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Sprüche über Geld

760 Sprüche — Seite 13

Kaum etwas ordnet den Alltag so nüchtern und beeinflusst zugleich so stark die Vorstellungen von Freiheit, Sicherheit und Ansehen wie Geld. Es erleichtert vieles, ersetzt aber weder Sinn noch Charakter und wird gerade dadurch zu einem aufschlussreichen Maßstab menschlicher Wünsche. Deshalb ist dieses Thema stets auch ein moralisches.

Seine Ambivalenz zeigt sich darin, dass es nützen und verführen, schützen und entstellen kann. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Maß, Wert und Abhängigkeit und erinnern daran, dass Reichtum ohne innere Ordnung oft ärmer wirkt als Bescheidenheit mit klarem Blick für das Wesentliche.

  1. Die kapitalistische Wirtschaftsordnung braucht diese rücksichtslose Hingabe an den Beruf des Geldverdienens

    Max Weber

  2. Die meisten Verleger, Bilderhändler und Theateragenten haben eine eigene Ästhetik, die der Finanzwissenschaft sehr ähnlich sieht.

    Otto Weiss

  3. Geld, Gewalt und Herrengunst zerbricht Ehre, Recht und alle Kunst.

    Georg Rollenhagen

  4. Die Leidenschaft des Geldmachens beherrscht alle anderen Leidenschaften.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  5. Bargeld ist Aladins Wunderlampe

    Lord Byron

  6. Gold ist Geld und nichts anderes

    John Pierpont Morgan

  7. Wie kurz ein Monat ist, merken Sie erst, wenn Sie Alimente zahlen

    John Barrymore

  8. Die Ehe und das Geld sind das große Arsenal unseres Elends

    Hippolyte Taine

  9. Die einzige Möglichkeit nicht über Geld nachzudenken ist, eine Menge davon zu haben

    Edith Wharton

  10. Für immer weniger Geld gibt es immer mehr Zahlungsarten.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  11. Drei schöne Dinge gibt es mit G: Heißt Glück, Gesundheit und Geduld. Das schönste an ihnen ist, dass sie sich mit dem vierten G, Geld, nicht erkaufen lassen.

    Otto von Leixner

  12. Was wir haben, können wir verlieren, aber doch niemals was wir sind!

    Wilhelmine von Hillern

  13. Ich habe nie ausschließlich über Geld nachgedacht,sondern eher geglaubt, dass wir geboren sind um glücklich zu sein, wobei der sicherste Weg sich elend zu fühlen, ist, den Wert des Geldes zu überschät …

    Mary Seacole

  14. Als erstes im Bankwesen lernt man den Respekt vor der Null.

    Carl Fürstenberg

  15. Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau.

    Jane Austen

  16. Mangel an Geld schmiedet uns fest an die Erde, man bekommt die Flügel beschnitten, man merkt es nicht, weil die Schere ganz vorsichtig täglich nur eine Ahnung abschneidet.

    Paula Modersohn-Becker

  17. Sehr viele Europäer sind nicht mehr als gierige Geldautomaten, die jede Gemeinheit am Tier für erlaubt halten, wenn sie ihren Geldsack füllen hilft.

    Manfred Kyber

  18. Die Liebe zum Geld wächst in gleichem Maße wie das Geld selbst

    Juvenal

  19. Wer reich werden will, will es auch schnell werden

    Juvenal

  20. Eine verschwenderische Frau merkt nicht des Vermögens verschwinden.

    Juvenal

  21. Niemand arbeitet so hart für sein Geld, wie der, der es geheiratet hat

    Kin Hubbard

  22. Das Geld macht keine Narren. Es enthüllt sie nur.

    Kin Hubbard

  23. Ehrlichkeit macht sich bezahlt, aber vielen Menschen scheint diese Bezahlung nicht auszureichen

    Kin Hubbard

  24. Die Dankbarkeit ist eine Schuld; und seine Schulden bezahlt jedermann. Die Liebe aber ist kein Zahlungsmittel.

    Iwan Turgenjew

  25. Wir haben auch unter uns Menschen solche Tiefseefische mit großen gierigen Augen und gewaltigen Mäulern, welche umherschießen, um den Nutzen zu verschlingen.

    August Pauly

  26. Mehr noch als der Reiche, der sein Geld in eisernen Truhen verwahrt hat, musst du vor dem Räuber Schicksal zittern, der du deine Schätze in Menschenherzen angelegt hast.

    August Pauly

  27. Man begegnet zuweilen Leuten, deren Verstand sehr beschränkt, aber doch in einem Punkt stark genug ist, um den Weg hell zu beleuchten, auf welchem fremdes Geld in ihre Taschen zu wandern vermag.

    August Pauly

  28. Wer äußere Dinge als letzte Ziele erstrebt, kann nicht zur inneren Freiheit durchdringen.

    Friedrich Paulsen

  29. »Für Geld die Welt!« Es liegt wenigstens guter, deutscher Reim und der Ausdruck unserer modernen Zeit darin.

    Heinrich Martin

  30. Wenn stets die Rechnung neben dem erkauften Vergnügen liegt, hört es auf »Vergnügen« zu sein.

    Heinrich Martin

  31. Bei keiner Erbschaft können sich wohl mehr Mitbewerber melden, als wenn solche einem großen Dummkopfe zufällt: er hat die meisten Verwandten.

    Heinrich Martin

  32. Jeder Mensch hat seinen Preis.

    Robert Walpole, Earl of Orford

  33. Die Hälfte aller Werbeausgaben ist für die Katz. Aber welche Hälfte?

    John Rodman Wanamaker

  34. Die meisten Männer, die auf der Welt vorwärts kommen, vergessen das Vergnügen während der Zeit, in der sie ihr Vermögen erarbeiten; sie warten, bis sie es geschafft haben, und dann ist es für sie zu s …

    Samuel Pepys

  35. Luxus macht das Leben reicher – und den Käufer ärmer.

    Louis Comfort Tiffany

  36. Steck deine Interessen nicht in Geld, sondern dein Geld in deine Interessen.

    Oliver Wendell Holmes

  37. Wirf das Joch des Überflüssigen ab, werde reich ohne Geld, und du bist glücklich.

    Friedrich Wilhelm Kaulisch

  38. Keine Frau hält es mit einem Kartenspieler-Ehemann aus, es sei denn, er gewinnt immer.

    Lord Thomas R. Dewar

  39. Liebe ist ein Ozean von Emotionen - eingeengt von Küsten, die Ausgaben heißen.

    Lord Thomas R. Dewar

  40. Nichts schmerzt mehr, als Einkommenssteuer bezahlen zu müssen, außer keine Einkommenssteuer bezahlen zu müssen.

    Lord Thomas R. Dewar