Sprüche über Beruf
560 Sprüche — Seite 3
Kraft erschöpft sich — du spürst es, wenn du sie verbraucht.
— Else Pannek
Warum klagen so viele, dass sie unterschätzt werden? Schlimmer ist doch das Gegenteil.
— Friedrich Georg Jünger
Behauptungen sind keine Beweise, auch nicht, wenn sie lautstark wiederholt werden.
— Wilhelm Hasenclever
Friseurgespräche sind der unwiderlegliche Beweis dafür, dass die Köpfe der Haare wegen da sind.
— Karl Kraus
Die Arbeit ist die erste Grundbedingung allen menschlichen Lebens, und zwar in einen solchen Grade, dass wir in gewissem Sinn sagen müssen: sie hat den Menschen selbst geschaffen.
— Friedrich Engels
Ungerechtfertigtes Lob kann Schwache gefährden, ungerechter Tadel auch Starke vom rechten Weg ableiten.
— Georg Ebers
Wer die oberste Hand hat, verwendet sie selten zum Streicheln, sondern gebraucht sie lieber fest als Faust.
— Wilhelm Raabe
Mediziner kann nur derjenige genannt werden, der als den letzten Zweck seines Strebens das Heilen betrachtet.
— Rudolf Virchow
Die Arbeit, die tüchtige, intensive Arbeit, die einen ganz in Anspruch nimmt mit Hirn und Nerven, ist doch der größte Genuß im Leben.
— Rosa Luxemburg
Der Mensch sollte sich nie schämen, zuzugeben, dass er Unrecht hatte. Damit drückt er - in anderen Worten - nur aus, dass er heute klüger ist als gestern.
— Alexander Pope
Wenn ich einen Sohn habe, so soll er etwas prosaisches werden, Jurist oder Seeräuber.
— Lord Byron
Macht korrumpiert nicht. Furcht korrumpiert, vielleicht die Furcht vor dem Machtverlust.
— John Steinbeck
Die meisten Menschen verpassen Gelegenheiten, weil die im Overall daherkommen und nach Arbeit aussehen.
— Thomas Alva Edison
Nicht alle seine Fähigkeiten soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden.
— Baltasar Gracián y Morales
Man ist viel wert in der Welt, wenn man sein Fach versteht.
— Adolph Freiherr von Knigge
Fordre kein lautes Anerkennen! Könne was, und man wird dich kennen.
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Der Handwerksmann, der's allzugut will machen, verdirbt aus Ehrgeiz die Geschicklichkeit.
— William Shakespeare
Der Mensch ist in der Gegenwart in Technik manchmal so vernarrt, dass ihn kaum der Verdacht befällt, ob sie ihn nicht zum Narren hält.
— Karl-Heinz Söhler
Faulheit ist die Furcht vor bevorstehender Arbeit
— Marcus Tullius Cicero
Morgenfrühe gewährt ein Drittel immer vom Tagwerk
— Hesiod
Unsere Meister nennen wir billig die, von denen wir immer lernen. Nicht ein jeder, von dem wir lernen, verdient diesen Titel.
— Johann Wolfgang von Goethe
Ich habe nie Wertvolles zufällig getan. Auch meine Erfindungen sind nie zufällig entstanden.
— Thomas Alva Edison
Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines einzigen Tages sinnvoll zu ordnen, ist alles andere im Leben ein Kinderspiel.
— Johann Wolfgang von Goethe
Die Aufgabe des Schaffenden besteht darin, Gesetze aufzustellen, und nicht, Gesetzen zu folgen. Wer gegebenen Gesetzen folgt, hört auf, Schaffender zu sein.
— Ferruccio Busoni
All Labsal, was uns hier beschieden, fällt nur im Kampf und Streit uns zu; nur in der Arbeit wohnt der Frieden, und in der Mühe wohnt die Ruh.
— Theodor Fontane
Nur in der Arbeit wohnt der Frieden und in der Mühe wohnt die Ruh'!
— Theodor Fontane
Wo Fehler sind, da ist auch Erfahrung.
— Anton Tschechow
Am Morgen sehr früh ist viel zu spät für das, was man Abend vorher hätte tun sollen.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Alles, was sich zu lange hinschleppt, ehe es zu etwas nur irgend Sichtbarem wird, verliert an Interesse.
— Wilhelm von Humboldt
Gewinn ist Segen, wenn man ihn nicht stiehlt.
