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Sprüche über Geld

760 Sprüche — Seite 2

Kaum etwas ordnet den Alltag so nüchtern und beeinflusst zugleich so stark die Vorstellungen von Freiheit, Sicherheit und Ansehen wie Geld. Es erleichtert vieles, ersetzt aber weder Sinn noch Charakter und wird gerade dadurch zu einem aufschlussreichen Maßstab menschlicher Wünsche. Deshalb ist dieses Thema stets auch ein moralisches.

Seine Ambivalenz zeigt sich darin, dass es nützen und verführen, schützen und entstellen kann. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Maß, Wert und Abhängigkeit und erinnern daran, dass Reichtum ohne innere Ordnung oft ärmer wirkt als Bescheidenheit mit klarem Blick für das Wesentliche.

  1. Der Dumme gibt das Geld her, der Dümmere nimmt es nicht an.

  2. Ich begegne lieber einem glücklichen Menschen, als dass ich eine Fünf-Pfund-Note finde. Ein heiterer Mensch verbreitet gute Laune um sich, und wenn er in ein Zimmer kommt, ist es, als sei ein Lich …

    Robert Louis Stevenson

  3. Überhaupt aber beruhen neun Zehntel unseres Glücks allein auf der Gesundheit. Mit ihr wird alles eine Quelle des Genusses, hingegen ist ohne sie kein äußeres Gut, welcher Art es auch sei, genießba …

    Arthur Schopenhauer

  4. Hätt' ich dein Geld und du meine Tugend!

  5. Wenn man arm ist, so denkt man: Wenn ich Geld hätte, so würde ich's mit meinen guten Freunden teilen. Aber wenn das Geld kommt - fort ist die Barmherzigkeit.

    John Steinbeck

  6. Hast du Geld, so setz dich nieder, hast du keins, so scher dich wieder.

  7. Man will Geld verdienen, um glücklich zu leben, und die ganze Anstrengung, die beste Kraft seines Lebens konzentriert sich auf den Erwerb dieses Geldes. Das Glück wird vergessen, das Mittel wird S …

    Albert Camus

  8. Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen

    Friedrich Nietzsche

  9. Alles wird dich zufrieden stellen, ausser Geld. Je mehr du hast, desto mehr willst du haben.

  10. Geld kann den Teufel in ein Glas bannen.

  11. Am wertvollsten sind immer die Dinge, die keinen Preis haben.

  12. Der Wert des Geldes ist der Pulsschlag des Staates.

    Voltaire

  13. Glück und Freude liegen weder in Geld noch in der Liebe, sondern in der Wahrheit.

    Anton Tschechow

  14. Freunde in der Not wären selten? - Im Gegenteil! Kaum hat man mit einem Freundschaft gemacht, so ist er auch schon in der Not und will Geld geliehen haben.

    Arthur Schopenhauer

  15. Was hilft es dir, damit zu prahlen, dass du ein freies Menschenkind? Musst du nicht pünktlich Steuern zahlen, obwohl sie dir zuwider sind?

    Wilhelm Busch

  16. Geld: ein Mittel, um alles zu haben bis auf einen aufrichtigen Freund, eine uneigennützige Geliebte und eine gute Gesundheit.

    George Bernard Shaw

  17. In jede Arbeit ist etwas Unbezahlbares eingeschlossen, das eine Befriedigung spendet, die in sich selber ruht.

    Friedrich Georg Jünger

  18. Die sind die Reichsten, deren Vergnügen am wenigsten kosten.

    Henry David Thoreau

  19. Eine Freundschaft, die aus einem Geschäft entsteht ist besser als ein Geschäft, das auf einer Freundschaft basiert.

    John D. Rockefeller

  20. Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.

    Konrad Adenauer

  21. Wenn ein Künstler seine herrlichen Gaben versäuft und verludert, nennt man's geniales Leben, der Schreiner, der seinen Hobel vertrinkt, ist dagegen ein Lump.

    Emil Gött

  22. Gott, vergib mir meine Schuld, meine Gläubiger weigern sich

  23. Die Kapitalisten werden uns noch die Galgen verkaufen, mit denen wir uns erhängen!

    Wladimir Iljitsch Lenin

  24. Kann sich irgendwer erinnern, dass die Zeiten nicht hart waren und das Geld nicht knapp?

    Ralph Waldo Emerson

  25. Was den Menschen vom Tier unterscheidet, sind seine Geldsorgen.

    Jules Renard

  26. Ein gesunder Mensch ohne Geld ist halb krank.

    Johann Wolfgang von Goethe

  27. Erreicht die Wellenfront der politischen Machbarkeit den Rand des absoluten Steueraufkommens, werden die neuen Subventionen unter anderen Begriffen und mit anderen Argumenten neu auf die Tagesordnun …

