gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Ärger

551 Sprüche — Seite 7

Kaum ein Gefühl flammt so schnell auf und hinterlässt doch oft so lange Schatten wie der Ärger. Er entsteht aus Kränkung, Enttäuschung, Ungeduld oder dem Eindruck, übergangen zu werden, und verrät damit viel über Erwartungen und Empfindlichkeit. Gerade deshalb ist er nicht nur lästig, sondern auch aufschlussreich für das eigene Innenleben.

In ihm zeigt sich, wie schmal der Abstand zwischen verletztem Stolz und berechtigtem Unmut sein kann. Die Sprüche zu diesem Thema geben diesem aufgewühlten Zustand eine prägnante Sprache und erinnern daran, dass Ärger zwar menschlich ist, aber nicht jedes letzte Wort behalten sollte.

  1. Wenn du dem Feind die Hand nicht abkacken kannst, musst du sie ihm schütteln.

  2. Man muss jedem Hindernis Geduld, Beharrlichkeit und eine sanfte Stimme entgegenstellen.

    Thomas Jefferson

  3. Die Freude flieht auf allen Wegen; der Ärger kommt uns gern entgegen.

    Wilhelm Busch

  4. Wahrheit und Recht lassen sich wohl drücken, niemals jedoch unterdrücken.

  5. Wer schnell arm werden will, der prozessiere und baue viel.

  6. Wenn Ärger, Not und Kummer und Sorgen dich bedrängen: Kopf hoch! Nur Fledermäuse lassen sich hängen.

  7. Wer krank ist, den ärgert die Fliege an der Wand.

  8. Wer Zinnober gebraucht, färbt sich rot, wer Tusche nimmt, färbt sich schwarz.

  9. Zu weit zu gehen ist genau so schlecht wie nicht weit genug zu gehen.

  10. Zürnt Dein Freund mit Dir, so verschaff ihm Gelegenheit, Dir einen großen Gefallen zu erweisen. Darüber muß sein Herz zerfließen, und er wird Dich wieder lieben.

    Jean Paul

  11. Und wenn sie alle dich verschrei'n, so wickle in dich selbst dich ein.

    Matthias Claudius

  12. Was nicht besser wird, bleibt nicht gut.

  13. Dem Feinde mit Gift nachstellen ist auch unehrlich

  14. Wodurch sich dieser und jener Konflikt sehr in die Länge zieht: durch gegenseitige Zugeständnisse.

    Otto Weiss

  15. Wer zu weit voraussehen will, sieht oft falsch.

  16. Jeder Mensch ist, wie alle, unvollkommen in allem, aber dennoch in irgendeiner Hinsicht vollkommener als in anderer; und so stellt er diese Vollkommenheiten den anderen Menschen gegenüber als Forderu …

    Leo Tolstoi

  17. Pechvögel sind die einzige nicht aussterbende Vogelart

  18. Eine Sache, welche vielen gehört, wird schlechter verwaltet als eine Sache, die einem Einzelnen gehört

    Aristoteles

  19. Es ist ein Brauch von Alters her: Wer Sorgen hat, hat auch Likör

    Wilhelm Busch

  20. Das Schlüsselloch wird leicht vermißt, wenn man es sucht, wo es nicht ist.

    Wilhelm Busch

  21. Man soll, wenn einen der Zorn übermannt, höflich bleiben

    Otto von Bismarck

  22. Ein Gerücht fliegt auch ohne Flügel

  23. Unvorsichtigkeit ist eine hervorragende Eigenschaft derjenigen Menschen, welche morgen genau wissen, was sie heute zu tun haben.

    Wilhelm Busch

  24. Schimpfe nicht auf den Spiegel, wenn du mit einem Makel geboren bist.

  25. Fluche einem Nachbarn, und du gräbst zwei Gräber.

  26. Der beste Advokat ist der schlimmste Nachbar

  27. Einen Satz trag´ in den Ohren: Wer sich aufregt, hat verloren.

    Karl-Heinz Söhler

  28. Die Wunde von eines Messers Schneide heilt, aber der Hass, den böse Worte schlugen, stirbt nicht ab.

  29. Wenn ich aufhören werde, mich zu entrüsten, werde ich zu altern begonnen haben.

    André Gide

  30. Der Mutmensch kennt den Zorn, der Furchtmensch die Wut und den Ärger

    Walter Rathenau

  31. Ein Schiff, auf dem sich zwei Kapitäne befinden, geht unter.

  32. Zehn Späße bringen dir hundert Feinde ein.

    Laurence Sterne

  33. Einem Arzt, der nichts verschreibt, zürnen die Kranken. Sie glauben, sie seien von ihm aufgegeben.

    Epiktet

  34. Warum sie doch zu Schutz und Trutz die Tonart stets verschärfen? Nicht formen lässt sich jeder Schmutz, doch jeder lässt sich werfen.

