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Sprüche über Geld

760 Sprüche — Seite 7

Kaum etwas ordnet den Alltag so nüchtern und beeinflusst zugleich so stark die Vorstellungen von Freiheit, Sicherheit und Ansehen wie Geld. Es erleichtert vieles, ersetzt aber weder Sinn noch Charakter und wird gerade dadurch zu einem aufschlussreichen Maßstab menschlicher Wünsche. Deshalb ist dieses Thema stets auch ein moralisches.

Seine Ambivalenz zeigt sich darin, dass es nützen und verführen, schützen und entstellen kann. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Maß, Wert und Abhängigkeit und erinnern daran, dass Reichtum ohne innere Ordnung oft ärmer wirkt als Bescheidenheit mit klarem Blick für das Wesentliche.

  1. Jede neue Steuer hat etwas erstaunlich ungemütliches für denjenigen, der sie zahlen oder auch nur auslegen soll.

    Otto von Bismarck

  2. Störend sind beim Reisen nur die Kosten

    Michel de Montaigne

  3. Wer der Meinung ist, dass für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist.

    Benjamin Franklin

  4. Der materielle Fortschritt befriedigt keines der Bedürfnisse, die der Mensch wirklich hat.

    Winston Churchill

  5. Mit dem Reichtum fertig zu werden ist auch ein Problem.

    Ludwig Erhard

  6. Der Wert der menschlichen Arbeit wächst mit der Weite des Wirtschaftsgebietes. Wir müssen uns mit aller Macht aus der Isolierung lösen.

    Ludwig Erhard

  7. Mache das Geld zu deinem Gott, und es wird dich quälen wie der Teufel.

    Henry Fielding

  8. Man ist kein Milliardär, wenn man seine Millionen noch zählen kann.

    René Descartes

  9. Für ein paar Groschen kann man viel Freundlichkeit und guten Willen kaufen.

    Johann Peter Hebel

  10. Ich glaube, dass durch das Gefühl dem Geist einer Frau alles offenbar wird; nur bleibt es oft nicht darin haften.

    Guy de Maupassant

  11. Wenn Menschen Glück kaufen könnten, würden sie es bestimmt eine Nummer zu gross wählen.

    Pearl S. Buck

  12. Wer kein Geld hat, hat auch keinen Mut. Er fürchtet, überall zurückgesetzt zu werden, glaubt, jede Demütigung ertragen zu müssen und zeigt sich allerorten in ungünstigem Licht.

    Adolph Freiherr von Knigge

  13. Geld im Beutel kommt nie aus der Mode.

    Thomas Fuller

  14. Jede Gesellschaftsordnung entsteht nur durch die finanzielle Unterstützung einer bestimmten Klasse.

    Wladimir Iljitsch Lenin

  15. Der Kaufmann hat in der ganzen Welt dieselbe Religion.

    Christian Johann Heinrich Heine

  16. Es ist ganz einerlei, was man macht und was die Leute von einem denken, solange man Geld in der Tasche hat.

    John Knittel

  17. Wer Geld braucht, gewinnt es sich durch die Kunst immer noch auf die unschuldigste Weise und tut jedenfalls anderen am wenigsten Schaden durch die Art, wie er ihr Geld ihnen abnimmt.

    Wilhelm Raabe

  18. Freiheit geht über Silber und Gold

  19. Wenn Hals und Hände alt sind, hat man das Geld, sie zu schmücken.

    Else Pannek

  20. Vermögen zu haben ist ein Stück Freiheit.

    Ludwig Erhard

  21. Stelle niemanden ein, der deine Arbeit für Geld macht, sondern einen der es aus Liebe macht.

    Henry David Thoreau

  22. Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation, und es interessiert mich nicht, wer dessen Gesetze macht.

