Sprüche über Beruf
560 Sprüche — Seite 9
Ein vernünftiger Mensch erholt sich bei einer Arbeit von der anderen.
— Helmuth James Graf von Moltke
Bei allen Menschen ist es zu wissen wichtig, ob sie aus Not, aus Eitelkeit, aus Langeweile oder aus Liebe schaffen.
— Walter Rathenau
Der Mohr hat seine Arbeit getan, der Mohr kann kaum noch gehn!
— Friedrich von Schiller
Lasset uns mit mutigem, fröhlichem Herzen auch mitten unter der Wolke arbeiten, denn wir arbeiten zu einer großen Zukunft.
— Johann Gottfried Herder
In Deutschland arbeiten die Arbeiter, damit die Angestellten etwas zu schreiben haben.
— Kurt Tucholsky
Ich bin darauf gekommen, dass ich nur dann glücklich bin, wenn ich an etwas arbeite, an dem ich Gefallen finde.
— John Reed
Die Arbeit ist immer mehr wert als der Preis, den man für sie zahlt. Das Geld verschwindet, die Arbeit aber bleibt.
— Maxim Gorki
Die Arbeit ist die Grundlage allen menschlichen Fortschritts, durch die Arbeit allein ist es der Menschheit gelungen, sich über das Tier zu erheben, sich von der Sklaverei der Natur zu befreien.
— Wilhelm Liebknecht
Gewiß kein Freund der Gärtnerei wäre zufrieden, wenn auf einmal alles reif gewachsen da stände und er nichts zu tun hätte als zu pflücken.
— Jean Paul
Sieben Prozent kennen keine Pause, keine Religion; sie arbeiten des Nachts und Sonntags, und sogar an Regentagen
— Joseph Billings
Der geschäftige Mann hat nur wenige faule Besucher, zum kochenden Topf kommen keine Fliegen.
— Benjamin Franklin
Die Zeit, welche die Technik erspart, kostet der Bürokrat, der sie organisiert
— Ludwig Marcuse
Karriere ist ein Pferd, das ohne Reiter vor dem Tor der Ewigkeit anlangt.
— Thomas Hobbes
Nur der Ehrgeiz, durch den keine Eitelkeit schimmert, hat Zukunft
— Sully Prudhomme
Es gibt nur drei Methoden, um leben zu können: betteln, stehlen oder etwas leisten.
— Honoré Gabriel Victor de Riqueti
Wenn du Liebe hast, spielt es keine Rolle, ob du Kathedralen baust oder in der Küche Kartoffeln schälst.
— Dante Alighieri
Meine Aufgabe ist es, meinen Hoffnungen zu lehren, sich den Tatsachen anzupassen, und nicht, die Tatsachen dazu zu zwingen, mit meinen Hoffnungen übereinzustimmen.
— Thomas Henry Huxley
Was dem Menschen leicht wird, pflegt er gern zu tun.
— Hermann Ludwig Ferdinand von Helmholtz
Begehren von Amt und Vorrecht ist Ehrgeiz.
— Thomas Hobbes
Was ein Mensch gilt oder wert ist, ist, wie bei allen anderen Dingen, sein Preis, das heißt so viel, wie für den Gebrauch seiner Kraft gegeben wird.
— Thomas Hobbes
Auch Rechtsanwälte, glaube ich, waren einst Kinder.
— Charles Lamb
Dass die beruflichen Ziele in der ersten Lebenshälfte nicht anders aussehen müssen als in der zweiten, ist ganz selbstverständlich.
— Nikolaus B. Enkelmann
Der Mensch trägt in sich eine perfekt arbeitende Maschine, die aber nur dann perfekt arbeitet, wenn sie richtig eingestellt ist, bzw. solange sie richtig eingestellt ist.
— Nikolaus B. Enkelmann
Wer nicht aus Liebe zur Sache arbeitet, sondern nur des Geldes willen, der bekommt gar nichts: Weder Geld noch Glück.
— Charles M. Schwab
Arbeit und Genuss sind Zwillingsbrüder, eins im andern lebend.
— Adolf von Wilbrandt
Wer sich fürchtet, Verantwortung zu übernehmen, wird immer mehr der Willkür anderer preisgegeben, und muss zusehen, wie der größere Gewinn aus seinen Fähigkeiten Fremden zufließt.
— Prentice Mulford
In vielen Berufen sind die Kollegen die wirklichen Verwandten, sie fühlen sich untereinander weit mehr zu Hause als an dem Ort, den sie ihr Heim nennen, wo sie schlafen, essen und einen öden Sonntag v …
— Prentice Mulford
In den meisten Fällen können sich die Menschen die nötige Ruhe nicht verschaffen. Sie müssen fort und fort Jahr um Jahr arbeiten, um ihre 'Existenz' zu erhalten.
— Prentice Mulford
Es ist ziemlich belanglos, mit wem man rein geschäftlich und von Berufs wegen verkehrt; doch Vorsicht ist geboten, ehe wir einen Menschen unsere Mußestunden teilen lassen.
