gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Ärger

551 Sprüche — Seite 2

Kaum ein Gefühl flammt so schnell auf und hinterlässt doch oft so lange Schatten wie der Ärger. Er entsteht aus Kränkung, Enttäuschung, Ungeduld oder dem Eindruck, übergangen zu werden, und verrät damit viel über Erwartungen und Empfindlichkeit. Gerade deshalb ist er nicht nur lästig, sondern auch aufschlussreich für das eigene Innenleben.

In ihm zeigt sich, wie schmal der Abstand zwischen verletztem Stolz und berechtigtem Unmut sein kann. Die Sprüche zu diesem Thema geben diesem aufgewühlten Zustand eine prägnante Sprache und erinnern daran, dass Ärger zwar menschlich ist, aber nicht jedes letzte Wort behalten sollte.

  1. Wenn du anfängst, dich denen aufzuopfern, die du liebst, wirst du damit enden, die zu hassen, denen du dich aufgeopfert hast.

    George Bernard Shaw

  2. Eigennutz ist die Klippe, an der jede Freundschaft zerschellt.

    Ludwig Tieck

  3. Zuletzt aber ist es gleichgültig, ob der Herde eine Meinung befohlen wird oder fünf Meinungen gestattet sind- wer von den fünf öffentlichen Meinungen abweicht und beiseite tritt, hat immer die ganze H …

    Friedrich Nietzsche

  4. Habgier bedeutet, dass ein Mensch nach etwas trachtet, das er nicht besitzt. Neid hingegen bedeutet, dass er sich über das ärgert, was ein anderer besitzt

    Aristoteles

  5. Das Schlimme in der Liebe ist, dass Krieg und Frieden ständig wechseln.

    Horaz

  6. Ein Tag voller Sorgen dauert länger als ein Monat Freude

  7. Manchmal kommt's von allen Seiten. Du fragst: Warum? Bist ganz benommen. Doch du solltest nicht vergessen, dass auch wieder andere Tage kommen!

  8. Das beste Gegenmittel gegen den Zorn ist der Aufschub.

    Seneca

  9. Ich ziehe es stets vor, von jedem Menschen das Beste anzunehmen - das erspart viel Verdruß.

    Rudyard Kipling

  10. Hab Sonne im Herzen, ob's stürmt oder schneit, ob der Himmel voll Wolken, die Erde voll Streit. Hab Sonne im Herzen, es komm was mag, das leuchtet voll Licht dir den dunkelsten Tag.

    Cäsar Flaischlen

  11. Die Grausamkeit empört, aber die Dummheit entmutigt.

    Albert Camus

  12. Willst du wissen, was dein Nachbar von dir denkt, so streite mit ihm.

  13. Ein Edelstein wird ohne Reiben nicht blank, eine Mensch ohne Prüfung nicht vollkommen.

  14. Wo Edles und Gemeines sich bekriegen, wird nur zu häufig das Gemeine siegen, weil ihm das schlechteste Mittel nicht zu schlecht ist, sein Ziel der Vorteil nur und nicht das Recht ist.

    Friedrich von Bodenstedt

  15. Fröhlich ist, wer lacht und singt, auch wenn das Leben Sorgen bringt

  16. Wer den Wind sät, wird den Sturm ernten.

  17. Wer sich zu tief in den Dreck rein wagt, der bekommt die Schuhe voll.

  18. Chancen präsentieren sich uns mit Vorliebe in der Maske von Unannehmlichkeiten.

  19. Kein altes Übel ist so groß, dass es nicht von einem neuen übertroffen werden könnte.

    Wilhelm Busch

  20. Wer mit Sorgen einschläft, kann genau so gut mit Hut und Mantel ins Bett gehen.

    Rainer Haak

  21. Wenn Ärger im Menschen ist, so macht er selten das Klügste, sondern gewöhnlich das Dümmste.

    Jeremias Gotthelf

  22. Wer sich ärgert, büßt die Sünden anderer Menschen

    Konrad Adenauer

  23. Widerwärtigkeiten sind Pillen, die man schlucken muss und nicht kauen.

    Georg Christoph Lichtenberg

  24. Das Wort verwundet leichter als es heilt

    Johann Wolfgang von Goethe

  25. Bricht ein Ring, so bricht die ganze Kette.

  26. Wollen dich die Pechsträhnen nicht verlassen, dann dreh den Spieß um und verlass selbst die Pechsträhnen.

    Christa Schyboll

  27. Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen.

