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Sprüche über Macht

755 Sprüche — Seite 9

Wo Einfluss wächst, zeigt sich oft schneller als irgendwo sonst, wer ein Mensch wirklich ist. Macht kann ordnen, schützen und gestalten, sie kann aber ebenso verführen, verhärten und den Blick für Verantwortung verstellen. Gerade darum ist sie eines der aufschlussreichsten Themen für moralische und politische Betrachtung.

Entlarvend wird sie vor allem dort, wo sie nicht mehr als Dienst, sondern als Besitz missverstanden wird. Die Sprüche zu diesem Thema untersuchen das Verhältnis von Stärke und Maß, Herrschaft und Pflicht und erinnern daran, dass wahre Größe sich im Umgang mit Macht bewährt, nicht im bloßen Besitz von ihr.

  1. Kundschaft macht Freundschaft, Freundschaft macht Küssen, und Küssen macht Kinder.

  2. Eine volle Flasche macht kein Geräusch, eine halb volle gluckert.

  3. Ideen sind mächtiger als Körperkraft.

    Sophokles

  4. Gute Bücher sind wie eine Gesellschaft von Königen und Königinnen, sind wie eine reine Gesellschaft von wahrhaft Auserwählten und Mächtigen der Erde.

    John Ruskin

  5. Freiheitsliebe ist Nächstenliebe, Machtliebe ist Eigenliebe.

    William Hazlitt

  6. Nie drohe man zuerst mit der Faust und dann mit dem Finger.

    Franklin D. Roosevelt

  7. Die Ehe ist ein Kampf auf Leben und Tod.

    Honoré de Balzac

  8. Gegen die Zukunft kann man nicht kämpfen. Die Zeit ist auf ihrer Seite.

    William Ewart Gladstone

  9. Schakale und Wölfe versperren den Weg. - Schurken sind an der Macht!

  10. Macht ist eine Leiter mit angesägten Sprossen.

    Philip Chesterfield

  11. Ein Dummkopf bleibt ein Dummkopf nur für sich in Feld und Haus; Doch wenn du ihn zum Einfluß bringst, so wird ein Schurke draus.

    Franz Grillparzer

  12. Eigenliebe ist oft eher arrogant als blind. Sie verbirgt nicht unsere Fehler vor uns, sondern macht uns glauben, dass sie von anderen nicht bemerkt werden.

    Samuel Johnson

  13. Ich spreche nicht gern mit Leuten, die stets meiner Meinung sind. Eine Zeitlang macht es Spaß, mit dem Echo zu spielen, auf die Dauer aber ermüdet es.

    Thomas Carlyle

  14. Die Macht des Wunders ist nichts anderes als die Macht der Einbildungskraft.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  15. Die Liebe ist eine gewaltige Kraft; sie ist die einzige unüberwindliche Kraft dieser Welt.

    Fjodor M. Dostojewski

  16. Liebe ist .wie's Wetter: mal stürmisch, mal still. Ein Narr, der durchs Bitten was ausrichten will.

  17. Um Allerseelen kalt und klar, macht auf die Weihnacht' alles starr. (02. Nov.)

  18. Wer mit dem Weibe aber verkehrt, der ist der Befleckung seines Geistes so ausgesetzt wie jener, der durchs Feuer geht, der Versengung seiner Sohlen

    Franz von Assisi

  19. Liebe ist die Geschichte der Verfolgung des Mannes durch die Frau

    George Bernard Shaw

  20. Vieles Gewaltige lebt, und nichts ist gewaltiger als der Mensch.

    Sophokles

  21. Je älter ich werde, desto fragwürdiger erscheint mir die These: Alter macht weise.

    H. L. Mencken

  22. Allohol macht Birne hohl – prima, noch mehr Platz für Allohol.

  23. Das Fortrücken in der Kalenderjahrzahl macht wohl den Menschen, aber nicht die Menschheit reifer.

    Johann Peter Hebel

  24. Die Lüge kann nie zur Wahrheit werden dadurch, dass sie an Macht wächst

    Rabindranath Tagore

  25. Kein Abschied auf der Welt fällt schwerer als der Abschied von der Macht.

    Charles de Talleyrand

  26. Der große Mann braucht überall viel Boden, und mehrere, zu nah gepflanzt, zerschlagen sich nur die Äste.

    Gotthold Ephraim Lessing

  27. Herz paßt nicht zu moderner Kleidung, es macht alt

    Oscar Wilde

  28. Der wachsende Einfluß der Frauen ist das einzig Beruhigende an unserm politischen Leben.

    Oscar Wilde

  29. Unterm Baum im grünen Gras sitzt ein kleiner Osterhas! Putzt den Bart und spitzt das Ohr, macht ein Männchen, guckt hervor. Springt dann fort mit einem Satz und ein kleiner frecher Spatz schaut …