— Prentice Mulford
Starre nicht auf den Ablauf der Zeit. Fülle sie mit Arbeit, und du wirst dich nicht über den Verlust an Lebenszeit beklagen
— Francesco Petrarca
Der Einfall ersetzt nicht die Arbeit.
— Max Weber
Sehr scharf wird da und dort das Strebertum verurteilt, zumal von Strebern.
— Otto Weiss
Wohl fühlt sich mancher allen Strapazen seines Berufs, doch nicht allen Strapazen seiner Muße gewachsen.
— Otto Weiss
Was den Laien oft vom Fachmann unterscheidet: er hat nicht gleich diesem die nötigen theoretischen Kenntnisse, um seine schiefen Urteile zu begründen.
— Otto Weiss
Nichts verbindet sich leichter als eine vernünftige Theorie mit einer unvernünftigen Praxis.
— Otto Weiss
Bei manchen wissenschaftlichen Untersuchungen ist alles interessant, nur nicht das Ergebnis.
— Otto Weiss
Freude an der Arbeit finden ist die Entdeckung des Jungbrunnens.
— Pearl S. Buck
Ein Mann kann oft versagen, aber er wird erst zum Versager, wenn er beginnt, andere dafür verantwortlich zu machen.
— John Burroughs
Nur wer gehorchen gelernt hat, kann später auch befehlen!
— Paul von Beneckendorff und Hindenburg
Ich hatte nie den Ehrgeiz, etwas selber gemacht haben zu wollen.
— Robert Bosch
Wo es aussieht, als wäre nichts zu tun, ist bereits viel getan worden
— Jean Paul
Nimm immer deine Aufgabe ernst, niemals dich selbst.
— Dwight "Ike" David Eisenhower
Besser, man zeichnet sich aus, als dass man sich auszeichnen lässt.
— Johann Gottlieb Nathusius
Aus gutem Grund steht das Wort Erfolg erst hinter dem Wort Arbeit in jedem Wörterbuch
Wer Schweine aufzieht, ist ein produktives, wer Familienmitglieder aufzieht ein unproduktives Mitglied unserer Gesellschaft
— Friedrich List
Wissenschaft ist eine Sammlung vieler klarer Begriffe aus vielen lebhaften Erfahrungen über eine Sache.
— Johann Jakob Wilhelm Heinse
Jede Erfindung, welche dem Menschen die Mühe einer mechanischen Arbeit abnimmt, erweitert für ihn die Möglichkeit seines geistigen freien Schaffens und Wirkens und gestattet ihm damit eine Ausnutzung …
— Fanny Lewald
Offensive in den eigenen Antrieben und Defensive gegenüber anderen Anstößen führen am schnellsten zum Ziel, aber vielleicht zum falschen.
— Henriette Wilhelmine Hanke
Der Zeitdruck ist der beste Ansporn für Leistungen und die beste Ausrede für Fehlleistungen.
— Henriette Wilhelmine Hanke
Es gibt eine gehässige, ungehobelte Art zu tadeln und Kritik zu üben, womit nichts gewonnen, niemand gebessert, nur die Absicht, wehe zu tun, erreicht wird. Es gibt aber auch eine andere, geistreiche, …
— Rahel Varnhagen von Ense
Nichts zeugt von größerer Bildung, als grobes Schelten ruhig zu ertragen. Wenn der Gescholtene gar nicht so tut, als ob er gescholten wird, dann ist der Scheltende der Gescholtene
— Philemon
Nichts ist schwieriger als ein Empfehlungsschreiben für jemanden, den man gut kennt.
— Kin Hubbard
Nichts hassen Leute, die im Dienste der Öffentlichkeit stehen, so sehr, wie der Öffentlichkeit zu dienen
— Kin Hubbard
Gewöhnlichkeiten werden jedem geglaubt, zum Ungewöhnlichen bedarf es der Autorität
— August Pauly
Es ist wohltuender, der Größe des Unerforschten inne zu werden, als sich im Genuss des Erforschten zu ergehen.
— August Pauly
So wie der Igel mit dem Rüsselchen, kommt der Bürokrat schon mit dem Zöpfchen zur Welt.
— August Pauly
Das heilige Feuer der Wissenschaft wird von tausend Händen mit Eifer geschürt; viele aber kommen nur dazu herbei, ihre Kartoffel an ihm zu braten.
— August Pauly
Auch an der Spitze der wissenschaftlichen Armee marschieren Tamboure, d.h. Leute niedrigen Grades, welche Lärm machen.
— August Pauly
Es gibt Menschen, denen man zu einer Theorie, die man ihnen bietet, auch noch den Kopf liefern müsste, sie zu verstehen.
— August Pauly
Unter den Priestern der Wissenschaft hält sich eine merkwürdig große Anzahl lieber in der Nähe des Opferstocks, als in der Nähe des Heiligtums auf.
— August Pauly