Sprüche über Beruf
560 Sprüche — Seite 8
Nur ein schlechter Plan erlaubt keine Änderung
— Publius Syrus
Elender ist nichts als der behagliche Mensch ohne Arbeit, das Schönste der Gaben wird ihm Ekel.
— Johann Wolfgang von Goethe
Meine Kunst lasse ich nicht liegen, ich müßte mir ewige Vorwürfe machen!
— Clara Schumann
Zum Erzieher muss man eigentlich geboren sein wie zum Künstler.
— Karl Julius Weber
Die Kritik gleicht einer Bürste. Bei allzu leichten Stoffen darf man sie nicht verwenden; denn sonst bliebe nichts mehr übrig.
— Honoré de Balzac
Der Schüler hält seine Arbeit für schwer, doch sie bedeutet nur Wagen zu sein, wo der Lehrer Pferd sein muss.
— August Strindberg
Der Stand der Schauspieler galt bei den Römern für schimpflich, bei den Griechen für ehrbar. Heute denken wir über sie im Grunde immer noch wie die Römer, verkehren aber mit ihnen wie die Griechen.
— Jean de la Bruyère
Juristen sind wie Schuster, die zerren mit den Zähnen das Leder; sie die Rechte, dass sie müssen dehnen.
— Friedrich von Logau
Der Fotograf ist wie der Kabeljau, der eine Million Eier legt, damit eines reif werden möge.
— George Bernard Shaw
Überdies wird man dadurch nicht besser, dass man seine Fehler verbirgt, vielmehr gewinnt unser moralischer Wert durch die Aufrichtigkeit, mit der wir sie gestehen.
— Georg Christoph Lichtenberg
Vor Feuersglut, vor Wassernot mag sicher fort der Erdball rücken. Wenn noch ein Untergang ihm droht, so wird er in Papier ersticken.
— Gottfried August Bürger
Zu erkennen, dass man sich geirrt hat, ist ja nur das Eingeständnis, dass man heute schlauer ist als gestern
— Johann Kaspar Lavater
Die meisten Menschen verziehen die Miene und sprechen lauter, wenn ihre Stärke nachlässt
— Michel de Montaigne
Ein Mensch, der kein Eigentum erwerben darf, kann auch kein anderes Interesse haben, als so viel wie möglich zu essen und so wenig wie möglich zu arbeiten.
— Adam Smith
Ein Mensch, der eine bestimmte Art zu handeln gewohnt ist, ändert sich nie und muss, wenn die veränderten Zeitverhältnisse zu seinen Methoden nicht mehr passen, scheitern.
— Nicolaus Machiavelli
Fürchtet Lob mehr als Tadel! Einer, der euch tadelt, hat sicherlich mehr Ursache dazu als einer, der euch lobt.
— Niccolò Tommaseo
Es gibt kaum einen menschlichen Beruf, der so alles Untüchtige ausstößt wie der des Seemanns.
— Heinrich von Treitschke
Die Wissenschaft war die größte Leidenschaft meines Lebens . Ich käme mir vor wie ein Dieb, wenn ich einen Tag verlebt hätte, ohne zu arbeiten.
— Louis Pasteur
Ihrer wahren Wesensbestimmung nach ist die Wissenschaft das Studium der Schönheit der Welt.
— Simone Weil
Die Arbeit ist die zuverlässigste Seligkeit der Erde.
— Ernst Wiechert
Ein Mann mir regelmäßiger Tätigkeit sieht wenig von der normalen Tageswelt.
— John Steinbeck
Aber es ist nun einmal auf der Welt so eingerichtet, dass ein Mann, der den anderen das Brot gibt, zugleich sein Herr ist.
— Jack London
Im Leben kommt einmal die Zeit, da man sich darüber klarwerden muss, was besser ist, zu zertreten oder zertreten werden.
— John Knittel
Jede Rede scheint eitel und nichtig, sobald die Tat ihr nicht Nachdruck gibt.
— Demosthenes
Frauenarbeit – klein und behende, hat einen Anfang und kein Ende.
— René Descartes
Alles selbst machen zu wollen, ist das Kennzeichen des Unbegabten.
