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Sprüche über Bewunderung

364 Sprüche — Seite 2

Was Menschen aufrichtet und den Blick nach oben zieht, findet oft in der Bewunderung seinen Ausdruck. Sie entsteht vor Größe, Mut, Schönheit oder Haltung und verrät damit auch, wonach ein Herz sich selbst ausrichtet. Darum ist dieses Thema mehr als bloßes Staunen, nämlich ein stilles Urteil über Wert und Vorbild.

In echter Bewunderung liegt kein Neid, sondern Anerkennung dessen, was über das Gewöhnliche hinausweist. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie inspirierend jene Haltung sein kann, die Großes erkennt und sich davon nicht klein, sondern ermutigt fühlen lässt.

  1. Das Glück, das dir am meisten schmeichelt, betrügt dich am ehesten.

    Franz Kafka

  2. Du bist wie eine Rose, so schön und stachelig - drum halt ich dich nur lose, doch das für ewiglich.

  3. Man soll den Arzt nicht vor der Rechnung loben.

    Jean-Paul Sartre

  4. Süss ist der Honig, aber noch süsser ist ein kleines Kind.

  5. Ich liebe Männer mit Zukunft und Frauen mit Vergangenheit.

    Oscar Wilde

  6. Die Welt vergöttert die Jugend, aber regieren lässt sie sich von den Alten.

    Henry de Montherlant

  7. Der Beginn aller Wissenschaften ist das Erstaunen, dass die Dinge sind, wie sie sind

    Aristoteles

  8. Ein Dutzend verlogener Komplimente ist leichter zu ertragen als ein einziger aufrichtiger Tadel.

    Mark Twain

  9. Wer das Geld liebt, wird nicht satt, wer den Ruhm sucht, wird nicht gesättigt.

    Bernhard von Clairvaux

  10. Nimm die Erfahrung und die Urteilskraft der Menschen über fünfzig aus der Welt heraus, und es wird nicht viel übrig bleiben.

    Henry Ford

  11. Das ist der wahre Himmel! Wenn es jemals in einem Himmel geht, dann muss es ein Himmel sein, in dem es Musik gibt.

    John Knittel

  12. Neid ist die ehrlichste Art der Schmeichelei.

    William Wilkie Collins

  13. Nachahmung ist die höchste Form der Schmeichelei.

    Charles Caleb Colton

  14. Verehrung ist Liebe zu jemandem, den wir bewundern

    Baruch de Spinoza

  15. Von Ruhm und Ehre wird das Herz durchaus nicht satt.

    Friedrich Rückert

  16. Jeder Künstler strebt nach Ehre, wünscht, der einzige zu sein

    Wolfgang Amadeus Mozart

  17. Wir liegen alle in der Gosse, aber einige von uns betrachten die Sterne.

    Oscar Wilde

  18. Auf unserer Erdenwelt hängt oft alles von den Äußerlichkeiten ab, mit denen man sich in Szene setzt.

    Alfred de Musset

  19. Der glücklichste Mensch ist derjenige, der von der Natur die Verehrung lernt.

    Ralph Waldo Emerson

  20. Es gibt wenige Frauen, welche fähig sind, den Mann um des Genius willen zu lieben. Es ist die Person und der Erfolg, was sie begehren.

    Anselm Feuerbach

  21. Ein Dummkopf findet immer einen, der noch dümmer ist, der ihn bewundert.

    Otto von Leixner

  22. Von dem Ruhm der berühmtesten Menschen gehört immer etwas der Blödsinnigkeit der Bewunderer zu

    Georg Christoph Lichtenberg

  23. Es ist eben nichts Seltenes, dass einer seine Ehre für ein Ehrenzeichen verkauft.

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

  24. Es ist cool seine Umwelt mit Charakter zu verblüffen.

    Else Pannek

  25. Unsere Meister nennen wir billig die, von denen wir immer lernen. Nicht ein jeder, von dem wir lernen, verdient diesen Titel.

    Johann Wolfgang von Goethe

  26. Wohl dem, der seiner Väter gern gedenkt, der froh von ihren Taten, ihrer Größe, den Hörer unterhält und, still sich freuend, ans Ende dieser schönen Reihe sich geschlossen sieht.

    Johann Wolfgang von Goethe

  27. Der Fortgang der wissenschaftlichen Entwicklung ist im Endeffekt eine ständige Flucht vor dem Staunen.

    Albert Einstein

  28. Der Charme des Geldes liegt in seiner Menge.

  29. Es gibt ein Naturwunder, das noch größer ist als das Meer. Das ist der Himmel.

    Victor-Marie Hugo

  30. Fordre kein lautes Anerkennen! Könne was, und man wird dich kennen.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  31. Ein geistreicher Mann bleibt überall eine interessante Erscheinung.

