
Wo Edles und Gemeines sich bekriegen, wird nur zu häufig das Gemeine siegen, weil ihm das schlechteste Mittel nicht zu schlecht ist, sein Ziel der Vorteil nur und nicht das Recht ist.
Bedeutung
Friedrich von Bodenstedt formuliert eine bittere Beobachtung über die Dynamik von Edlem und Gemeinheit: Das Gemeine siegt zu häufig, weil es keine Mittel scheut und seinen Vorteil über das Recht stellt. Es ist eine nüchterne Analyse des moralischen Kräfteverhältnisses: Das Edle kämpft mit ethischen Einschränkungen; das Gemeine hat diese nicht. Das Zitat ist kein Aufruf zur Resignation, sondern ein ehrliches Erkennen der Schwierigkeit, gegen Rücksichtslosigkeit moralisch zu bestehen.
Verwendung
Passt in Texte über Moral, Machtdynamiken oder die Schwierigkeit, mit ethischen Mitteln gegen unethisches Handeln zu bestehen. Geeignet für Essays über politische Philosophie, Gerechtigkeit oder Bodenstedts Werk. Auch gut in Texten über das Verhältnis von Moral und Macht im gesellschaftlichen Leben.
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Über Friedrich von Bodenstedt
Über den Autor
Schriftsteller · Deutsch · 1819 - 1892
Friedrich von Bodenstedt (1819–1892) war ein deutscher Schriftsteller und Theaterintendant, geboren in Peine, gestorben in Wiesbaden.
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Friedrich von Bodenstedt steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Friedrich von Bodenstedt wird häufig als deutscher Schriftsteller eingeordnet. Friedrich von Bodenstedt war als deutscher schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Friedrich von Bodenstedt wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.
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