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Sprüche über Geld

760 Sprüche — Seite 4

Kaum etwas ordnet den Alltag so nüchtern und beeinflusst zugleich so stark die Vorstellungen von Freiheit, Sicherheit und Ansehen wie Geld. Es erleichtert vieles, ersetzt aber weder Sinn noch Charakter und wird gerade dadurch zu einem aufschlussreichen Maßstab menschlicher Wünsche. Deshalb ist dieses Thema stets auch ein moralisches.

Seine Ambivalenz zeigt sich darin, dass es nützen und verführen, schützen und entstellen kann. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Maß, Wert und Abhängigkeit und erinnern daran, dass Reichtum ohne innere Ordnung oft ärmer wirkt als Bescheidenheit mit klarem Blick für das Wesentliche.

  1. Geld kann dir nur Jener geben, der es hat. Anders verhält es sich mit dem Ehrenwort.

    Eleonore van der Straten-Sternberg

  2. Was macht man nicht alles fürs Geld! sprach der Narr, da sah er einen Affen.

  3. Es ist besser, die Armen sitzen vor deiner Tür, als du vor ihrer.

  4. Manche Menschen gehen mit dem Geld um, als müsste es vernichtet werden.

    Else Pannek

  5. Alles Göttliche und alles Schöne ist schnell und leicht. Oder sammelt die Freude sich etwa so wie Geld und andere Materien durch ein konsequentes Betragen?

    Friedrich von Schlegel

  6. Großen Frieden trennt ein klein Säcklein mit Gold.

  7. Pfennig ist Pfennigs Bruder.

  8. Wir könnten manches vom Kapital entbehren, wenn wir mit den Interessen weniger willkürlich umgingen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  9. Der Charme des Geldes liegt in seiner Menge.

  10. Wer den Daumen auf dem Beutel hat, der hat die Macht.

    Otto von Bismarck

  11. Hab e i n e n Pfennig lieb wie vier, fehlt's Dir an Wein, so trinke Bier.

  12. Eine Spanne Zeit kann nicht mit einer Spanne Gold gekauft werden.

  13. Wer von der Bausucht befallen wurde, braucht keinen anderen Gegner, um sich zugrunde zu richten.

  14. Freundschaft ist wie Geld, leichter gewonnen als erhalten.

    Samuel Butler

  15. Wer den ganzen Tag arbeitet, hat keine Zeit, Geld zu verdienen.

    John D. Rockefeller

  16. Von Sparsamkeit zu leichtsinnigem Geldausgeben überzugehen ist leicht; schwer aber ist es, von leichtsinnigem Geldausgeben zu Sparsamkeit über zugehen.

  17. Wer viel Geld hat, ist reich. Wer keine Krankheit hat, ist glücklich!

  18. Der Mildtätige gibt sich reich, der Geizige nimmt sich arm.

  19. Tausend und Abertausend Ströme fließen in das Meer, aber das Meer ist nie voll; und könnte der Mensch Stein zu Gold verwandeln, sein Herz ist nie zufrieden.

  20. Geld ist die Welt und die Welt ist Geld.

  21. Kein Mensch nimmt guten Rat an, aber jeder nimmt gern Geld; also ist Geld besser als guter Rat

    Jonathan Swift

  22. Denn jeder, der nach sich und seinem besonderen Profit trachtet, nimmt oder eher raubt einen Gewinn aus dem Schaden des anderen.

    Johannes Calvin

  23. Liebe ist das einzige Mittel, die Gunst der Frauen zu erlangen, die für Geld nicht zu haben sind.

    François de la Rochefoucauld

  24. Die Sparsamkeit ist die Kunst, aus dem Leben so viel wie möglich herauszuschlagen.

    George Bernard Shaw

  25. Ich wünsche dir die schönsten Vergnügungen dieser Welt: sich in Gesundheit aalen, im Geld schwimmen, im Erfolg sonnen, in Liebe tauchen und in Glück baden!

  26. Nichts ist verführerischer und gleichzeitig trügerischer als Reichtum. Er lässt sich gleich schwer erwerben, erhalten, nutzen und verlieren.

