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Sprüche über Geld

760 Sprüche — Seite 8

Kaum etwas ordnet den Alltag so nüchtern und beeinflusst zugleich so stark die Vorstellungen von Freiheit, Sicherheit und Ansehen wie Geld. Es erleichtert vieles, ersetzt aber weder Sinn noch Charakter und wird gerade dadurch zu einem aufschlussreichen Maßstab menschlicher Wünsche. Deshalb ist dieses Thema stets auch ein moralisches.

Seine Ambivalenz zeigt sich darin, dass es nützen und verführen, schützen und entstellen kann. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Maß, Wert und Abhängigkeit und erinnern daran, dass Reichtum ohne innere Ordnung oft ärmer wirkt als Bescheidenheit mit klarem Blick für das Wesentliche.

  1. Jeder Stoff ist nur das wert, was wir aus ihm machen.

    Ludwig Mies van der Rohe

  2. Ich hab' nicht viel hienieden, Ich hab' nicht Geld noch Gut; Was vielen nicht beschieden, Ist mein: - der frische Mut.

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  3. Glück besteht aus einem hübschen Bankkonto, einer guten Köchin und einer tadellosen Verdauung.

    Jean-Jacques Rousseau

  4. Golf: eine teure Variante des Murmelspiels.

    Gilbert Keith Chesterton

  5. Hast Du kein Geld, geh nicht unter die Leute. Hast Du Schwierigkeiten, wende Dich nicht an Verwandte.

  6. Nicht der Geschäftsmann zahlt die Löhne der Angestellten, sondern der Kunde

    Henry Ford

  7. Ich kann die Bahn der Himmelskörper auf Zentimeter und Sekunden genau berechnen, aber nicht, wohin die verrückte Menge einen Börsenkurs treiben kann

    Isaac Newton

  8. Wir unterschätzen das, was wir haben, und überschätzen das, was wir sind.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  9. Wer schnell arm werden will, der prozessiere und baue viel.

  10. Wo die Arbeit zieht ins Haus läuft die Armut bald hinaus; schläft die Arbeit aber ein, guckt die Armut zum Fenster hinein.

    Robert Reinick

  11. Arbeitsamkeit ist die beste Lotterie.

  12. Geld schweigt nicht, wo es ist.

  13. Geld führt den Krieg.

  14. Geld genommen, um Freiheit gekommen.

  15. Die Gewaltigen handeln mit Geld, die Schwachen mit Recht.

  16. Es kostet ja kein Geld, hat der Bauer gesagt, da walkte er seinen Jungen durch.

  17. Erbettelter Pfennig ist besser denn gestohlener Taler.

  18. Gibst du mir Geld, spricht der Schuster, so geb ich dir Schuh.

  19. Wenn Unfried ist in aller Welt, gilt der Soldat das meiste Geld.

  20. Für Verschwender ist das Geld rund, für Sparsame flach.

    Honoré de Balzac

  21. Wer seine Schuld bezahlt, verringert sein Gut nicht.

    Christoph Lehmann

  22. Geld regiert die Welt, Gut macht Mut, oft Übermut und Armut ist arm an Mut.

    Karl Julius Weber

  23. Keine Ruh bei Tag und Nacht, Nichts, was mir Vergnügen macht, Schmale Kost und wenig Geld, Das ertrage, wem's gefällt.

