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Sprüche über Beruf

560 Sprüche — Seite 8

  1. Nur ein schlechter Plan erlaubt keine Änderung

    Publius Syrus

  2. Elender ist nichts als der behagliche Mensch ohne Arbeit, das Schönste der Gaben wird ihm Ekel.

    Johann Wolfgang von Goethe

  3. Meine Kunst lasse ich nicht liegen, ich müßte mir ewige Vorwürfe machen!

    Clara Schumann

  4. Zum Erzieher muss man eigentlich geboren sein wie zum Künstler.

    Karl Julius Weber

  5. Die Kritik gleicht einer Bürste. Bei allzu leichten Stoffen darf man sie nicht verwenden; denn sonst bliebe nichts mehr übrig.

    Honoré de Balzac

  6. Der Schüler hält seine Arbeit für schwer, doch sie bedeutet nur Wagen zu sein, wo der Lehrer Pferd sein muss.

    August Strindberg

  7. Der Stand der Schauspieler galt bei den Römern für schimpflich, bei den Griechen für ehrbar. Heute denken wir über sie im Grunde immer noch wie die Römer, verkehren aber mit ihnen wie die Griechen.

    Jean de la Bruyère

  8. Juristen sind wie Schuster, die zerren mit den Zähnen das Leder; sie die Rechte, dass sie müssen dehnen.

    Friedrich von Logau

  9. Der Fotograf ist wie der Kabeljau, der eine Million Eier legt, damit eines reif werden möge.

    George Bernard Shaw

  10. Überdies wird man dadurch nicht besser, dass man seine Fehler verbirgt, vielmehr gewinnt unser moralischer Wert durch die Aufrichtigkeit, mit der wir sie gestehen.

    Georg Christoph Lichtenberg

  11. Vor Feuersglut, vor Wassernot mag sicher fort der Erdball rücken. Wenn noch ein Untergang ihm droht, so wird er in Papier ersticken.

    Gottfried August Bürger

  12. Zu erkennen, dass man sich geirrt hat, ist ja nur das Eingeständnis, dass man heute schlauer ist als gestern

    Johann Kaspar Lavater

  13. Die meisten Menschen verziehen die Miene und sprechen lauter, wenn ihre Stärke nachlässt

    Michel de Montaigne

  14. Ein Mensch, der kein Eigentum erwerben darf, kann auch kein anderes Interesse haben, als so viel wie möglich zu essen und so wenig wie möglich zu arbeiten.

    Adam Smith

  15. Ein Mensch, der eine bestimmte Art zu handeln gewohnt ist, ändert sich nie und muss, wenn die veränderten Zeitverhältnisse zu seinen Methoden nicht mehr passen, scheitern.

    Nicolaus Machiavelli

  16. Fürchtet Lob mehr als Tadel! Einer, der euch tadelt, hat sicherlich mehr Ursache dazu als einer, der euch lobt.

    Niccolò Tommaseo

  17. Es gibt kaum einen menschlichen Beruf, der so alles Untüchtige ausstößt wie der des Seemanns.

    Heinrich von Treitschke

  18. Die Wissenschaft war die größte Leidenschaft meines Lebens . Ich käme mir vor wie ein Dieb, wenn ich einen Tag verlebt hätte, ohne zu arbeiten.

    Louis Pasteur

  19. Ihrer wahren Wesensbestimmung nach ist die Wissenschaft das Studium der Schönheit der Welt.

    Simone Weil

  20. Die Arbeit ist die zuverlässigste Seligkeit der Erde.

    Ernst Wiechert

  21. Ein Mann mir regelmäßiger Tätigkeit sieht wenig von der normalen Tageswelt.

    John Steinbeck

  22. Aber es ist nun einmal auf der Welt so eingerichtet, dass ein Mann, der den anderen das Brot gibt, zugleich sein Herr ist.

    Jack London

  23. Im Leben kommt einmal die Zeit, da man sich darüber klarwerden muss, was besser ist, zu zertreten oder zertreten werden.

    John Knittel

  24. Jede Rede scheint eitel und nichtig, sobald die Tat ihr nicht Nachdruck gibt.

    Demosthenes

  25. Frauenarbeit – klein und behende, hat einen Anfang und kein Ende.

    René Descartes

  26. Alles selbst machen zu wollen, ist das Kennzeichen des Unbegabten.

    Richard von Schaukal

  27. Tue bei der Arbeit immer zuerst das Nötigste, das aber greife frisch und bei der Hauptsache an. Das ist das Mittel, um zu vielem Zeit zu haben.

