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Ich hasse die Frauen

Spruchbild: Ich hasse die Frauen,  weil sie immer wissen wo die Sachen sind,  die man sucht.

Ich hasse die Frauen, weil sie immer wissen wo die Sachen sind, die man sucht.

Bedeutung

James Thurber, bekannt für seinen scharfsinnigen und witzigen Blick auf die Alltagsabsurdität, spielt hier mit dem Klischee der stets ordnenden, wissenden Frau und des suchenden, hilflos umherirrenden Mannes. Das verwendete Wort "hassen" ist natürlich bewusste Übertreibung für komische Wirkung – der eigentliche Witz liegt gerade darin, dass Kompetenz und Überlegenheit des anderen als Ärgernis dargestellt werden. Es ist gutmütiger, selbstironischer Humor über Geschlechterrollen. Zugleich spiegelt die Pointe ein historisches Rollenbild, das heute nur mit klar erkennbarem Humor unproblematisch wirkt.

Verwendung

Gut für humorvolle Glückwunschkarten zwischen Paaren, für Kabaretttexte oder heitere Partyansprachen. Passt auf Postkarten, in Witzsammlungen und als Einstieg in Kolumnen über das alltägliche Zusammenleben. Am besten in Kontexten, in denen Ironie und Selbstironie sicher verstanden werden. Der Spruch sollte erkennbar ironisch verwendet werden, damit die Geschlechterpointe leicht und nicht abwertend wirkt.

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Über James Thurber

Über den Autor

Schriftsteller · US-Amerikanisch · 1894 - 1961

James Thurber (1894–1961) schrieb Kurzgeschichten und Karikaturen für den „New Yorker“ und formte den modernen US-Humor mit.

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Seine oft beiläufig wirkenden Texte zeigen Eheleben, männliche Unsicherheit und absurde Alltagslogik in knapper Form. Thurbers Sehschwäche prägte seine Arbeitsweise und die charakteristisch einfachen Linien seiner Zeichnungen. Berühmt blieb auch „The Secret Life of Walter Mitty“.

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