  30. Die Liebe macht zum Goldpalast die Hütte.

    Ludwig Christoph Heinrich Hölty

  31. Eine Frau ist leicht zu beherrschen, wenn einem Mann daran gelegen ist. Ein Einziger kann sogar mehrere lenken.

    Jean de la Bruyère

  32. Auch eine Kerze so groß wie eine Tasse kann den morgigen Tag nicht erleuchten

  33. Denn es liegt, so wie wir beschaffen sind, nicht in unserer Macht, die Schranken zu durchbrechen, welche uns von der Erkenntnis der Welt trennen.

    Helene von Druskowitz

  34. Wie könnte die Macht der Presse bestehen, wenn wir sie einfach ignorierten? Und wie wenig Anstrengung hätte uns das zu kosten!

    Richard Wagner

  35. Geld macht nicht glücklich, aber es weint sich leichter.

  36. Liebe macht blind! Aber wer verheiratet ist, kann plötzlich wieder sehen.

  37. Geld allein macht nicht glücklich, man muss es auch haben

  38. Wer sich selbst beherrschen kann, beherrscht andere.

    William Hazlitt

  39. Nur dort gibt es Liebe, wo die Wahl unwiderruflich ist, denn man muss Grenzen haben, um werden zu können.

    Antoine de Saint-Exupéry

  40. Dem großen Schulkind gratulier' ich sehr. Dir fällt die Schule ganz bestimmt nicht schwer. Wer so vergnügt und immer munter ist wie du, dem macht das Spaß, und der begreift im Nu!

  41. Es ist falsch, zu sagen: Ich denke. Es müsste heißen: Man denkt mich

    Arthur Rimbaud

  42. Machen Sie sich nichts vor - Ihnen macht sowieso keiner was nach!

  43. Nichts ist so fürchterlich als die Macht der Dummheit in den Klugen.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  44. Abhängigkeit ist das Los der Frauen; Macht ist, wo die Bärte sind.

    Jean-Baptiste Molière

  45. Treue im Kleinsten macht die Treue dir leicht im Großen

    Johann Kaspar Lavater

  46. Erst der Ernst macht den Mann, erst der Fleiß das Genie.

    Theodor Fontane

  47. Zeit macht aus einem Gerstenkorn eine Kanne Bier.

  48. Die Liebe ist das Reich der Frauen

    Jean-Jacques Rousseau

  49. Wer anderen die Freiheit verleugnet, verdient sie nicht für sich selbst.

    Benjamin Franklin

  50. Wer zu schwach ist, dir zu nutzen, ist noch stark genug, dir zu schaden

  51. Man macht sich immer übertriebene Vorstellungen von dem, was man nicht kennt.

    Albert Camus

  52. Besser in der Hölle herrschen, als im Himmel dienen.

    John Milton

  53. Frauen erreichen alles, weil sie jene beherrschen, die alles beherrschen

  54. Das Familienleben und sein Wohlstand ist wichtiger als alle Wissenschaft der Gelehrten, als alle Kunst großer Geister, als alle Macht der Mächtigen, und vermögen sie tausende aus dem Boden zu stampfen …

    Adolph Kolping

  55. Geld behält das Feld spielt den Meister in der Welt.

  56. Was immer du tun kannst oder erträumst zu können, beginne es. Kühnheit besitzt Genie, Macht und magische Kraft. Beginne es jetzt.

    Johann Wolfgang von Goethe

  57. Wer über seine Leidenschaften, Begierden und Ängste herrscht, ist mehr als ein König

    John Milton

  58. Das Trinkgeschirr, sobald es leer, macht keine rechte Freude mehr.

    Wilhelm Busch

  59. Hat der Fuchs noch Zähne, geht er nicht ins Kloster.

  60. Das liebe Geld kann alles.