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Sprüche über Macht

755 Sprüche — Seite 5

Wo Einfluss wächst, zeigt sich oft schneller als irgendwo sonst, wer ein Mensch wirklich ist. Macht kann ordnen, schützen und gestalten, sie kann aber ebenso verführen, verhärten und den Blick für Verantwortung verstellen. Gerade darum ist sie eines der aufschlussreichsten Themen für moralische und politische Betrachtung.

Entlarvend wird sie vor allem dort, wo sie nicht mehr als Dienst, sondern als Besitz missverstanden wird. Die Sprüche zu diesem Thema untersuchen das Verhältnis von Stärke und Maß, Herrschaft und Pflicht und erinnern daran, dass wahre Größe sich im Umgang mit Macht bewährt, nicht im bloßen Besitz von ihr.

  1. Wenn ich den Himmel nicht bewegen kann, will ich die Unterwelt aufrühren.

    Ferdinand Lassalle

  2. Was Hände bauen, können Hände stürzen.

    Friedrich von Schiller

  3. Für Geld und gute Worte kann man alles haben.

  4. Das Geld schließt die Hölle auf.

  5. Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt.

    Rudyard Kipling

  6. Die Liebe ist die Köchin, die am meisten anrichtet in der Welt.

    Johann Nepomuk Nestroy

  7. Ein aufrichtiger Gedanke kann Himmel und Erde bewegen.

  8. Man kann eine Idee durch eine andere verdrängen, ur die der Freiheit nicht

    Ludwig Börne

  9. Freundschaft und guter Wille macht kein Recht

  10. Gewalt macht den Menschen zur Sache.

    Simone Weil

  11. Das Schwache kann das Starke bezwingen. Das Zarte besiegt das Grobe. Jedermann unter der Sonne weiß das. Doch handelt jemand danach?

    Laotse

  12. Fressen und Saufen macht die Ärzte reich

  13. Gegen einen Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf

    Theodor Fontane

  14. Das Gesetz der Geschichte lautet: Steh auf, damit ich mich setzen kann. -

    Charles de Talleyrand

  15. Wer nicht hart genug ist, dem Leben seine Bedingungen aufzuprägen, der muss die Bedingungen hinnehmen, die es ihm bietet.

    George Eliot

  16. Ist kein Tiger mehr in den Bergen, nennt sich der Affe selbst König.

  17. Diejenigen, welche von ihrer Unantastbarkeit zu hohe Meinung besitzen, zeigen oft eine beleidigende Geringschätzung anderer.

    Heinrich Martin

  18. Bedenke, dass Du nur Schaupieler bist in einem Stücke, das der Spielleiter bestimmt.

    Epiktet

  19. Denn die Liebe ist die einzige Urgewalt, die hartnäckig sich ewig erhält - weil sie die Welt trägt.

    Diotima

  20. Das Leben ist ein Spiel. Man macht keine größeren Gewinne, ohne Verluste zu riskieren.

    Christina I. von Schweden

  21. Hochzeitgehen ist ein Ehr, macht den Beutel aber leer.

  22. Übereilung tut nicht gut. Bedachtsamkeit macht alle Dinge besser.

    Friedrich von Schiller

  23. Das Wort ist tot, der Glaube macht lebendig.

    Friedrich von Schiller

  24. Mancher droht, der selber zittert.

  25. Lehre den Hund zu schnappen und bald wird er dich beißen.

  26. Die Menschen gebrauchen im allgemeinen nur einen kleinen Teil der Macht, die sie besitzen.

    William James

  27. Ein Brauch, zumal ein sinnlos gewordener, ist in der Regel mächtiger als ein Gesetz.

    John Steinbeck

  28. Ein mächtiger Freund wird zum mächtigen Feind.

  29. Der Gütige ist frei, auch wenn er ein Sklave ist. Der Böse ist ein Sklave, auch wenn er ein König ist.

    Augustinus

  30. Zu Hause hängst Du von Deinen Eltern, in der Fremde von Deinem Herrn ab.

  31. Der Reichtum dient dem weisen Mann, den Dummkopf aber regiert er.

  32. Ach, hängt das wirklich von uns ab? Liebe ist ein Zwang, und dann sind wir verloren.

    Giacomo Casanova

  33. Selig durch die Liebe Götter - durch die Liebe Menschen Göttern gleich! Liebe macht den Himmel Himmlischer - die Erde Zu dem Himmelreich.

