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Man flieht nicht, weil man Angst hat

Spruchbild: Man flieht nicht, weil man Angst hat, sondern man hat Angst, weil man flieht.

Man flieht nicht, weil man Angst hat, sondern man hat Angst, weil man flieht.

Bedeutung

William James kehrt die übliche Vorstellung von Angst um. Nicht Angst führt zur Flucht, sondern die Flucht verstärkt oder erzeugt Angst. Dahinter steht ein psychologischer Gedanke: Gefühle und Handlungen beeinflussen sich gegenseitig, der Körper prägt das Erleben mit. Wer einer Situation ausweicht, bestätigt sich selbst ihre Bedrohlichkeit. Der Spruch ermutigt nicht zu blindem Wagemut, sondern zu der Einsicht, dass mutiges Verhalten innere Zustände verändern kann.

Verwendung

Passend für Texte über Mut, Angstbewältigung, Prüfungen, Therapie oder persönliche Entwicklung. Der Ton ist psychologisch und anregend, geeignet für Coaching, Seminare, Tagebuchimpulse oder Nachrichten an Menschen, die Vermeidung durch kleine Schritte überwinden wollen. Auch für kurze redaktionelle Begleittexte geeignet, wenn Anlass, Publikum, Medium und Ton sorgfältig zusammenpassen.

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Über William James

Über den Autor

Philosoph · US-Amerikanisch · 1842 - 1910

William James (1842–1910) begründete die wissenschaftliche Psychologie in den USA und gehört zu den zentralen Denkern des philosophischen Pragmatismus.

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Von 1876 bis 1907 lehrte James Psychologie und Philosophie an der Harvard University. Darüber hinaus setzte er sich entschieden für die Great-Man-Theorie ein, die außergewöhnlichen Einzelpersönlichkeiten eine tragende Rolle im Lauf der Geschichte zuschreibt.

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Quadratisches Spruchbild: Man flieht nicht, weil man Angst hat, sondern man hat Angst, weil man flieht.

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