gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Besitz

707 Sprüche — Seite 4

Was jemand besitzt, sagt nicht automatisch etwas darüber aus, was ihn innerlich trägt. Besitz kann Sicherheit geben, Gewohnheiten ordnen und Wünsche befriedigen, doch er wirft immer auch die Frage auf, ob der Mensch Dinge hat oder längst von ihnen bestimmt wird. Deshalb ist dieses Thema von stiller philosophischer Schärfe.

Sein eigentliches Gewicht liegt im Verhältnis zwischen Haben und Genügen. Die Sprüche zu diesem Thema fragen danach, wie viel Eigentum Freiheit schafft, wo Abhängigkeit beginnt und warum nicht selten das, was man festhalten will, allmählich selbst Besitz über den Menschen gewinnt.

  1. Auch eine nur leicht inflationäre Entwicklung ist so etwas wie eine entschädigungslose Enteignung zugunsten der Öffentlichen Hand

    Ludwig Erhard

  2. Die Geiz'gen und die Reichen mag man mit dem Meer vergleichen; Wieviel des Wassers geht zum Meer, doch hätt' es Wassers gern noch mehr.

    Bernhard Freidank

  3. Der Gewöhnlichkeit gehört die Welt. Es tangiert mich aber nicht, solang ich ein Bett und ein Glas Tee habe.

    Theodor Fontane

  4. Es wird keiner arm, als der nicht rechnen kann.

  5. Besser arm in Ehren als reich mit Schanden.

  6. Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht mehr zurück.

    Theodor Fontane

  7. Eine ausgewählte Büchersammlung ist und bleibt der Brautschatz des Geistes und Gemütes

    Karl Julius Weber

  8. Die Liebe, die wir geben, ist die einzige, die wir behalten.

    Elbert Green Hubbard

  9. Wo Sparsamkeit haushält, wächst der Speck am Balken.

  10. Almosen, das von Herzen kommt, dem Geber wie dem Nehmer frommt.

  11. Der Geizige hat keinen, der Verschwender einen unnützen Genuß von dem Seinen.

    Johann Peter Hebel

  12. Wer Geld besitzt, dem drohen Diebe, er schlummert nie in Sicherheit, viel sichrer schläft die Zärtlichkeit bei Aktien der Liebe.

    Anna Luise Karsch

  13. Großen Frieden trennt ein klein Säcklein mit Gold.

  14. Man braucht den Appetit des Armen, um das Vermögen des Reichen zu genießen.

    Antoine de Rivarol

  15. Kaum hat mal einer ein bissel was, gleich gibt es welche, die ärgert das

    Wilhelm Busch

  16. Das Schicksal kann Reichtümer, doch nicht den Geist rauben.

    Seneca

  17. Manchmal muß man Freunde besuchen, um seine Bücher wiederzusehen.

    William Hazlitt

  18. Danke Gott, dass du geben kannst - und nicht davon abhängig bist, was andere dir geben.

  19. Ihr gebt nur wenig, wenn ihr von eurem Besitz gebt. Erst wenn ihr von euch selber gebt, gebt ihr wahrhaft.

    Khalil Gibran

  20. Eine verheiratete Frau darf nicht den Reis von zwei Männern essen.

  21. Wer einen Unterschied zwischen Leib und Seele macht, besitzt keines von beiden.

    Oscar Wilde

  22. Tausend und Abertausend Ströme fließen in das Meer, aber das Meer ist nie voll; und könnte der Mensch Stein zu Gold verwandeln, sein Herz ist nie zufrieden.