    Friedrich von Schiller

  34. Ein guter Torwart ist ein Spieler, der seine Mannschaft durch Überschreitung seiner Machtbefugnisse in eigenwilligen Aktionen rettet.

    Jean-Paul Sartre

  35. Unsere Taten begleiten uns noch lange auf unserer Reise und was wir einmal waren, macht uns zu dem, was wir sind.

    George Eliot

  36. Das Glück kommt in einem Bach, aber das Unglück in einem reißenden Strom.

  37. Eine Kuh macht muh; viele Kühe machen Mühe.

  38. Ein Baum macht noch keinen Wald.

  39. Einem anderen ein Bein zu stellen macht mehr Spaß als ihm auf die Füße zu helfen.

  40. Der Ring macht Ehen, und Ringe sind’s, die Ketten machen

    Friedrich von Schiller

  41. Tee zu servieren, zeugt von Geschmack für das Erlesene, denn Tee macht gesellig und höflich, er ist anregend und bescheiden.

    John Galsworthy

  42. Monarchie ist das einzige System, in dem die Macht zum Wohl aller ausgeübt wird

    Aristoteles

  43. Gott segne den, der Besuche macht - aber kurze.

  44. Alt macht nicht die Zahl der Jahre, alt machen nicht die grauen Haare, alt ist, wer den Mut verliert und sich für nichts mehr interessiert. Drum nimm alles mit Freud und Schwung, dann bleibst du …

  45. Heilige Mutter Erde, die Bäume und die ganze Natur sind Zeugen deines Denkens und Wirkens

  46. Die Macht ist bei den Fröhlichen!

    Hugo von Hofmannsthal

  47. Die Liebe ist stärker als der Tod und die Schrecken des Todes. Allein die Liebe erhält und bewegt unser Leben.

    Iwan Turgenjew

  48. Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht

    Marie von Ebner-Eschenbach

  49. Sind zwei Menschen eines Sinnes, vermag ihr Wille, Metall durchzuschneiden.

  50. Kraft macht keinen Lärm, sie ist da und wirkt.

    Albert Schweitzer

  51. Eine Frau ist das Mächtigste auf Erden, und in ihrer Hand liegt es, den Mann dahin zu leiten, wo Gott ihn haben will.

    Henrik Johan Ibsen

  52. Das zweite Wort macht den Streit.

  53. Liebe ist die größte Weisheit, und die größte Weisheit selbst im ernsten Sinn des Predigerbuches ist und bleibt Liebe. Liebe ist unser Königreich aus dem Paradiese; worüber wir mit Liebe herrsch …

    Johann Gottfried Herder

  54. Mit bloßen Listen und Kniffen, mit purer Gewalt, mit bloßem Geld und schlauen Praktiken wird die Welt doch nun einmal nicht einzig und allein regiert.

    Adolph Kolping

  55. Auch der dickste Eiszapfen hat auf Dauer keine Chance gegen die Sonne.

  56. Mächtige verstehen einander immer, mögen sie auch verfeindet sein.

    Georges Clemenceau

  57. Nichts ist überzeugender als Erfolg.

    Leopold von Ranke

  58. Gewalt vernichtet was das Leben lebenswert macht

    Else Pannek

  59. Die Ehe soll immer ein Ungeheuer bekämpfen, das alles verschlingen will, was an ihr erhaben ist: die Gewohnheit.

    Honoré de Balzac

  60. Wer sich mit Liebe wappnet, überwindet Zorn, Elend, Übermacht und Missgeschick.

    Michelangelo