    Ludwig Anton Salomon Fulda

  35. Sei dessen eingedenk, dass zwischen einem Verrückten und einem, der vor Zorn rast, kein größerer Unterschied besteht als zwischen einer vorübergehenden und einer dauernden Tollheit.

    Erasmus von Rotterdam

  36. Katze: weicher, unzerstörbarer Automat, von der Natur erschaffen, damit wir danach treten können, wenn in der Familie etwas schiefgeht.

    Ambrose Bierce

  37. Wo leer zur Essenszeit im Hause sind die Töpfe, die werfen Mann und Frau einander an die Köpfe.

    Friedrich Rückert

  38. Die Bosheit war sein Hauptpläsier, drum - spricht die Tante - hängt er hier!!

    Wilhelm Busch

  39. Jede einem Menschen zugefügte Beleidigung, geleichgültig, welcher Rasse er angehört, ist eine Herabwürdigung der ganzen Menschheit.

    Albert Camus

  40. Mit kleinen Jungen und Journalisten soll man vorsichtig sein. Die schmeißen immer noch einen Stein hinterher.

    Konrad Adenauer

  41. Hast du Kummer, Liebesschmerz, drück 'nen Maßkrug Bier ans Herz.

  42. Zank ist der Rauch der Liebe.

    Ludwig Börne

  43. Übt Vorsicht, Menschen, dass nicht Unheil stiften vorschnelle Urteilssprüche

    Dante Alighieri

  44. Geh zu Bett mit deinem Ärger, dann wird dich am Morgen die Reue nicht quälen.

  45. Der große Mann braucht überall viel Boden, und mehrere, zu nah gepflanzt, zerschlagen sich nur die Äste.

    Gotthold Ephraim Lessing

  46. In der Sauna verraucht der Zorn, und die Galle trocknet aus.

  47. Zerre deine Gedanken weg von deinen Sorgen, an den Ohren, den Füßen oder auf sonst eine Art, die dir recht ist. Das ist das Gesündeste, was ein Körper tun kann.

    Mark Twain

  48. Geduld und Zähigkeit helfen uns in schlimmen Tagen viel mehr, als Kraft und Raserei.

    Jean de La Fontaine

  49. Die Liebe ist ein Wunder, das immer wieder möglich, das Böse eine Tatsache, die immer vorhanden ist.

    Friedrich Dürrenmatt

  50. Ein Scherz, ein lachend Wort entscheidet oft die größten Sachen treffender und besser als Ernst und Schärfe

    Horaz

  51. Ach, meine Lieben! Wie oft im Leben wirft uns das Schicksal seinen tragischen Hut vor die Füße, und wir mögen tun, was wir wollen, Verdruß gibt's doch

    Wilhelm Busch

  52. Wenn du auf schlechtes Wetter fluchst, verzerrst noch wütend dein Gesicht, bedenke - was du auch versuchst: Das Wetter int'ressiert es nicht

    Karl-Heinz Söhler

  53. Es ist schwer den harten Stein böser Worte glatt zu schleifen.

  54. Bring' unrecht Gut mir nicht ins Haus, es treibt den Segen sonst hinaus.

  55. Mutterflüche kleben nicht, und Vaters Zorn schwärt nicht.

  56. Jede Gesellschaft hat die Schurken, die sie verdient.

    Albert Camus

  57. Wenn du besonders ärgerlich und wütend bist, erinnere dich, dass das menschliche Leben nur einen Augenblick währt.

    Mark Aurel

  58. Wer im Leben selbst kein Ziel hat, kann wenigstens das Vorankommen der anderen stören.

    Benjamin Franklin

  59. Zum Vorwärtskommen gehört Unangenehmes; wenn du höher hinauf willst als die große Menge, so mache dich zum Leiden bereit.

    Carl Hilty

  60. Die Schwierigkeiten scheinen nur da zu sein, um überwunden zu werden.

    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben