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Allgemein Sprüche

367 Sprüche — Seite 2

  1. Und kommt es dir zuweilen vor, als ächze schwer dein Lebenskarren: Öl rasch die Räder mit Humor, dann hört er wieder auf zu knarren.

  2. Gehe Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterläßt!

  3. Glück kann das Abendläuten, das Ruhen nach schwerem Tagwerk bedeuten. Glück läßt sich nicht erjagen, erfragen, Glück muss man tief im Innern tragen, und nicht bei den Sternen, und nicht in den Fer …

  4. Es kommt nicht auf die Arbeit an, die du verrichtest, sondern auf die Liebe, mit der du sie verrichtest.

    Johann Geiler von Kayserberg

  5. Nur zwei Tugenden gibt's. O wären sie immer vereinigt, immer die Güte auch groß, immer die Größe auch gut!

    Friedrich von Schiller

  6. Der Erde köstlichster Gewinn ist frohes Herz und reiner Sinn.

    Johann Gottfried Seume

  7. Willst du dich selber erkennen, so sieh, wie die andern treiben. Willst du die andern verstehn, blick in dein eigenes Herz.

    Friedrich von Schiller

  8. Nimm zwei Pfund Geduld, ein Pfund Zufriedenheit, eine kleine Prise Weltabgeschiedenheit, zwei Löffel Mühe, Fleiß und ein Lot Ruh, dann nach Geschmack noch etwas Scherz dazu, viel guten Willen, rei …

  9. Scheint dir auch mal das Leben rauh, sei still und zage nicht: die Zeit, die alte Bügelfrau, macht alles wieder schlicht.

    Wilhelm Busch

  10. Die Welt zerstreut oder engt dich ein, musst in dir selbst zu Hause sein. Der wird von Unrast nicht verschont, der bei sich selbst zur Miete wohnt.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  11. Als du auf diese Erde kamst, haben alle gelächelt - nur du hast geweint. Lebe so, dass wenn du diese Welt wieder verlässt, alle weinen - und nur du lächelst!

  12. Man ist immer glücklich, wenn man Kräfte in sich selbst findet, die man sich selbst nicht zutraut.

    Johann Georg Zimmermann

  13. Nicht nörgeln und schnörkeln, sondern lachen und machen!

    Cäsar Flaischlen

  14. Der Träge sitzt, weiß nicht wo aus, und über ihm stürzt ein das Haus, mit frohen Segeln munter fährt der Frohe das Leben hinunter

    Ludwig Tieck

  15. Wie die Ros' in deinem Haare, Mädchen, bist du bald verblüht; schönes Mädchen, ob bewahre vor dem Welken dein Gemüt!

    Nikolaus Lenau

  16. Pflanz einen Baum; und kannst du auch nicht ahnen, wer einst in seinem Schatten tanzt, bedenke, Freund: es haben unsere Ahnen, ehe sie dich kannten, auch für dich gepflanzt.

  17. Lieber ............ , du hast ganz Recht, die Menschen sind erbärmlich schlecht. Ein jeder scheint ein Bösewicht, nur du und ich natürlich nicht.

  18. Die Welt ist vollkommen überall, wo der Mensch nicht hinkommt mit seiner Qual.

    Friedrich von Schiller

  19. Mit vielen teile deine Freuden, mit einigen nur Lust und Scherz, mit wenig Edlen deine Leiden, mit Auserwählten nur dein Herz.

  20. Die Tinte macht uns wohl gelehrt, doch ärgert sie sich, wo sie nicht hingehört. Geschrieben Wort ist Perlen gleich, ein Tintenkleks ein böser Streich.

    Johann Wolfgang von Goethe

  21. "Wer andern eine Grube gräbt" - dies Wort mag trefflich sein! Doch: Wer sie aus der Grube hebt, auch der fällt meist hinein.

    Ernst von Feuchtersleben

  22. Lachen ist gesund! Hätten wir nur einen Grund zum Lachen, könnte das Lachen uns Freude machen.

  23. Weisst du, was in dieser Welt mir am meisten wohl gefällt? Dass die Zeit sich selbst verzehrt, und die Welt nicht ewig währt.

    Friedrich von Logau

  24. Wenn du zum Wort nicht ohne Not, nicht ohne Hunger greifst zum Brot, bringt dir dein Reden nicht Verdruss, nie Unbehagen dein Genuss.

    Friedrich Rückert

  25. Wenn du viel erreichen willst, darfst du niemals mucken; wer den Teich aussaufen will, muss auch Kröten schlucken.

  26. Stehenbleiben, Warten, Nichtstun ist der schlimmste von allen Entschlüssen.

    August Graf von Werder

  27. Des Lebens große Stürme, wenn sie vorüber sind, so mögen sie dir scheinen, sie wären leichter Wind.

  28. Das eine Ziel schwer, das andere leicht, was einzig zählt, ist, was du erreichst.

  29. Furchtlos, doch mit Bescheidenheit beschreite des Lebens Stege. Wer immer nur im Mittelpunkt steht, steht allen andern im Wege.

  30. Was reif in diesen Zeilen steht, was lächelnd winkt und sinnend fleht, das soll kein Kind betrüben. Die Einfalt hat es ausgesät, die Schwermut hat hindurchgeweht, die Sehnsucht hat's geschrieben.

    Clemens Brentano

  31. Lebe von der Welt geschieden, und du lebst mit ihr in Frieden. Willst du dich mit ihr befassen, höre, was dir widerfährt: Du musst lieben oder hassen; keines ist der Mühe wert.

    Friedrich Rückert

  32. Man muss die Welt so nehmen wie sie ist - aber nicht so lassen.

  33. Das flüchtige Lob, des Tages Ruhm magst du dem Eitlen gönnen; das aber sei dein Heiligtum: vor dir bestehen können!

    Theodor Fontane

  34. Junges Blut, spar dein Gut. Armut im Alter wehe tut.

  35. Wer sich nicht freut an Kleinigkeiten ist ärmlich dran zu allen Zeiten, er sieht oft, wie Herr Wieland spricht, den Wald vor lauter Bäumen nicht.

    Aloys Blumauer

  36. Auf jedes Menschen Angesicht liegt leise dämmernd ausgebreitet ein sanfter Abglanz von dem Licht des Sternes, der sein Schicksal leitet. Der Genius der Harmonie wird dich mit seinen Wundertönen …

    Georg Friedrich Rudolph Herwegh

  37. Lerne, spare, leiste was, dann kannste, haste, biste was.

  38. Erfülle jederzeit deine Pflicht, und wenn es dir schwer fällt, dann murre nicht. Nur den erquickt des Abends Rast der freudig trug des Tages Last.

  39. Ein wenig Grütze unter der Mütze ist viel nütze. Aber ein gutes Herz unter der Weste, das ist das allerbeste.

  40. Wer sich des Brotes freuen will, muss guten Teig sich kneten, wer sich des Gartens freuen will, der muss das Unkraut jäten. Wer sich des Lebens freuen will, muss arbeiten und beten.

    Robert Reinick

  41. Das ist's, warum's sich leben läßt trotz alledem auf dieser Erden: Die ganze Welt ist nur ein Nest, doch jedes Nest kann eine Welt Dir werden.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  42. Die besten Dinge im Leben werden uns einfach gegeben: Sonne, Freundschaft und Zeit, Lachen, Liebe und Seeligkeit.

  43. Sonne und Regen, die wechseln sich ab, mal geht's im Schritt, mal geht's im Trab. Fröhlichkeit, Traurigkeit, beides kommt vor. Eins nur ist wichtig: Trag's mit Humor!

  44. Zufrieden sein ist große Kunst, zufrieden scheinen blasser Dunst, zufrieden werden großes Glück, zufrieden bleiben - Meisterstück!

  45. Von Vergnügen zu Vergnügen rastlos eilen hin und her, ist ein eitles Selbstbetrügen und bald kein Vergnügen mehr.

    Friedrich von Bodenstedt

  46. Bleib nicht auf ebenem Feld, steig nicht zu hoch hinaus, am schönsten sieht die Welt auf halber Höhe aus!

    Friedrich Nietzsche

  47. In jungen Jahren ist's die Wahl, die manchmal wird zur ernsten Qual. Doch wichtig ist, dass du zu stehst, zum Weg, den du allein dir wählst

  48. Ein Bruder und eine Schwester, nichts Schöneres kennt die Welt. Kein Band im Leben hält fester, wenn einer zum anderen hält.

  49. An kleinen Dingen muss man sich nicht stoßen, wenn man zu großen auf dem Weg ist.

    Christian Friedrich Hebbel

  50. Oft merkt man erst, wie viel Glück man hatte, wenn das Glück auf einmal nicht mehr da ist.

  51. Unsere Zeit vergeht geschwind, nimm die Stunden, wie sie sind. Sind sie bös, lass sie vorüber, sind sie gut, dann freu dich drüber.

  52. Es hilft uns kein Gedeutel, so nimm es, wie es fällt: Der eine hat den Beutel, der andre hat das Geld. Es lässt sich nichts erklopfen: der eine hat den Wein, der andre hat die Pfropfen. Man muss …

    Theodor Fontane

  53. Der Mutige gewinnt jede Schlacht!

    Napoleon

  54. Algebra, Physik, Chemie - mancher denkt, er lernt es nie! Aber mancher, der das dachte, später doch Karriere machte!

  55. Wer seine Bitte nur weiß zitternd vorzutragen, lehret den er bittet, seine Bitte abzuschlagen.

    Barthold Heinrich Brockes

  56. Eltern, Freunde und Verwandte, Lehrer, Nachbarn und die Tante, alle soll'n sich hier vereinen und mir im Gedächtnis bleiben.

  57. Ohne Blumen, ohne Träume, ohne Spaß und Purzelbäume, ohne Schinken, ohne Speck hat das Leben keinen Zweck.

  58. Dein Tun sei wahr, dein Sinn sei klar, fromm dein Gemüt, Gott dich behüt

  59. Genieße froh die Tage, des Augenblickes Gunst; richtig dosierte Faulheit ist ein Stück Lebenskunst

  60. Wer fürchtet, dass die Biene sticht, erntet auch den Honig nicht.