    Heinrich Martin

  32. Keine Frau ist so attraktiv, dass sie nicht durch Kerzenlicht und Abendkleid noch gewinnen würde.

    William Somerset Maugham

  33. Frauen bilden sich rasch ein, ein wenig Bewunderung hätte mehr zu bedeuten.

    Jane Austen

  34. Eine anständige Art der Geschäftsführung ist auf die Dauer das Einträglichste, und die Geschäftswelt schätzt eine solche viel höher ein, als man glauben sollte

    Robert Bosch

  35. Eine sich entkleidende Frau ist wie eine zwischen den Wolken hervorkommende Sonne.

    Auguste Rodin

  36. Man braucht nicht immer alles zu sagen, das wäre Tölpelei. Aber was man sagt, soll so sein, wie man es denkt. Lieber will ich taktlos und unhöflich sein als schmeicheln und mich verstellen.

    Michel de Montaigne

  37. Hüte dich vor gezuckerten Zungen und gepfefferten Herzen.

    Julius Wilhelm Zincgref

  38. Wie viele Lichter verdanken bloß Ihrem Leuchter, dass man sie sieht.

    Christian Friedrich Hebbel

  39. Liebe sollte eine Kunst sein. Frauen wollen in Stimmung gehalten werden. Sie möchten ständig umsorgt und angebetet sein.

    John Knittel

  40. Der männliche Händedruck, der einer jüngeren Dame gilt, darf höchstens eine Viertelstunde währen.

    Otto Weiss

  41. Am schönsten sind die Frauen so, wie Gott sie erschaffen hat - die Schneider können sie nur verderben.

    Paul Gauguin

  42. Nichts ist schmeichelhafter, als die Überzeugung, man könnte in Kunstdingen etwas leisten.

    John Knittel

  43. Wer imponiert? Nur welcher ruhig seinen Weg geht.

    Wilhelm Raabe

  44. Seines Fleisses darf sich jeder rühmen.

  45. Liebe ist freiwillige Gabe, Schmeichelei, Huldigung.

    Johann Wolfgang von Goethe

  46. Manche Männer starren Frauen ähnlich fasziniert an wie den Zünder eines Blindgängers vor seiner Entschärfung.

    Christa Schyboll

  47. Die Ehre ist ein Rechenspiel, bald gilt man nichts, bald gilt man viel.

    Abraham a Sancta Clara

  48. Ein vernünftiges Auto soll seinen Besitzer überallhin transportieren außer auf den Jahrmarkt der Eitelkeit.

    Henry Ford

  49. Fürchte nicht Feinde, die angreifen, sondern Freunde, die schmeicheln

    Lord Byron

  50. Bewunderung ist nur das Maß unserer Kenntnisse und beweist weniger die Vollkommenheit der Dinge als die Unvollkommenheit unseres Geistes.

    Marquis de Vauvenargues

  51. Der Verkehr mit den großen Geistern der Vergangenheit durch ihre Bücher ist einer der edelsten Genüsse. Wir leben mit ihnen wie mit Freunden, wir bewundern und lieben sie, als wenn sie leibhaftig un …

    Gustav Freytag

  52. Hüte dich vor dem Imposanten! Aus der Länge des Stiels kann man nicht auf die Schönheit der Blüte schließen.

    Peter Altenberg

  53. Bewunderung besteht aus Überraschung in Begleitung von etwas Vergnügen und einem Gefühle der Zustimmung.

    Charles Robert Darwin

  54. Für Dich könnte ich sterben. Mein Glaubensbekenntnis ist Liebe und Du bist sein Lehrsatz. Du hast mich hingerissen mit einer Kraft, der ich nicht widerstehen kann. Ich kann ohne Dich nicht atmen.

    John Keats

  55. Mögen dich die roten Sonnenuntergänge, die hoch auf den Zweigen des Abends wachsen, erfreuen, so wie die knospende farbige Morgendämmerung, die in der Luft im Osten aus der Erde steigt.

  56. Die Vernunft entrüstet sich bei dem Gedanken, all das dem Zufall zuzuschreiben. Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit Bewunderung und Ehrfurcht: der gestirnte Himmel über uns und das moralische Ge …

    Immanuel Kant

  57. Könnte ich Deiner Augen Schönheit beschreiben und all Deine Grazie mit neuen Worten benennen, möchte die Nachwelt meinen: "dieser Poet lügt; so viel himmlischer Hauch hat niemals die Erde berührt".

    William Shakespeare

  58. Es ist leichter, Liebhaber als Ehemann zu sein, weil es schwerer ist, alle Tage Geist zu haben, als von Zeit zu Zeit eine hübsche Bemerkung zu machen.

    Honoré de Balzac

  59. Man muss sich nie zu dem gesellen, durch den man in den Schatten gestellt wird.

    Baltasar Gracián y Morales

  60. Des Ruhmes Würdigkeit verliert an Wert, wenn der Gepriesene selbst mit Lob sich ehrt.

    William Shakespeare