    Victor-Marie Hugo

  28. Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst

    Voltaire

  29. Es gibt keinen Menschen ohne Kummer. Gibt es einen solchen, dann ist er kein Mensch.

  30. Geht der Chef mit einem auffallenden Mangel an Mimik durch die Flure, braucht man keine psychologische Hochbegabung um schnell zu ahnen, dass man sich am besten unsichtbar macht.

    Christa Schyboll

  31. Es ist menschlich, verärgert zu sein, aber es ist nicht recht, in diesem Ärger zu beharren.

    Vincent van Gogh

  32. Es hat keinen Sinn, Sorgen im Alkohol ertränken zu wollen, denn Sorgen sind gute Schwimmer.

    Robert Musil

  33. Wer schlecken will, was ihm gefällt, der kommt nicht ohne Schmutz und Schwärze hinaus aus dieser bösen Welt.

    Wilhelm Busch

  34. Ach, so lange Haß und Liebe, Furcht und Gier auf Erden schalten, werden sich der Menschheit Lose ähnlich oder gleich gestalten.

    Friedrich Wilhelm Weber

  35. Man flieht nicht, weil man Angst hat, sondern man hat Angst, weil man flieht.

    William James

  36. Die Zunge stiftet manchen Streit, entzündet heft’gen Hass und Neid. Was wir Übles je vernommen, ist von der Zunge meist gekommen.

    Bernhard Freidank

  37. Vergiss Kränkungen - aber vergiss Freundlichkeiten nie

  38. Der ärgste Feind ist in uns selber

  39. Es wäre dumm, sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum.

    Mark Aurel

  40. Liebe macht blind, aber nicht taub - daran ist schon manche hoffnungsvolle Beziehung gescheitert

    George Bernard Shaw

  41. Wem Mutter Natur ein Gärtchen gibt und Rosen, dem gibt sie auch Raupen und Blattläuse, damit er's verlernt, sich über Kleinigkeiten zu entrüsten.

    Wilhelm Busch

  42. Ich hasse die Frauen, weil sie immer wissen wo die Sachen sind, die man sucht.

    James Thurber

  43. Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können.

    Gilbert Keith Chesterton

  44. Nur der Unwissende wird böse. Der Weise versteht.

  45. Wer sich über Kritik ärgert, gibt zu, dass sie verdient war.

    Tacitus

  46. Ein kleines Geschenk bringt Freude ins Haus und treibt die Gewitterwolken hinaus.

  47. Sorgen soll man nicht mit ins Bett nehmen.

    Ovid

  48. Der eine fährt Mist, der andre spazieren; das kann ja zu nichts Gutem führen ...

    Wilhelm Busch

  49. Wenn ein Feind dir Böses angetan hat, schenke jedem seiner Kinder eine Trompete

  50. Wer Dir als Freund nichts nützen kann, kann allemal als Feind Dir schaden.

    Christian Fürchtegott Gellert

  51. Von daher rühren auch die meisten Streitigkeiten, indem die Menschen ihre Gedanken nicht richtig darstellen oder die Gedanken des andern falsch deuten.

    Baruch de Spinoza

  52. Alles wird uns heimgezahlt, wenn auch nicht von denen, welchen wir geborgt haben.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  53. Bemüh dich nur und sei hübsch froh, der Ärger kommt schon sowieso.

    Wilhelm Busch

  54. Die Faulen und die Dreisten schreien am meisten

  55. Vorurteile und all die Gemeinheiten und Widrigkeiten des Alltags sind notwendig, denn sie werden zu guter Letzt zu irgend etwas Brauchbarem verarbeitet wie der Dünger zu fruchtbarem Humus.

    Anton Tschechow

  56. Fühlst du dich von jemandem beleidigt; so stellst du dich geistig unter ihn.

  57. Neid: der Ärger über den Mangel an Gelegenheit zur Schadenfreude

    Ambrose Bierce

  58. Gott bewahre uns vor einem bösen Nachbarn und einem Anfänger im Geigenspiel.

  59. Einen falschen Eid müssen die Kinder im dritten Geschlecht noch büßen.

  60. Alles Unglück kommt durch den Mund