— Richard von Schaukal
Tue bei der Arbeit immer zuerst das Nötigste, das aber greife frisch und bei der Hauptsache an. Das ist das Mittel, um zu vielem Zeit zu haben.
— Carl Hilty
Flugzeuge sind interessante Spielzeuge, aber von keinem militärischen Wert.
— Ferdinand Foch
Arbeit ist das beste Mittel gegen Verzweiflung.
— Sir Arthur Conan Doyle
Mann kann auch hinauffallen. Und solche Fälle sind die tiefsten.
— Peter Hille
Was ein Streber werden will, krümmt sich beizeiten.
— Peter Hille
Bei fleißiger Arbeit und guter Verdauung verbessert sich auch deine Weltanschauung.
— Eduard von Bauernfeld
Wo man Gewalt braucht, ist die Lust nicht groß.
— Aristophanes
Verworrene Ideen allein machen nicht den tiefen Philosophen; die verworrene Sprache gehört mit dazu; dann erst bleibt er unverstanden und bewundert.
— Emanuel Wertheimer
Pflichtbewusstsein aus Gehorsam macht Menschen zu Werkzeugen, schließt Menschlichkeit aus.
— Else Pannek
Anderen die Aufgaben abzunehmen heißt: sie in ihrer Entwicklung zu behindern.
— Else Pannek
Wenn ganzer Einsatz erforderlich ist, bewirkt Taktik allein nichts.
— Else Pannek
Zwischen Wissen und Können liegt manchmal ein langer Weg.
— Else Pannek
Auf einem Boden voll ungetaner Dinge hat Neues keinen Platz zum Wachsen.
— Else Pannek
Jede Tat muss Konsequenzen haben.
— Else Pannek
Wo Verstand befiehlt, ist der Gehorsam leicht.
— Theodor Fontane
Die Autorität zwingt, aber die Vernunft überzeugt zum Gehorsam.
— Armand Jean du Plessis, Herzog von Richelieu
Der gute Redner wird Vergleiche anwenden und Beispiele vorbringen
— Marcus Tullius Cicero
Dem Streben nach Lob liegt ein Streben danach, lobenswert zu sein, zu Grunde.
— Adam Smith
Wer sein Brot verdient, der ist nie überflüssig und fühlt sich auch nicht so.
— Carl Friedrich Paul Ernst
Kein Mensch auf der Erde hat das Recht, seine Kräfte ungebraucht zu lassen und durch fremde Kräfte zu leben.
— Johann Gottlieb Fichte
Bedenke, was du heute tust, bedenk' auch, was du morgen musst, zumeist bedenke, deinem Leben durch Arbeit Kern und Halt zu geben
— Friedrich Wilhelm Weber
Der Mensch gibt ebenso schwer eine Furcht auf als eine Hoffnung.
— Otto Ludwig
Die Idee ist das Absolute, und alles Wirkliche ist nur Realisierung der Idee.
— Georg Friedrich Wilhelm Hegel
Arbeit und Fleiß, das sind die Flügel, die führen über Strom und Hügel
— Johann Baptist Fischart
Ein Psychiater ist ein Mann, der sich keine Sorgen zu machen braucht, solange andere Menschen sich welche machen
— Karl Kraus
Geize nicht mit Deiner Arbeit und mit schlaflosen Nächten. Keine Arbeit ist verloren.
— Max von Eyth
Die Aufgabe erhält lebendig.
— Paul de Lagarde
Um den Preis der Arbeit verkaufen uns die Götter alles Gute.
— Epicharmos
Bedenke in allem, was du tust, vorher Zeit und Ort
— Francois Rabelais
Wer herrschen will, muss dienen können!
— Stefan Glas
Die große moderne Formel lautet: Arbeit, abermals Arbeit, und immer Arbeit.
— Leon Gambetta
Die Ruhe, die Tatenlosigkeit ist gut und reizend, aber das Schaffen, das Hervorbringen hat tausendfältiges Lächeln.
— Sophie Mereau
Die Arbeit, dieser Fluch, womit Gott das menschliche Geschlecht segnete, gibt uns wahres und dauerhaftes Vergnügen.
— Justus Möser
Ich möchte so leben, dass ich sowohl mit den Händen als auch mit dem Gefühl und dem Verstand arbeite.
— Katherine Mansfield