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Sprüche über Bewunderung

364 Sprüche — Seite 3

Was Menschen aufrichtet und den Blick nach oben zieht, findet oft in der Bewunderung seinen Ausdruck. Sie entsteht vor Größe, Mut, Schönheit oder Haltung und verrät damit auch, wonach ein Herz sich selbst ausrichtet. Darum ist dieses Thema mehr als bloßes Staunen, nämlich ein stilles Urteil über Wert und Vorbild.

In echter Bewunderung liegt kein Neid, sondern Anerkennung dessen, was über das Gewöhnliche hinausweist. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie inspirierend jene Haltung sein kann, die Großes erkennt und sich davon nicht klein, sondern ermutigt fühlen lässt.

  1. Wenn wir uns unserer eigenen Ehre wegen abmühen, haben unsere Gedanken und Werke keinen Wert.

    Don Bosco

  2. Übermäßiges Lob ist wie zehn Stück Zucker im Kaffee, niemand kann das schlucken.

    Abraham Lincoln

  3. Die meisten schätzen nicht, was sie verstehen; aber was sie nicht fassen können, verehren sie

    Baltasar Gracián y Morales

  4. Des Ruhmes Würdigkeit verliert an Wert, wenn der Gepriesene selbst mit Lob sich ehrt.

    William Shakespeare

  5. Was wäre Nike ohne Air, was wär der Gummi ohne Bär, was wär der Bleistift ohne Mine, was wär der Zug nur ohne Schiene, was wäre Becker ohne Stich, was wäre ich nur ohne dich!

  6. Frauen sind Gemälde. Männer sind Probleme. Wenn Sie wissen wollen, was eine Frau wirklich meint - was übrigens immer ein gefährliches Unterfangen ist - sehen Sie sie an, und hören Sie ihr nicht …

    Oscar Wilde

  7. Bewundern kann der Mensch allein, und alles Bewunderung Erregende ist ein Bote Gottes.

    Clemens Brentano

  8. Beachtung braucht der Mensch wie die Blume die Sonne

  9. Schmeicheleien sind wie Falschgeld: Sie machen denjenigen ärmer, der sie empfängt.

    Herbert George Wells

  10. Das Schönste, was man jemand auf der Welt antun kann, ist, sich von ihm belehren zu lassen.

    John Steinbeck

  11. Aber mit wenigen Ausnahmen wollen die Leute kein Geld. Sie wollen Luxus, sie wollen Liebe, sie wollen Bewunderung.

    John Steinbeck

  12. Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat.

    Johann Wolfgang von Goethe

  13. Ein Quäntchen wirklicher Freundschaft ist viel mehr als eine ganze Wagenladung Verehrung

    Carl Hilty

  14. Das nenne ich würdig, fürwahr, sich im Alter zu beschäftigen!

    Heinrich von Kleist

  15. Wir lieben immer die Menschen, die uns bewundern. Aber nicht immer die, die wir bewundern.

    François de la Rochefoucauld

  16. Im Freien sehen die wenigsten Damen schön aus - sie müssen in Zimmern stehen - sogar im Abendlicht - am Ende ohne Licht.

    Jean Paul

  17. Liebe: die Torheit, einen anderen zu schätzen, bevor man sich selber kennt.

    Ambrose Bierce

  18. Gedichte merk ich mir einfach nicht, drum schaue ich lieber in dein Gesicht und sag dir ganz einfach und schlicht: ......., ich liebe Dich!

  19. Die Dummheit drängt sich vor, um gesehen zu werden; die Klugheit steht zurück, um zu sehen.

    Carmen Sylva

  20. Es gibt vielleicht Frauen ohne Fehler. Aber es gibt sicher Frauen, deren größter Reiz in der Vollkommenheit ihrer Fehler liegt.

    Gustave Flaubert

  21. Es gibt Augenblicke, in denen eine Rose wichtiger ist als ein Stück Brot.

    Rainer Maria Rilke

  22. Ein Verliebter betrachtet eine Blume mit anderen Augen als ein Kamel.

  23. Ins Album würd ich schreiben das reizendste Sonett, doch ist es nicht wie du selber, so freundlich und so nett.

  24. Größe ist nicht, Anerkennungen zu erhalten, sondern sie zu verdienen

    Aristoteles

  25. Keine Reden finden bereitwilligeren Glauben als die, welche das Genie herabsetzen und dem Neide der bewußten Mittelmäßigkeit schmeicheln.

    Thomas Babington Macaulay

  26. Es ist gewiss, dass keine Musik komponiert, kein Gemälde gemalt und kein Gedicht gedichtet würde, wenn nicht der Trieb, auf andere zu wirken, im Menschen läge

    Karl Maria von Weber

  27. Nichts wie die Schmeichelei ist so gefährlich dir. Du weißt es, dass sie lügt, und dennoch glaubst du ihr.

    Friedrich Rückert

  28. Wenn man sie nicht für das hält, was sie sind, das schmeichelt so vielen!

    Otto Weiss

  29. Es ist ein großer Fehler, das Komplimente machen aufzugeben. Wenn der Mensch nichts Charmantes mehr sagt, hat er auch keine charmanten Gedanken mehr.