  23. Geld ist die Welt und die Welt ist Geld.

  24. Unsere Wünsche sind wie kleine Kinder: Je mehr man ihnen nachgibt, um so anspruchsvoller werden sie

    Christian Morgenstern

  25. Denke daran, dass etwas, was Du nicht bekommst, manchmal eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann.

    Dalai Lama

  26. Neid ist die Angewohnheit, statt der eigenen Glücksgüter die der anderen zu zählen.

    Ernst von Feuchtersleben

  27. Sage nicht, du kennst einen Menschen, bevor du ein Erbe mit ihm geteilt hast.

    Johann Kaspar Lavater

  28. Jeder sehnt sich nun einmal nach dem, was nicht für ihn bestimmt ist.

    Carl Friedrich Paul Ernst

  29. Der Geduldige hat allen Reichtum der Welt.

  30. Der Besitz besitzt. Er macht die Menschen kaum unabhängiger.

    Friedrich Nietzsche

  31. Der Reichtum ist wie der Mist. Angehäuft stinkt er. Über das Land hin verteilt, macht er die Erde fruchtbar.

  32. Für Leute, die nur einen Hammer als Werkzeug haben, ist jedes Problem ein Nagel.

  33. Zeit ist kostbarer als Gold.

  34. Den Wert von Diamanten und Menschen kann man erst ermitteln, wenn man beide aus der Fassung bringt

    Marie von Ebner-Eschenbach

  35. Es ist keine Kunst, ein ehrlicher Mann zu sein, wenn man täglich Suppe, Gemüse und Fleisch zu essen hat.

    Georg Büchner

  36. Der Juristentraum vom Himmel : Alle beanspruchen bei der Auferstehung ihr Vermögen, und jeder versucht, es von seinen Vorvätern wiederzuerlangen.

    Samuel Butler

  37. Wenn wir bewahren wollen, was wir haben, müssen wir vieles ändern

    Johann Wolfgang von Goethe

  38. Die Armut liesse sich rasch beseitigen, wenn sich die Wohlhabenden dadurch bereichern könnten.

    Emanuel Wertheimer

  39. Frauen können Not, nicht aber Wohlstand teilen.

  40. Vermögen und Ehre sind die beiden Dinge, deren Verletzung die Menschen am meisten kränkt.

    Nicolaus Machiavelli

  41. Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinem Reichtum hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.

    Epikur

  42. Man versehe mich mit Luxus, auf alles Notwendige kann ich verzichten.

    Oscar Wilde

  43. Wenn wir glauben, dass der Himmel unsere Heimat ist, dann sollen wir auch unsere Reichtümer dahin schaffen, statt sie hier zurückzuhalten, wo sie uns bei plötzlichem Aufbruch verlorengehen könnten.

    Johannes Calvin

  44. Wer nur um Gewinn kämpft, erntet nichts, wofür es sich lohnt, zu leben.

    Antoine de Saint-Exupéry

  45. Der Reichtum der Zukunft ist nicht Geld und Besitz, sondern Raum und Zeit

  46. Vertrauen ist für alle Unternehmungen das große Betriebskapital, ohne welches kein nützliches Werk auskommen kann

    Albert Schweitzer

  47. Wer jetzt nicht reich ist, da der Sommer geht, wird immer warten und sich nie besitzen.

    Rainer Maria Rilke

  48. Von dem, was man erworben, ist das Beste die Erinnerung, wie man's erworben

    August von Kotzebue

  49. Nicht was der Mensch ist, nur was er tut, ist sein unverlierbares Eigentum.

    Christian Friedrich Hebbel

  50. Glücklich sein hängt nicht davon ab, dass wir bekommen, was wir nicht haben, sondern davon, wie gut wir nutzen, was wir haben.

    Thomas Hardy

  51. Der Wege, sich zu bereichern, sind viele. Sparsamkeit ist einer der besten.

    Francis Bacon

  52. Ich stehe Statistiken etwas skeptisch gegenüber. Denn laut Statistik haben ein Millionär und ein armer Kerl jeder eine halbe Million.

    Franklin D. Roosevelt

  53. Der Mund ist ein kleines Loch, doch er verschlingt Haus und Hof.

  54. Ein Idealist ist ein Mensch, der anderen Menschen dazu verhilft, zu Wohlstand zu gelangen.

    Henry Ford

  55. Aller Besitz ist vom Schicksal geborgt.

    Seneca

  56. Besäße der Mensch Gelassenheit, so wäre ihm fast nichts unmöglich.

  57. Um ein Darlehen zu bekommen, muss man erst beweisen, dass man keines braucht

  58. Über seine Verhältnisse kann man nur leben, wenn man welche hat.

    Max Pallenberg

  59. Das Geld schließt die Hölle auf.

  60. Ehrgeiz ist Habsucht auf Stelzen und maskiert.

    Walter Savage Landor