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Sprüche über Bewunderung

364 Sprüche — Seite 5

Was Menschen aufrichtet und den Blick nach oben zieht, findet oft in der Bewunderung seinen Ausdruck. Sie entsteht vor Größe, Mut, Schönheit oder Haltung und verrät damit auch, wonach ein Herz sich selbst ausrichtet. Darum ist dieses Thema mehr als bloßes Staunen, nämlich ein stilles Urteil über Wert und Vorbild.

In echter Bewunderung liegt kein Neid, sondern Anerkennung dessen, was über das Gewöhnliche hinausweist. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie inspirierend jene Haltung sein kann, die Großes erkennt und sich davon nicht klein, sondern ermutigt fühlen lässt.

  1. Wenn ein Mann Erfolg hat, sind es die Neider, die ihm am eifrigsten gratulieren; so verrät sich die Niedrigkeit des Neides immer, entweder durch verdrießliche Zurückhaltung oder durch unterwürfigen Ei …

    Sully Prudhomme

  2. Das größte musikalische Wunder, das die Erde gesehen, war- Mozart

    Max Reger

  3. Nicht dem Wollen des Künstlers, sondern dem, was ihm auszusprechen gelungen ist, trägt die Nachwelt Rechnung.

    Franz Liszt

  4. Im Dunkeln bleibt hell auch der gute Name

    Publius Syrus

  5. Eine kränkende Wahrheit ist mehr wert als eine reizende Schmeichelei.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  6. Dem Ersten gebührt der Ruhm, wenn auch die Nachfolger es besser gemacht haben.

  7. Du bist wie eine Blume, So hold und schön und rein; Ich schau dich an, und Wehmut Schleicht mir ins Herz hinein. Mir ist, als ob ich die Hände Aufs Haupt dir legen sollt, Betend, daß Gott dich e …

    Franz Liszt

  8. Ein kleines bisschen Witz schätzt man an einer Frau, so wie man sich über ein paar Worte freut, die ein Papagei sprechen kann

    Jonathan Swift

  9. Schmeichelei ist eine falsche Münze, die ihren Kurswert nur durch unsere Eitelkeit erhält.

    François de la Rochefoucauld

  10. Tadle nicht und rühme dich nicht, bis anderthalb Jahre verflossen sind.

  11. Große Künstler haben kein Vaterland.

    Alfred de Musset

  12. Es gibt Frauen, die ihre Männer mit einer ebenso blinden, schwärmersichen und rätselhaften Liebe lieben wie Nonnen ihr Kloster

    Marie von Ebner-Eschenbach

  13. Frauen sind ein dekoratives Geschlecht. Sie haben nie irgendetwas zu sagen, aber sie sagen es entzückend.

    Oscar Wilde

  14. Mancher hält sich für taub, bloß weil nicht mehr über ihn gesprochen wird.

    Charles de Talleyrand

  15. Unsere Freundschaft hält schon lang, jetzt zeig ich's hier im Album an. Du bist für mich ein toller Typ, drum hab ich dich so richtig lieb.

  16. Ohne Geld ist die Ehre nur eine Krankheit.

    Jean Racine

  17. Nicht der sei gelobt der mit Blut seinen Ruhm erkauft. Vielmehr sei es der der das kann ohne Tod

    Martial

  18. Weiblichkeit ist die Eigenschaft, die ich an Frauen am meisten schätze

    Oscar Wilde

  19. Die Liebe ist in der Begründung des Lobes erfinderisch

    Don Bosco

  20. Wer von niemandem beneidet wird, ist nichts wert.

    Epicharmos

  21. Die Frau ist der annehmbarste Naturfehler.

    John Milton

  22. Man kann auch jemand damit schaden, dass man ihn für Leistungen preist, die er nicht vollbracht hat.

    Ludwig Marcuse

  23. Wer selber scheinen will, wird nicht erleuchtet.

    Laotse

  24. Lob ablehnen heißt: zweimal gelobt sein wollen.

    François de la Rochefoucauld

  25. Ich habe mich so lange ums Allgemeine bemüht, bis ich einsehen lernte, was vorzügliche Menschen im Besonderen leisten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  26. Das Leben ist kurz, die Kunst ist lang

    Hippokrates von Kós

  27. Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: Der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mi …

    Immanuel Kant

  28. Suche in der Welt weniger selbst zu glänzen, als anderen Gelegenheit zu geben, sich von ihrer vorteilhaften Seite zu zeigen, wenn du gefallen willst.

