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Sprüche über Beruf

560 Sprüche — Seite 3

  1. Kraft erschöpft sich — du spürst es, wenn du sie verbraucht.

    Else Pannek

  2. Warum klagen so viele, dass sie unterschätzt werden? Schlimmer ist doch das Gegenteil.

    Friedrich Georg Jünger

  3. Behauptungen sind keine Beweise, auch nicht, wenn sie lautstark wiederholt werden.

    Wilhelm Hasenclever

  4. Friseurgespräche sind der unwiderlegliche Beweis dafür, dass die Köpfe der Haare wegen da sind.

    Karl Kraus

  5. Die Arbeit ist die erste Grundbedingung allen menschlichen Lebens, und zwar in einen solchen Grade, dass wir in gewissem Sinn sagen müssen: sie hat den Menschen selbst geschaffen.

    Friedrich Engels

  6. Ungerechtfertigtes Lob kann Schwache gefährden, ungerechter Tadel auch Starke vom rechten Weg ableiten.

    Georg Ebers

  7. Wer die oberste Hand hat, verwendet sie selten zum Streicheln, sondern gebraucht sie lieber fest als Faust.

    Wilhelm Raabe

  8. Mediziner kann nur derjenige genannt werden, der als den letzten Zweck seines Strebens das Heilen betrachtet.

    Rudolf Virchow

  9. Die Arbeit, die tüchtige, intensive Arbeit, die einen ganz in Anspruch nimmt mit Hirn und Nerven, ist doch der größte Genuß im Leben.

    Rosa Luxemburg

  10. Der Mensch sollte sich nie schämen, zuzugeben, dass er Unrecht hatte. Damit drückt er - in anderen Worten - nur aus, dass er heute klüger ist als gestern.

    Alexander Pope

  11. Wenn ich einen Sohn habe, so soll er etwas prosaisches werden, Jurist oder Seeräuber.

    Lord Byron

  12. Macht korrumpiert nicht. Furcht korrumpiert, vielleicht die Furcht vor dem Machtverlust.

    John Steinbeck

  13. Die meisten Menschen verpassen Gelegenheiten, weil die im Overall daherkommen und nach Arbeit aussehen.

    Thomas Alva Edison

  14. Nicht alle seine Fähigkeiten soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden.

    Baltasar Gracián y Morales

  15. Man ist viel wert in der Welt, wenn man sein Fach versteht.

    Adolph Freiherr von Knigge

  16. Fordre kein lautes Anerkennen! Könne was, und man wird dich kennen.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  17. Der Handwerksmann, der's allzugut will machen, verdirbt aus Ehrgeiz die Geschicklichkeit.

    William Shakespeare

  18. Der Mensch ist in der Gegenwart in Technik manchmal so vernarrt, dass ihn kaum der Verdacht befällt, ob sie ihn nicht zum Narren hält.

    Karl-Heinz Söhler

  19. Faulheit ist die Furcht vor bevorstehender Arbeit

    Marcus Tullius Cicero

  20. Morgenfrühe gewährt ein Drittel immer vom Tagwerk

    Hesiod

  21. Unsere Meister nennen wir billig die, von denen wir immer lernen. Nicht ein jeder, von dem wir lernen, verdient diesen Titel.

    Johann Wolfgang von Goethe

  22. Ich habe nie Wertvolles zufällig getan. Auch meine Erfindungen sind nie zufällig entstanden.

    Thomas Alva Edison

  23. Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines einzigen Tages sinnvoll zu ordnen, ist alles andere im Leben ein Kinderspiel.

    Johann Wolfgang von Goethe

  24. Die Aufgabe des Schaffenden besteht darin, Gesetze aufzustellen, und nicht, Gesetzen zu folgen. Wer gegebenen Gesetzen folgt, hört auf, Schaffender zu sein.

    Ferruccio Busoni

  25. All Labsal, was uns hier beschieden, fällt nur im Kampf und Streit uns zu; nur in der Arbeit wohnt der Frieden, und in der Mühe wohnt die Ruh.

    Theodor Fontane

  26. Nur in der Arbeit wohnt der Frieden und in der Mühe wohnt die Ruh'!

    Theodor Fontane

  27. Wo Fehler sind, da ist auch Erfahrung.

    Anton Tschechow

  28. Am Morgen sehr früh ist viel zu spät für das, was man Abend vorher hätte tun sollen.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  29. Alles, was sich zu lange hinschleppt, ehe es zu etwas nur irgend Sichtbarem wird, verliert an Interesse.