    Meyer A. Rothschild

  23. Der Gewinn soll nicht die Basis, sondern das Resultat der Dienstleistung sein.

    Henry Ford

  24. Der Zinseszinseffekt ist das achte Weltwunder

    Meyer A. Rothschild

  25. Wenn einer Geld hat, darf er so dumm sein wie er will

    Ovid

  26. Zähle alles zusammen, was sich für Geld nicht kaufen lässt und du hast eine schöne Bescherung.

  27. Wenn du hundert Yen hast, kaufe dir für fünfzig Yen Brot, für die anderen fünfzig aber Hyazinthen für die Seele.

  28. Man kann nicht die Kuh verkaufen und die Milch behalten.

  29. Die Natur ist ein Verschwender, der keine Kosten scheut, um sein Werk in kürzester Zeit zu vollenden.

    Thomas Alva Edison

  30. Hat einer Geld, so ist er ein Held, und der mit goldenen Äpfeln werfen kann, behält das Feld.

  31. Sich regen bringt Segen

  32. Wo Gold redet, da gilt all andre Rede nicht.

  33. Der Weise ist besorgt, sein Vermögen zu erhalten, auch wohl zu vermehren. Daher er unnützen Aufwand meidet, um die Mittel zu haben zu unvorhergesehenen Ausgaben.

    Karl Julius Weber

  34. Nur Geld genug, so ist die Welt zu Kauf! Ein goldner Schlüssel schließt alle Schlösser auf!

    Christoph Martin Wieland

  35. Wer den Armen leiht, dem zahlt Gott die Zinsen.

  36. Wenn Bescherung ist, soll man den Sack auftun und das Zuknüpfen nicht vergessen.

  37. Der ist fromm, der ungezählt Geld wiedergibt

  38. Gute Tiere, spricht der Weise, musst du züchten, musst du kaufen, doch die Ratten und die Mäuse, kommen ganz von selbst gelaufen.

    Wilhelm Busch

  39. Zahnarzt: Ein Taschenspieler, der, während er Metall in deinen Mund hineinsteckt, Münzen aus deiner Tasche herauszieht.

    Ambrose Bierce

  40. Arbeit ist bei Armut gut.

  41. Wo Arbeit das Haus bewacht, kann Armut nicht hinein.

  42. Zu einem Hund, der Geld hat, sagen die Leute "Herr Hund"

  43. Geld her, Geld her, klingen die Glocken, wenn gleich der Pfaff tot ist.

  44. Wo Geld kehrt und wendt, hat die Freundschaft bald ein End.

  45. Schlecht geht der Kranke mit sich selbst um, der den Arzt als Erben einsetzt.

    Publius Syrus

  46. Die Scham ist schnell verflogen, aber die Schulden sind lange nicht zurückgezahlt.

  47. Jeder weiß, dass Gold und Silber nur Reichtümer der Einbildung sind.

    Charles-Louis de Montesquieu

  48. Das Geld, was man für seine Hochzeit ausgibt, ist sehr häufig die erste Einzahlung in die wechselseitige Lebensverbitterungsanstalt

    Johann Nepomuk Nestroy

  49. Für Börsenspekulationen ist der Februar einer der gefährlichsten Monate. Die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August und Oktober.

    Mark Twain

  50. Der Reiche setzt eher sein Leben für seinen Reichtum als seinen Reichtum für sein Leben aufs Spiel.

    Frank Wedekind

  51. Wo kein Geld, da kein Schweizer

    Jean Racine

  52. Wer Geld und keine Kinder hat, der ist nicht wirklich reich , wer Kinder und kein Geld hat, der ist nicht wirklich arm .

  53. Geld ist eine Wohltat, die wir genießen, indem wir uns von ihr trennen.

    Ambrose Bierce

  54. Wer seine Schweißtropfen zählt, wird nie Geld zählen!

    Christian Friedrich Hebbel

  55. Geld ist der größte Held.

  56. Genug zu haben,ist Glück, mehr als genug zu haben, ist unheilvoll. Das gilt von allen Dingen, aber besonders vom Geld.

    Laotse

  57. Geld im Säckel duzt den Wirt.

  58. Die Menschen vergessen eher den Tod des Vaters als den Verlust des väterlichen Erbteils.

    Nicolaus Machiavelli

  59. Der Hauptwert des Geldes besteht in der Tatsache, dass man in einer Welt lebt, in der es überbewertet wird.

    H. L. Mencken

  60. Es ist besser, einen leeren Geldbeutel zu haben, als an einer leeren Seele zu leiden

    William Pitt