  27. Nicht mit Erfindungen, sondern mit Verbesserungen macht man Vermögen

    Henry Ford

  28. Wenn der Staat Pleite macht, geht natürlich nicht der Staat Pleite sondern seine Bürger.

    Carl Fürstenberg

  29. Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierunge …

    Marcus Tullius Cicero

  30. Durch das Geld vernichtet die Demokratie sich selbst, nachdem das Geld den Geist vernichtet hat.

    Oswald Spengler

  31. Es hilft uns kein Gedeutel, so nimm es, wie es fällt: Der eine hat den Beutel, der andre hat das Geld. Es lässt sich nichts erklopfen: der eine hat den Wein, der andre hat die Pfropfen. Man muss …

    Theodor Fontane

  32. Die Armut liesse sich rasch beseitigen, wenn sich die Wohlhabenden dadurch bereichern könnten.

    Emanuel Wertheimer

  33. Ein korrupter Minister ist nicht treu, ein treuer Minister ist nicht korrupt.

  34. Wenn man gute Leistungen verlangt, sollte man auch bereit sein, dafür zu bezahlen.

  35. Der Reichtum ist wie der Mist. Angehäuft stinkt er. Über das Land hin verteilt, macht er die Erde fruchtbar.

  36. Wenn die kleinen Münzen getreulich gehäuft werden, kommt ein Schatz zusammen.

  37. Wovon ich Angst habe ist eine verzweifelte Unglücksseligkeit, die wahnwitzige Unruhe, die Geld mit sich bringt, die falsche Herablassung, den Neid.

    John Steinbeck

  38. Der Reichtum der Zukunft ist nicht Geld und Besitz, sondern Raum und Zeit

  39. Es gibt keine Kunst, die eine Regierung schneller von einer anderen lernt, als die Kunst, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.

    Adam Smith

  40. Der Wege, sich zu bereichern, sind viele. Sparsamkeit ist einer der besten.

    Francis Bacon

  41. Man kann für eine Empfindung nie genug bezahlen.

    Oscar Wilde

  42. Das Praktische am Urlaub ist, dass er einem nicht nur die Kraft gibt, die Arbeit wieder aufzunehmen, sondern einen auch derart pleite macht, dass einem gar nichts anderes übrig bleibt.

  43. Aller Besitz ist vom Schicksal geborgt.

    Seneca

  44. Ein Idealist ist ein Mensch, der anderen Menschen dazu verhilft, zu Wohlstand zu gelangen.

    Henry Ford

  45. Um ein Darlehen zu bekommen, muss man erst beweisen, dass man keines braucht

  46. Die Menschen haben keine Freunde, weil sie diese nicht in den Kaufhäusern kaufen können.

    Antoine de Saint-Exupéry

  47. Ehe ist vielfach nur der Kontrakt, auf dessen Bruch die Unterhaltspflicht als Konventionalstrafe steht.

    Karl Theodor Jaspers

  48. ...so dringt sich die Einsicht auf, dass das Leben ein Geschäft ist, dessen Ertrag bei weitem nicht die Kosten deckt

    Arthur Schopenhauer

  49. Wenn Zeit Geld ist, dann lebt jeder über seine Verhältnisse.

    Ludwig Anton Salomon Fulda

  50. Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt.

    Christian Johann Heinrich Heine

  51. Das Glück wohnt nicht im Besitze und nicht im Golde, das Glücksgefühl ist in der Seele zu Hause.

    Demokrit

  52. Über seine Verhältnisse kann man nur leben, wenn man welche hat.

    Max Pallenberg

  53. Wenn der Diener reich wird und der Herr arm, so taugen beide nichts.

  54. Für Geld und gute Worte kann man alles haben.

  55. Wer sich verlässt aufs Erben, mag als ein Narr versterben

  56. Geld bringt Gunst, aber nicht Kunst.

  57. Gold ist Sold, dem ist man hold.

  58. Alle lieben das Schöne, wenige leisten es sich

    Georges Clemenceau

  59. Das Geld schließt die Hölle auf.

  60. Schmeicheleien sind wie Falschgeld: Sie machen denjenigen ärmer, der sie empfängt.

    Herbert George Wells