sprüche — Seite 2

Was jemand besitzt, sagt nicht automatisch etwas darüber aus, was ihn innerlich trägt. Besitz kann Sicherheit geben, Gewohnheiten ordnen und Wünsche befriedigen, doch er wirft immer auch die Frage auf, ob der Mensch Dinge hat oder längst von ihnen bestimmt wird. Deshalb ist dieses Thema von stiller philosophischer Schärfe.

Sein eigentliches Gewicht liegt im Verhältnis zwischen Haben und Genügen. Die Sprüche zu diesem Thema fragen danach, wie viel Eigentum Freiheit schafft, wo Abhängigkeit beginnt und warum nicht selten das, was man festhalten will, allmählich selbst Besitz über den Menschen gewinnt.

  1. Nimm keinem Menschen die Hoffnung; vielleicht ist sie das letzte, was er hat!

  2. Habgier bedeutet, dass ein Mensch nach etwas trachtet, das er nicht besitzt. Neid hingegen bedeutet, dass er sich über das ärgert, was ein anderer besitzt

    Aristoteles

  3. Hast du Geld, so setz dich nieder, hast du keins, so scher dich wieder.

  4. Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen

    Friedrich Nietzsche

  5. Man will Geld verdienen, um glücklich zu leben, und die ganze Anstrengung, die beste Kraft seines Lebens konzentriert sich auf den Erwerb dieses Geldes. Das Glück wird vergessen, das Mittel wird S …

    Albert Camus

  6. Was Du auf dem Feld Deines Lebens anbaust ist wichtiger als die Größe des Feldes

  7. Geld kann den Teufel in ein Glas bannen.

  8. Hätt' ich dein Geld und du meine Tugend!

  9. Wer sich zwischen den Sternen bewegt, kann über die kostbaren Fussböden der Reichen nur lächeln.

    Seneca

  10. Wer weniger besitzt, wird weniger besessen

    Friedrich Nietzsche

  11. Wenn du am morgen erwachst, denke daran, was für ein köstlicher Schatz es ist, zu leben, zu atmen und sich freuen zu können.

    Mark Aurel

  12. Was dir nichts nützt und ein anderer dringend braucht, das behalte nicht.

  13. Eine gute Ware gelangt kaum in zweite Hand.

  14. Eine Ehe eingehen heißt: Kleine Dinge aufgeben, um große Werte zu besitzen.

  15. Erst die Fremde lehrt uns, was wir an der Heimat besitzen.

    Theodor Fontane

  16. Wie die reichste Bibliothek, wenn ungeordnet, nicht soviel Nutzen schafft wie einen kleine, aber wohlgeordnete, ebenso ist die größte Menge von Kenntnissen, wenn nicht eigenes Denken sie verarbeitet h …

    Arthur Schopenhauer

  17. Die Welt gehört dem, der sie genießt.

    Giacomo Leopardi

  18. Muße ist der schönste Besitz von allen

    Sokrates

  19. Geld: ein Mittel, um alles zu haben bis auf einen aufrichtigen Freund, eine uneigennützige Geliebte und eine gute Gesundheit.

    George Bernard Shaw

  20. Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.

    Konrad Adenauer

  21. Glück ist die Haltestation zwischen zu wenig und zu viel

  22. Es ist nirgendwo untersagt, zu lachen oder sich zu sättigen oder neue Besitztümer mit dem alten, ererbten zu verbinden oder zum Klang der Musik sich zu erfreuen oder Wein zu trinken.

    Johannes Calvin

  23. Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends.

    Winston Churchill

  24. Gottes Schutz scheint uns entbehrlich, solange wir ihn besitzen.

    Antonius von Padua

  25. Einzig um zu Besitz zu kommen bringt sich der Mensch durch Arbeit ins Grab

    Oscar Wilde

  26. Je mehr ein Reicher und ein Aschenbecher ansammeln, desto schmutziger werden sie.

  27. Ich habe drei Schätze, die ich hüte und hege. Der eine ist die Liebe, der zweite ist die Genügsamkeit, der dritte ist die Demut.

