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Sprüche über Geld

760 Sprüche — Seite 5

Kaum etwas ordnet den Alltag so nüchtern und beeinflusst zugleich so stark die Vorstellungen von Freiheit, Sicherheit und Ansehen wie Geld. Es erleichtert vieles, ersetzt aber weder Sinn noch Charakter und wird gerade dadurch zu einem aufschlussreichen Maßstab menschlicher Wünsche. Deshalb ist dieses Thema stets auch ein moralisches.

Seine Ambivalenz zeigt sich darin, dass es nützen und verführen, schützen und entstellen kann. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Maß, Wert und Abhängigkeit und erinnern daran, dass Reichtum ohne innere Ordnung oft ärmer wirkt als Bescheidenheit mit klarem Blick für das Wesentliche.

  1. Das Geld schließt die Hölle auf.

  2. Für Geld und gute Worte kann man alles haben.

  3. Geld wird nicht gehenkt.

  4. Aus viel Beuteln ist gut Geld zählen.

  5. Die Fassung der Edelsteine erhöht ihren Preis, nicht ihren Wert.

    Ludwig Börne

  6. Geld macht nicht glücklich, aber man wird besser mit dem Unglück fertig, wenn man nicht arm ist

  7. Vielleicht verdirbt Geld tatsächlich den Charakter. Auf keinen Fall aber macht ein Mangel an Geld ihn besser.

    John Steinbeck

  8. Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn der letzte Dollar weg ist

    Mark Twain

  9. Frauen leben in der Hoffnung, dass Männer, die mit Geld gut umgehen können, auch gut mit Frauen umgehen werden

    Jean-Paul Sartre

  10. Geld heilt die Krankheiten nicht, sondern nur die Symptome.

    John Steinbeck

  11. Nicht Geld, sondern Schlauheit und Kraft regiert die Welt.

    John Knittel

  12. Eigentlich ist es gut, dass die Menschen der Nation unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution vor morgen früh

    Henry Ford

  13. Wo der Geldbeutel anfängt, hört die Gemütlichkeit auf.

  14. Alle Wasser eilen der Küste, und Geld dem reichen Manne zu.

  15. Der Pfennig gilt nirgend mehr, als wo er geschlagen ist.

  16. Kein bescheidener Mann hat jemals und wird jemals ein Vermögen machen.

    Mary Wortley Montagu

  17. Sparsamkeit besteht im Auswählen, nicht im Konsum.

    Edmund Burke

  18. Der harte Wettbewerb führt in immer mehr Branchen zu neuen Rabatten. Selbst Zahnärzte legen inzwischen manchmal einen Zahn zu.

    Karl-Heinz Karius

  19. Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.

  20. Geizige Leute sind unangenehme Zeitgenossen, aber sehr angenehme Vorfahren.

  21. Die Dichter bauen Luftschlösser, die Leser bewohnen sie, und die Verleger kassieren die Miete.

    Maxim Gorki

  22. Man verdirbt sich die Seele allein von der Berührung mit Geld.

    Alexander Alexandrowitsch Block

  23. Wenn ein Idealist in die Geldtasche greifen muss, so wird er unwillkürlich Realist.

    Emanuel Wertheimer

  24. Hochzeitgehen ist ein Ehr, macht den Beutel aber leer.

  25. Der Natur zugefügte Verletzungen in Geldwert zu messen verleitet zur Denkweise Unwiederbringliches kaufen zu können.

    Else Pannek

  26. Der Hass, der Neid, das Geld: wie gut sie hetzen können!

    Paul Verlaine

  27. Geldgier zieht Vernichtung nach sich.

    Else Pannek

  28. Wo der Geldsack daheim ist, ist die Kunst verreiset.

    Friedrich von Logau

  29. Wenn Kinder und Narren zu Markte gehen, lösen die Krämer Geld.

  30. An den Verstand zu appellieren bringt mehr, als in den Geldbeutel zu greifen. Es gibt mehr Menschen mit Verstand als mit Geld.

    Else Pannek

  31. Als erstes im Bankgeschäft lernt man den Respekt vor Nullen.

    Carl Fürstenberg

  32. Die Ehe ist das teuerste Verfahren, seine Wäsche umsonst gewaschen zu bekommen.

    Franklin P. Jones

  33. Was hilft das Geld in der Kiste, wenn der Teufel den Schlüssel dazu hat?

  34. Nur wenigen ist ihre Glaubwürdigkeit mehr wert als Geld.

    Sallust

  35. Die Pflicht zum Widerspruch ist im Gehalt inbegriffen.

    Theodor Heuss

  36. Wer kein Geld hat, muss mit der Haut bezahlen.

  37. Das größte Glück auf dieser Welt ist nicht Reichtum und viel Geld. Das Größte, das will ich dir nennen, ist, einen Menschen wie dich zu kennen

  38. Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen

  39. Ohne Freunde möchte niemand leben, auch wenn er alle übrigen Güter besäße.

    Aristoteles

  40. Ob jemand wieder zu Besuch kommt, erkennt man daran, wieviel Schulden er hinterlässt.

    Theodor Fontane

  41. Man braucht im Leben nicht nur Geld allein, man braucht auch Liebe, Freude, Glück - von allem wünsche ich dir ein Stück!

    Francois Rabelais

  42. Das erste, was Kinder in der Schule lernen, ist, dass andere Kinder mehr Taschengeld bekommen als sie.

  43. Es gibt Leute, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld

    Ludwig Börne

  44. Wenn Sie einen schweizer Bankier aus dem Fenster springen sehen, dann springen sie hinterher. Es gibt bestimmt etwas zu verdienen

    Voltaire

  45. Tatsächlich ist die Dankbarkeit eine Schuld, die gewöhnlich sogar anwächst; Darin gleicht sie der Erpressung: Je mehr man bezahlt, desto mehr wird gefordert.

    Mark Twain

  46. Schulden sind das einzige, was man ohne Geld machen kann!

  47. Wenn ein Geizhals Geld ausgibt, verliert er Blut.

  48. Da sie nur Lehrer für 600 Mark sich leisten können, bleiben die Völker so dumm, dass sie sich Kriege für 60 Millionen leisten müssen

    Christian Morgenstern

  49. Das Aufstellen eines Budgets ist die Kunst, Enttäuschungen gleichmäßig zu verteilen.

    Laurence Sterne

  50. Lächeln ist billiger als elektrischer Strom und gibt mehr Licht.

  51. Das Geld ist der größte Fluch der Menschheit.

    Sophokles

  52. Sieht ein Amtsdiener Geld, gleicht er einer Fliege, die Blut gerochen hat.

  53. Die Zeit ist ein so kostbares Gut, dass man sie nicht einmal für Geld kaufen kann

  54. Geld allein setzt die ganze Welt in Bewegung

    Publius Syrus

  55. Mit Geld kannst du die Götter bewegen, ohne Geld nicht einen Mann.

  56. Hast du Glück im Spiel, hast du Geld für die Liebe

  57. Das ist die undankbare Stellung des Vaters in der Familie. Aller Versorger, aller Feind.

    August Strindberg

  58. Arbeit und Sparen macht reiche Knechte.

  59. Geld vor - Recht nach.

  60. Es ist kein Mensch so reich, dass er nicht zuweilen etwas schuldig bliebe und kein Mensch so arm, dass er nicht zuweilen etwas leihen würde.

    Francois Rabelais