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Ein Buch, das man liebt

Spruchbild: Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen

Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen

Bedeutung

Nietzsche beschreibt die Liebe zu einem Buch als etwas Besitzergreifendes im besten Sinn. Ein wirklich geliebtes Buch soll nicht nur vorübergehend verfügbar sein, sondern dauerhaft zum eigenen Leben gehören. Dahinter steht die Erfahrung, dass bestimmte Bücher Begleiter, Erinnerungsorte und Denkpartner werden. Der Satz ist weniger praktisch als leidenschaftlich: Wer ein Buch liebt, will es wiederfinden, anstreichen, verleihen vielleicht gerade nicht, und in der Nähe behalten.

Verwendung

Passend für Buchhandlungen, Bibliophile, Literaturgeschenke, Widmungen oder Texte über Lieblingsbücher. Der Spruch eignet sich besonders für Menschen, die Bücher nicht nur als Informationsträger, sondern als persönliche Begleiter verstehen; für Leihbibliotheken wäre er natürlich augenzwinkernd zu lesen und zu rahmen.

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Über Friedrich Nietzsche

Über den Autor

Philosoph · Deutsch · 1844 - 1900

Friedrich Nietzsche (1844–1900) war ein deutscher Philosoph und Philologe, dessen radikal neue Denk- und Schreibweise alle klassischen Disziplinen sprengte und die Lebensphilosophie begründete.

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Mit 24 Jahren wurde er als jüngster je berufener außerordentlicher Professor für klassische Philologie an die Universität Basel berufen, legte den Lehrstuhl jedoch 1879 aus gesundheitlichen Gründen nieder. Fortan lebte er als rastloser Reisender in Italien und der Schweiz. Ab 1889 machten ihn schwere psychische Störungen arbeitsunfähig – seinen eigenen Weltruhm erlebte er nicht mehr bei Bewusstsein.

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