    Wilhelm von Humboldt

  30. Gewinn ist Segen, wenn man ihn nicht stiehlt.

    William Shakespeare

  31. Ehe man tadelt, sollte man immer erst versuchen, ob man nicht entschuldigen kann.

    Georg Christoph Lichtenberg

  32. Der wahre Beruf des Menschen ist, zu sich selbst zu kommen.

    Friedrich Nietzsche

  33. Der Experte ist ein gewöhnlicher Mann, der - wenn er nicht daheim ist - Ratschläge erteilt.

    Oscar Wilde

  34. Eine neue wissenschaftliche Erkennnis lässt sich gewöhnlich nicht so darstellen, dass ihre Gegner überzeugt sind. Diese sterben vielmehr aus, und eine nachwachsende Generation ist von Anfang an mit de …

    Max Planck

  35. Wer es kann, der tut es. Wer es nicht kann, der lehrt es.

    George Bernard Shaw

  36. Alles gut tun, was man nach seinem Beruf zu tun verpflichtet ist – das ist die wahre und gründliche Heiligkeit

    Vinzenz von Paul

  37. Der Misserfolg hat einen Segen, der mir verklärt den trübsten Tag: Er macht uns beliebter bei den Kollegen, als ein Erfolg es je vermag.

    Oscar Blumenthal

  38. Quaesitam meritis sume superbiam! - Nimm den Stolz an, zu dem dich Leistung berechtigt!

    Horaz

  39. Will man Schweres bewältigen, muß man es leicht angehen.

    Bertolt Brecht

  40. Der Juristentraum vom Himmel : Alle beanspruchen bei der Auferstehung ihr Vermögen, und jeder versucht, es von seinen Vorvätern wiederzuerlangen.

    Samuel Butler

  41. Ein Lehrer arbeitet für die Ewigkeit. Niemand kann sagen, wo sein Einfluss endet.

    Henry Adams

  42. Du siehst, was ich gefunden habe: meine Arbeit, und du siehst auch, was ich nicht gefunden habe - alles Übrige, was zum Leben gehört.

    Vincent van Gogh

  43. Nur der ist erfolgreich in seinem Geschäft, der von der Tätigkeit leben kann, die ihm die größte Freude bereitet

    Henry David Thoreau

  44. Es ist unzulässig, dass Wissenschaftler Tiere zu Tode quälen. Laßt die Ärzte mit Journalisten und Politikern experimentieren

    Henrik Johan Ibsen

  45. Man sieht erst ein, was der Mensch zu leisten im Stande ist, wenn zu allem, was bloß das Pflichtgefühl in Anspruch nimmt, noch eine Lieblingsbeschäftigung winkt, nach welcher er die sehnlichsten Blick …

    Ida Hahn - Hahn

  46. Alle Messungen in der Welt wiegen nicht ein Theorem auf, wodurch die Wissenschaft der ewigen Wahrheiten wahrhaft weiter gebracht wird.

    Carl Friedrich Gauß

  47. Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb

    Kurt Tucholsky

  48. Es ist einfacher, eine Sache richtig zu machen, als zu erklären, warum man sie falsch gemacht hat.

    Henry Wadsworth Longfellow

  49. Zuerst die Ideen machen den Experimentator zum Physiker, den Chronisten zum Historiker, den Handschriftenexperten zum Philologen.

    Max Planck

  50. Ja, mach nur einen Plan, sei nur ein großes Licht! Und mach dann noch ´nen zweiten Plan, geh' n tun sie beide nicht.

    Bertolt Brecht

  51. Wer sich zum Wurme macht, kann nachher nicht klagen, wenn er mit Füßen getreten wird.

    Immanuel Kant

  52. Der Gegensatz zur Pflicht ist nicht die Pflichtlosigkeit, sondern die Verantwortung.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  53. Fabriken in Städten sind Verbrechen am Volke

    Carl Ludwig Schleich

  54. Technik ist die Anstrengung, Anstrengung zu sparen

    José Ortega y Gasset

  55. Die Architektur ist die Fortsetzung der Natur in ihrer konstruktiven Tätigkeit.

    Karl Friedrich Schinkel

  56. Nichts ist getan, wenn noch etwas zu tun übrig ist.

    Carl Friedrich Gauß

  57. Die, die es können - tun es. Die, die es nicht können - lehren es. Die, die es nicht lehren können, verwalten es.

    H. L. Mencken

  58. Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen

    Kurt Tucholsky

  59. Not lehrt beten! Arbeit lehrt, Wie man gegen Not sich wehrt.

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  60. Nichts ermüdet so sehr wie das ewige Mitschleppen einer unerledigten Arbeit.

    William James