    Christa Schyboll

  28. Du mußt auf die Pfennige achten, die Pfunde achten auf sich selbst.

    Andrew Carnegie

  29. Wer gut verdient, strengt sich nicht an. Wer sich anstrengt, verdient nicht gut.

  30. Geld verloren - nichts verloren, Mut verloren - viel verloren, Ehre verloren - alles verloren!

  31. Herzlichkeit ist die kleine Münze der Liebe

    Vinzenz von Paul

  32. Ein andrer halt' auf Geld und Gut; ich liebe Kunst und freien Mut.

    Simon Dach

  33. Kein Staat kann seinen Bürgern mehr geben, als er ihnen vorher abgenommen hat.

    Ludwig Erhard

  34. Geld fährt auf hohen Schlitten, Armut muss zu Fuße gehn.

  35. Endlich weiß ich, was den Menschen vom Tier unterscheidet: Geldsorgen.

    Jules Renard

  36. Lieber's Geld zum Kramer tragen als in die Apotheke.

  37. Geld ist ein guter Diener, aber ein schlechter Herr.

    Henry George Bohn

  38. Eines Arbeiters Lohn kommt zur Tür herein und verschwindet im Kamin.

  39. Es muss ein Defekt sein, in Geldwert zu denken, wenn die Währung Leben heißt.

    Else Pannek

  40. Die Gewohnheit, alle Dinge von der Lichtseite zu betrachten, ist mehr wert, als ein Einkommen von Tausenden.

    David Hume

  41. Wer an einem Tag reich werden will, wird in einem Jahr gehängt werden

    Leonardo da Vinci

  42. Gegenüber Leuten, die unbedingt Kassierer werden wollen, ist Vorsicht angebracht.

    Sir Arthur Conan Doyle

  43. Es hängt kein Geldsack hundert Jahr vor der Tür, aber auch kein Bettelsack.

  44. Wer vorher nicht reich gewesen, dem tut die Arbeit nicht wehe.

  45. Werbung ist der Versuch, das Denkvermögen des Menschen so lange außer Takt zu setzten, bis er genügend Geld ausgegeben hat.

    Ambrose Bierce

  46. Zeit ist Geld und Geld ist Macht. Doch keiner auf der Welt, das sei stets bedacht, hat’s mit Geld und Macht jemals zu mehr Zeit gebracht.

    Josef Bordat

  47. Ein gutes Leben hat nur selten einen Menschen ruiniert. Was den Menschen ruiniert, glaubt mir, sind die dummen Geschäfte.

    Carl Fürstenberg

  48. Wenn ich ein wenig Geld bekomme, kaufe ich mir davon Bücher. Wenn dann noch etwas übrig ist, kaufe ich mir Essen und Kleidung.

    Erasmus von Rotterdam

  49. Geld gleicht dem Dünger, der wertlos ist, wenn man ihn nicht ausbreitet

    Francis Bacon

  50. Jeder Dummkopf mag zu Geld kommen, aber um es zu behalten, braucht es einen klugen Mann

  51. Ich wünsche Dir... dass Du arbeitest als würdest Du kein Geld brauchen. dass Du liebst, als hätte Dich noch nie jemand verletzt. dass Du tanzt, als würde keiner hinschauen. dass Du singst, als w …

  52. Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit

    Martin Luther King

  53. Erst die Gesundheit der Kinder, dann das Geld.

  54. Ich glaube nicht, dass Gott uns auf die Erde geschickt hat, damit wir Millionen scheffeln und alles andere ignorieren.

    Roald Amundsen

  55. Wenn man von Bargeld lebt, kennt man die Ufer des Meeres, das man tagein, tagaus zu befahren hat, Kredit führt einen in dieser Beziehung in die Wüste, deren Ende nicht abzusehen ist.

    Anton Tschechow

  56. Das Geld wird abgeschafft. Ich kenn´ schon einen, der nichts mehr hat.

    Karl Marx

  57. Der Sonntag ist ein Ruhetag, drauf folgt der blaue Montag, der Dienstag ein Nichtstuetag, der Mittwoch dann ist Lohntag: Wär so es in der Welt bestellt, wär's so, wie's dir und mir gefällt.

    Daniel Sanders

  58. Wie gewonnen, so zerronnen

  59. Das Geld zieht nur den Eigennutz an und verführt stets unwiderstehlich zum Missbrauch.

    Albert Einstein

  60. Durch nichts in der Welt ist so viel Unsinn verhindert worden wie durch fehlendes Geld.

    Charles de Talleyrand