    Adolph Freiherr von Knigge

  29. Manchen Menschen fehlen nur einige Laster, um vollkommen zu sein.

    Marie Marquise de Sévigné

  30. Die Frauen sind ein liebliches Geheimnis: Nur verhüllt, nicht verschlossen.

    Novalis

  31. Du sollst keinen Geliebten haben neben ihm: Aber du sollst Freundin sein können, ohne in das Kolorit der Liebe zu spielen und zu kokettieren oder anzubeten.

    Friedrich Schleiermacher

  32. Mancher glänzt an zweiter Stelle, dessen Licht an der ersten erlischt

    Voltaire

  33. Wo ein Begeisterter steht, ist der Gipfel der Welt.

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  34. Eine kleine Stelle, die du ganz ausfüllst, ist dein Ehrenplatz, die grösste, der du nicht genügst, ein Pranger.

    Otto von Leixner

  35. Aber ich liebe zu sehr, um zu bekennen, wem gilt mein Lieben, für sie will ich sterben und sie nicht nennen, ich bleibe verschwiegen.

    Alfred de Musset

  36. Ich habe was zu sinnen, ich hab, was mich beglückt, in allen meinen Sinnen bin ich von ihr entzückt.

    Achim von Arnim

  37. Ein Kompliment ist so etwas wie ein Kuss durch einen Schleier.

    Victor-Marie Hugo

  38. Lehren und nicht tun, das ist klein, lehren und tun, das ist groß.

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  39. Den Tadel der Menschen nahm ich solange gerne an, bis ich einmal darauf achtete, wen sie lobten.

    Walter Rathenau

  40. Zu großes Ansehen ist für die geistige Gesundheit nicht gut

    George Bernard Shaw

  41. Der Stand der Schauspieler galt bei den Römern für schimpflich, bei den Griechen für ehrbar. Heute denken wir über sie im Grunde immer noch wie die Römer, verkehren aber mit ihnen wie die Griechen.

    Jean de la Bruyère

  42. Wer sich nicht selbst imponiert, kann niemand anderem imponieren.

    Helmut Kohl

  43. Die Bewunderung preist, die Liebe ist stumm

    Ludwig Börne

  44. Geistreiche Menschen wären oft einsam ohne die Flachköpfe, die stolz auf sie sind

    Marquis de Vauvenargues

  45. So ein Spinnentüchlein voll Regentropfen - wer macht das nach?

    Christian Morgenstern

  46. Ruhmsucht beweist ebenso sehr unsere Anmaßung als die Unsicherheit über unseren Wert.

    Marquis de Vauvenargues

  47. Wer zu schmeicheln versteht, versteht auch zu verleumden.

  48. Viel Klagen hör ich oft erheben, vom Hochmut, den der Große übt; der Großen Hochmut wird sich geben, wenn unsre Kriecherei sich gibt.

    Gottfried August Bürger

  49. Das Publikum soll streng sein, soll pfeifen - aber sein Beifall soll mich zu nichts verpflichten.

    Giuseppe Verdi

  50. Wertschätzung ist etwas Wundervolles. Was andere auszeichnet, wird so unser Besitz

    Voltaire

  51. Das wahre Genie wird bei Bewunderung des Fremden nicht dessen Nachahmer, sondern erhält dadurch nur den schönen Anstoß, neue Bahnen zu finden.

    Karl Maria von Weber

  52. Ansehen ist der gute Ruf, den man genießt, weil viele schweigen.

    Philip Chesterfield

  53. Man soll niemand dankbar sein, von dem man gelobt wird.

    Antisthenes

  54. Er ist die wichtigste Aufgabe der Frau zu lernen, wie man die Männer bezaubert. Das Mädchen braucht dieses Mittel, um den richtigen Mann wählen zu können, die verheiratete Frau, um über den Mann zu he …

    Leo Tolstoi

  55. Keine Frau läßt sich gern vom Mittelpunkt der Bühne verdrängen.

    John Steinbeck

  56. Es sind nicht immer die, die vom Publikum Meister genannt werden und sich selber so nennen, die ihr Bestes tun.

    Wilhelm Raabe

  57. Hübsch ist es zwar, wenn ein Künstler nicht zu fett wird, aber unbedingt nötig ist's gerade nicht, wenn er so mager bleibt.

    Wilhelm Raabe

  58. In vollen Zügen trinken wir die schmeichelnde Lüge, aber nur tropfenweise schlucken wir die bittere Wahrheit hinunter.

    Denis Diderot

  59. Ein wesentlicher Teil des Ruhmes jeder menschlichen Gesellschaft sind die großen Denkmäler

    Francois René de Chateaubriand

  60. Lorbeer ist ein bittres Blatt, dem, der es sucht, und dem, der's hat.

    Franz Emanuel August Geibel