    Lorenzo da Ponte

  24. Der Arzt hat in den Augen des Kranken ein dreifaches Gesicht: Das eines Engels, wenn er ans Krankenbett tritt, das eines Gottes, wenn er geholfen hat, und das eines Teufels, wenn er die Rechnung s …

    Ernst Ludwig Heim

  25. Ich habe viele Millionen verdient, aber das Glück haben sie mir nicht gebracht

    John D. Rockefeller

  26. Arm oder reich - der Tod macht alles gleich.

  27. Begrabner Schatz, verborgner Sinn bringen niemand Gewinn.

  28. Müsste man statt Gebeten Geld emporsenden, fast alle wären Atheisten!

    Emanuel Wertheimer

  29. Doch manchen stürzt schon die Hoffnung auf Gewinn in sein Verderben.

    Sophokles

  30. Er muss zahlen. - Und von je tat ihm das doch gar so weh.

    Wilhelm Busch

  31. Meine Mittel will ich so verwalten, dass wenig weit soll reichen

    William Shakespeare

  32. Findet ein Armer ein Rubelchen, so ist es bestimmt ein falsches.

  33. Räuber verlangen Geld oder Leben. Frauen beides.

  34. Nicht, was er mit seiner Arbeit erwirbt, ist der eigentliche Lohn des Menschen, sondern was er durch sie wird.

    John Ruskin

  35. Ein Fußgänger ist ein Mann, der Frau und Tochter, aber nur zwei Autos hat

  36. Für Heuchelei gibt's Geld genug. Wahrheit geht betteln.

    Martin Luther

  37. Willst du den Wert des Geldes erkennen, versuche, dir welches zu borgen

    Benjamin Franklin

  38. Der Gedanke macht ihn blaß, wenn er fragt: Was kostet das?

    Wilhelm Busch

  39. Ein gut erlernter Beruf ist mehr wert als ein großes Erbe

  40. Hätt' ich Geld, ich wäre fromm genug.

  41. Heirate nie des Geldes wegen. Es ist immer möglich, irgendwo anders ein Darlehen zu bedeutend niedrigerem Zinsfuß zu erhalten.

    Mark Twain

  42. Was ihr euch, Gelehrte, für Geld nicht erwerbt, das hab ich von meiner Frau Mutter geerbt.

    Gottfried August Bürger

  43. Alles, was Ihr habt, wird eines Tages gegeben werden; daher gebt es jetzt, dass die Zeit des Gebens Eure ist und nicht die Eurer Erben.

    Khalil Gibran

  44. Vergnügt sein ohne Geld, das ist der Stein der Weisen.

    Magnus Gottfried Lichtwer

  45. Christus ist um Geld verraten worden.

  46. Auf der ersten Reise sammelt man Erfahrungen, auf der zweiten verdient man Geld

  47. Je älter man wird, umso teurer ist das Leben. In jeder Hinsicht.

    Else Pannek

  48. Gute Nacht, Tugend: hab ich Geld, so bin ich lieb.

  49. Wer gut wirtschaften will, sollte nur die Hälfte seiner Einnahmen ausgeben, wenn er reich werden will, sogar nur ein Drittel.

    Francis Bacon

  50. Mit Mädchen sich vertragen, mit Männern rumgeschlagen, und mehr Kredit als Geld: so kommst du durch die Welt!

    Johann Wolfgang von Goethe

  51. Wenn ich das Geld hätte, daß ich schon versoffen habe, dann könnte ich jetzt saufen gehen!

  52. Liebe zum Geld erzeugt die eine Hälfte der Übel in dieser Welt, Mangel an Geld die andere.

  53. Geld für Freunde, Kugeln für Feinde, Schläge für Unentschlossene

  54. Froh schlägt das Herz im Reisekittel, vorausgesetzt, man hat die Mittel.

    Wilhelm Busch

  55. Arbeiten und Sparen macht zusehends reich.

  56. Geld ist der Adel, Geld ist ohne Tadel.

  57. Wo Geld ist, da ist der Teufel, wo keins ist, da ist er zweimal.

  58. Schmeichelei ist eine falsche Münze, die ihren Kurswert nur durch unsere Eitelkeit erhält.

    François de la Rochefoucauld

  59. Was du verlieren kannst, hat keinen Wert.

    Emil Gött

  60. Niemand kennt die Menschen so gut wie der Beichtvater, der Bankier und der Bettler.

    Carl Fürstenberg