    Laotse

  28. Ich sehe überall mehr Streben nach Besitz, der imponiert, als nach Besitz, der unabhängig macht.

    Otto Weiss

  29. Ein andrer halt' auf Geld und Gut; ich liebe Kunst und freien Mut.

    Simon Dach

  30. Hunde haben ein Herrchen oder Frauchen, Katzen haben Personal

  31. Menschen sind wie Grundstücke: Manchmal ist eine Goldader darin, und der Besitzer weiß es nicht.

    Jonathan Swift

  32. Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt.

    Otto von Bismarck

  33. Zeit ist Geld und Geld ist Macht. Doch keiner auf der Welt, das sei stets bedacht, hat’s mit Geld und Macht jemals zu mehr Zeit gebracht.

    Josef Bordat

  34. Die Zukunft gehört keinem

  35. Geld fährt auf hohen Schlitten, Armut muss zu Fuße gehn.

  36. Wer besitzt, der lerne verlieren, wer im Glück ist, lerne Schmerz.

    Friedrich von Schiller

  37. Kapitalbildung muss durch Eigeninteresse angetrieben werden, man kann Vermögen nicht mit Wohlwollen anlocken.

    Walter Bagehot

  38. Es hängt kein Geldsack hundert Jahr vor der Tür, aber auch kein Bettelsack.

  39. ...wenn Du mich nur halb so liebst wie ich Dich, dann freuen Dich auch ein paar Worte. Und wenn sie auch nichts enthalten, als die Versicherung: "Ich habe Dich lieb. Ich kann den Tag nicht erwar …

    Ludwig Thoma

  40. Geld ist ein guter Diener, aber ein schlechter Herr.

    Henry George Bohn

  41. Der Weise legt sich keinen Schatz zurück. Je mehr er gibt, desto mehr hat er.

  42. Die Gedanken eines Menschen sind sein Königreich.

  43. Je mehr du besitzen willst, desto weniger hast du.

    Else Pannek

  44. Nehmen füllt die Hände. Geben füllt das Herz.

    Margarete Seemann

  45. Der Mensch rechnet immer das, was ihm fehlt, dem Schicksal doppelt so hoch an als das, was er besitzt.

    Gottfried Keller

  46. Nicht vom Geben, sondern vom Behalten werden wir krank.

    Antoine de Saint-Exupéry

  47. Eifersucht ist in gewisser Hinsicht gerecht und vernünftig, da sie nur den Besitz wahren will, der unser ist oder zu sein scheint, Neid dagegen ist Eifern über den Besitz anderer.

    François de la Rochefoucauld

  48. Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit

    Martin Luther King

  49. Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.

    Arthur Schopenhauer

  50. Sei besorgt um deinen Namen, denn er begleitet dich treuer als tausend goldene Schätze.

  51. Unter allen Besitzungen der Erde ist die, ein Herz zu haben, die kostbarste.

    Johann Wolfgang von Goethe

  52. Ein Tröpflein Liebe ist mehr wert als ein ganzer Sack voll Gold.

    Friedrich von Bodelschwingh

  53. Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum

  54. Glücklich sind die Menschen, wenn sie haben, was gut für sie ist.

    Sokrates

  55. Der Schmerz ist ein Eigentum, wie das Glück und die Freude.

    Christian Friedrich Hebbel

  56. Wenn du einen einzigen echten Freund hast, hast du mehr als deinen Anteil

    Thomas Fuller

  57. Das Geld wird abgeschafft. Ich kenn´ schon einen, der nichts mehr hat.

    Karl Marx

  58. Um zufrieden zu sein, das heisst über der Not zu stehen, kommt es nicht darauf an, was man hat, sondern darauf, was man ist.

    Jeremias Gotthelf

  59. Nicht der Besitz an materiellen Gütern erhellt die Kinderjahre, sondern die Liebe und Gemütsverfassung der Eltern.

    Rudolf von Tavel

  60. Wir geben dem Hund das, was übrig bleibt an Zeit, Raum und Liebe, doch der Hund gibt uns alles, was er hat