    Oscar Wilde

  30. Ein klassisches Werk ist ein Buch, das die Menschen loben, aber nie lesen

    Ernest Miller Hemingway

  31. Für die Menschen gibt es nichts Überzeugenderes als die Erfolge, willig beugen sie sich dem Glücke und dem Ruhm.

    Leopold von Ranke

  32. Für seine Arbeit muss man Zustimmung suchen, aber niemals Beifall.

    Charles-Louis de Montesquieu

  33. Erwarte kein Lob ohne Neid, bevor du tot bist!

    Charles Caleb Colton

  34. Wenn man Wunderbares betrachtet, ohne sich zu wundern, schwindet das Wunder von selbst.

  35. Ein hübsches Gesichtchen ist den Menschen angenehmer als eine Wahrheit ins Gesicht.

    Konfuzius

  36. Es ist viel mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung.

    Jean-Jacques Rousseau

  37. Dass Amerika entdeckt wurde, war erstaunlich. Noch erstaunlicher wäre jedoch gewesen, wenn Amerika nicht entdeckt worden wäre.

    Mark Twain

  38. Wer auf Grund seines Reichtums und seiner Ehrenstellung einen höheren Rang einnimmt, ist nicht groß. Warum erscheint er aber als groß? Weil man ihn mit dem Sockel misst.

    Seneca

  39. Was wäre aus der Welt geworden, wenn es nicht zu allen Zeiten tapfere, herrliche Menschen gegeben hätte!

    Theodor Fontane

  40. O, große Kräfte sind's, weiß man sie recht zu pflegen, die Pflanzen, Kräuter, Stein' in ihrem Innern hegen.

    George Bernard Shaw

  41. Die Heuchelei ist das schwierigste und anstrengendste aller Laster. Man kann ihm, wie dem Ehebruch oder der Fresssucht, nicht nur gelegentlich frönen, es ist eine Aufgabe rund um die Uhr.

    William Somerset Maugham

  42. Das Gewissen ist der einzige Spiegel, der weder betrügt noch schmeichelt.

    Christina I. von Schweden

  43. Die Natur ist ein Brief Gottes an die Menschheit.

    Platon

  44. Der Mensch - das Augenwesen - braucht das Bild.

    Leonardo da Vinci

  45. Wenn du kein Kompliment bekommen kannst - mach dir selbst eines!

    Mark Twain

  46. Ehrgeizigen, denen der Weg zur Ehre verschlossen ist, hat das Schicksal das Schlimmste angetan

    Marquis de Vauvenargues

  47. Ich brauche die Menschen nur einen Augenblick zu hintergehen, und meine Feinde liegen zu meinen Füßen.

    Jean-Jacques Rousseau

  48. Der Hochmütige liebt die Nähe von Schmarotzern oder Schmeichlern, haßt aber die Edelgesinnten.

    Baruch de Spinoza

  49. Man liest viel zu viel geringe Sachen, womit man die Zeit verdirbt, und wovon man weiter nichts hat. Man sollte eigentlich immer nur das lesen, was man bewundert.

    Johann Wolfgang von Goethe

  50. Das Weib ist ein Genußmittel. Ihr Leib ist zu unserem Genuß da, und sie weiß das.

    Leo Tolstoi

  51. Der Stolze meidet gern diejenigen, welche höher stehen. Der Eitle drängt sich zu ihnen.

    Karl Julius Weber

  52. Begeisterung aber ist die Mutter alles Großen.

    Franz Grillparzer

  53. Der Mensch setzt Ruhm an wie das Schwein Fett.

  54. Der Mann ist so beschaffen, dass er dem vernünftigsten Argument eines Mannes widersteht, aber dem unvernünftigsten Blick einer Frau erliegt.

    Honoré de Balzac

  55. Bewundern, lieben, anerkennen wer das nicht kann, ist arm zu nenen.

    Friedrich Rückert

  56. Ein charmantes Kompliment ist ein geglückter Seiltanz zwischen Wahrheit und Übertreibung.

    Hermann Bahr

  57. Frauen lassen sich durch Schmeicheleien nie entwaffnen, Männer immer.

    Oscar Wilde

  58. Doch ehe man Respekt geniesst, muss man ihn sich verdienen. Und um ihn zu verdienen, darf man sich ihn nicht wünschen.

    Leo Tolstoi

  59. Es ist keine Ehre von einem Narren gelobt zu werden

    Konfuzius

  60. Ruhige, stille Hochachtung ist mehr wert als Anbetung, Verehrung, Entzückung.

    Adolph Freiherr von Knigge