— William Shakespeare
Ehe man tadelt, sollte man immer erst versuchen, ob man nicht entschuldigen kann.
— Georg Christoph Lichtenberg
Der wahre Beruf des Menschen ist, zu sich selbst zu kommen.
— Friedrich Nietzsche
Der Experte ist ein gewöhnlicher Mann, der - wenn er nicht daheim ist - Ratschläge erteilt.
— Oscar Wilde
Eine neue wissenschaftliche Erkennnis lässt sich gewöhnlich nicht so darstellen, dass ihre Gegner überzeugt sind. Diese sterben vielmehr aus, und eine nachwachsende Generation ist von Anfang an mit de …
— Max Planck
Wer es kann, der tut es. Wer es nicht kann, der lehrt es.
— George Bernard Shaw
Alles gut tun, was man nach seinem Beruf zu tun verpflichtet ist – das ist die wahre und gründliche Heiligkeit
— Vinzenz von Paul
Der Misserfolg hat einen Segen, der mir verklärt den trübsten Tag: Er macht uns beliebter bei den Kollegen, als ein Erfolg es je vermag.
— Oscar Blumenthal
Quaesitam meritis sume superbiam! - Nimm den Stolz an, zu dem dich Leistung berechtigt!
— Horaz
Will man Schweres bewältigen, muß man es leicht angehen.
— Bertolt Brecht
Der Juristentraum vom Himmel : Alle beanspruchen bei der Auferstehung ihr Vermögen, und jeder versucht, es von seinen Vorvätern wiederzuerlangen.
— Samuel Butler
Ein Lehrer arbeitet für die Ewigkeit. Niemand kann sagen, wo sein Einfluss endet.
— Henry Adams
Du siehst, was ich gefunden habe: meine Arbeit, und du siehst auch, was ich nicht gefunden habe - alles Übrige, was zum Leben gehört.
— Vincent van Gogh
Nur der ist erfolgreich in seinem Geschäft, der von der Tätigkeit leben kann, die ihm die größte Freude bereitet
— Henry David Thoreau
Es ist unzulässig, dass Wissenschaftler Tiere zu Tode quälen. Laßt die Ärzte mit Journalisten und Politikern experimentieren
— Henrik Johan Ibsen
Man sieht erst ein, was der Mensch zu leisten im Stande ist, wenn zu allem, was bloß das Pflichtgefühl in Anspruch nimmt, noch eine Lieblingsbeschäftigung winkt, nach welcher er die sehnlichsten Blick …
— Ida Hahn - Hahn
Alle Messungen in der Welt wiegen nicht ein Theorem auf, wodurch die Wissenschaft der ewigen Wahrheiten wahrhaft weiter gebracht wird.
— Carl Friedrich Gauß
Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb
— Kurt Tucholsky
Es ist einfacher, eine Sache richtig zu machen, als zu erklären, warum man sie falsch gemacht hat.
— Henry Wadsworth Longfellow
Zuerst die Ideen machen den Experimentator zum Physiker, den Chronisten zum Historiker, den Handschriftenexperten zum Philologen.
— Max Planck
Ja, mach nur einen Plan, sei nur ein großes Licht! Und mach dann noch ´nen zweiten Plan, geh' n tun sie beide nicht.
— Bertolt Brecht
Wer sich zum Wurme macht, kann nachher nicht klagen, wenn er mit Füßen getreten wird.
— Immanuel Kant
Der Gegensatz zur Pflicht ist nicht die Pflichtlosigkeit, sondern die Verantwortung.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Fabriken in Städten sind Verbrechen am Volke
— Carl Ludwig Schleich
Technik ist die Anstrengung, Anstrengung zu sparen
— José Ortega y Gasset
Die Architektur ist die Fortsetzung der Natur in ihrer konstruktiven Tätigkeit.
— Karl Friedrich Schinkel
Nichts ist getan, wenn noch etwas zu tun übrig ist.
— Carl Friedrich Gauß
Die, die es können - tun es. Die, die es nicht können - lehren es. Die, die es nicht lehren können, verwalten es.
— H. L. Mencken
Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen
— Kurt Tucholsky
Not lehrt beten! Arbeit lehrt, Wie man gegen Not sich wehrt.
— Johann Wilhelm Ludwig Gleim
Nichts ermüdet so sehr wie das ewige Mitschleppen einer unerledigten Arbeit.
— William James