    Carl Hilty

  28. Flugzeuge sind interessante Spielzeuge, aber von keinem militärischen Wert.

    Ferdinand Foch

  29. Arbeit ist das beste Mittel gegen Verzweiflung.

    Sir Arthur Conan Doyle

  30. Mann kann auch hinauffallen. Und solche Fälle sind die tiefsten.

    Peter Hille

  31. Was ein Streber werden will, krümmt sich beizeiten.

    Peter Hille

  32. Bei fleißiger Arbeit und guter Verdauung verbessert sich auch deine Weltanschauung.

    Eduard von Bauernfeld

  33. Wo man Gewalt braucht, ist die Lust nicht groß.

    Aristophanes

  34. Verworrene Ideen allein machen nicht den tiefen Philosophen; die verworrene Sprache gehört mit dazu; dann erst bleibt er unverstanden und bewundert.

    Emanuel Wertheimer

  35. Pflichtbewusstsein aus Gehorsam macht Menschen zu Werkzeugen, schließt Menschlichkeit aus.

    Else Pannek

  36. Anderen die Aufgaben abzunehmen heißt: sie in ihrer Entwicklung zu behindern.

    Else Pannek

  37. Wenn ganzer Einsatz erforderlich ist, bewirkt Taktik allein nichts.

    Else Pannek

  38. Zwischen Wissen und Können liegt manchmal ein langer Weg.

    Else Pannek

  39. Auf einem Boden voll ungetaner Dinge hat Neues keinen Platz zum Wachsen.

    Else Pannek

  40. Jede Tat muss Konsequenzen haben.

    Else Pannek

  41. Wo Verstand befiehlt, ist der Gehorsam leicht.

    Theodor Fontane

  42. Die Autorität zwingt, aber die Vernunft überzeugt zum Gehorsam.

    Armand Jean du Plessis, Herzog von Richelieu

  43. Der gute Redner wird Vergleiche anwenden und Beispiele vorbringen

    Marcus Tullius Cicero

  44. Dem Streben nach Lob liegt ein Streben danach, lobenswert zu sein, zu Grunde.

    Adam Smith

  45. Wer sein Brot verdient, der ist nie überflüssig und fühlt sich auch nicht so.

    Carl Friedrich Paul Ernst

  46. Kein Mensch auf der Erde hat das Recht, seine Kräfte ungebraucht zu lassen und durch fremde Kräfte zu leben.

    Johann Gottlieb Fichte

  47. Bedenke, was du heute tust, bedenk' auch, was du morgen musst, zumeist bedenke, deinem Leben durch Arbeit Kern und Halt zu geben

    Friedrich Wilhelm Weber

  48. Der Mensch gibt ebenso schwer eine Furcht auf als eine Hoffnung.

    Otto Ludwig

  49. Die Idee ist das Absolute, und alles Wirkliche ist nur Realisierung der Idee.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  50. Arbeit und Fleiß, das sind die Flügel, die führen über Strom und Hügel

    Johann Baptist Fischart

  51. Ein Psychiater ist ein Mann, der sich keine Sorgen zu machen braucht, solange andere Menschen sich welche machen

    Karl Kraus

  52. Geize nicht mit Deiner Arbeit und mit schlaflosen Nächten. Keine Arbeit ist verloren.

    Max von Eyth

  53. Die Aufgabe erhält lebendig.

    Paul de Lagarde

  54. Um den Preis der Arbeit verkaufen uns die Götter alles Gute.

    Epicharmos

  55. Bedenke in allem, was du tust, vorher Zeit und Ort

    Francois Rabelais

  56. Wer herrschen will, muss dienen können!

    Stefan Glas

  57. Die große moderne Formel lautet: Arbeit, abermals Arbeit, und immer Arbeit.

    Leon Gambetta

  58. Die Ruhe, die Tatenlosigkeit ist gut und reizend, aber das Schaffen, das Hervorbringen hat tausendfältiges Lächeln.

    Sophie Mereau

  59. Die Arbeit, dieser Fluch, womit Gott das menschliche Geschlecht segnete, gibt uns wahres und dauerhaftes Vergnügen.

    Justus Möser

  60. Ich möchte so leben, dass ich sowohl mit den Händen als auch mit dem Gefühl und dem Verstand arbeite.

    Katherine Mansfield